Zum Hauptinhalt springen
Sserien.de
NEWSNEUHEUTE
SERIENFINDER
serien.de

Deine Quelle für die neuesten Serien-News, Trailer und Streaming-Tipps.

Navigation

  • News
  • Serienfinder
  • Personen
  • Figuren
  • Kalender

Streaming

NetflixPrimeDisney+Apple TV+Max

Folge uns

Podcast

SpotifyAppleAmazon
mail@serien.de
© 2026 serien.de — Mit Leidenschaft für Serien
Über unsImpressumDatenschutzNutzungsbedingungenRedaktionelle RichtlinienAutoren
Über unsImpressumDatenschutzNutzungsbedingungenRedaktionelle RichtlinienAutoren
The Handmaids Tale Staffel 4 Rezension | serien.de
The Handmaid's Tale - Der Report der Magd ... mehr
  1. The Handmaid's Tale - Der Report der Magd
  2. The Handmaids Tale Staffel 4 Rezension

The Handmaids Tale Staffel 4 Rezension

Anna Schneider
Anna Schneider,
07.08.2021, 17:52 Uhr

Ich bin mir nicht sicher ob "Vergnügen" das richtige Wort ist wenn es um The Handmaids Tale Staffel 4 geht. In den letzten drei Staffeln war es an verschiedenen Stellen entweder eine quälende Plackerei oder eine extrem quälende Plackerei.

Artikel-Inhalt

Ich bin mir nicht sicher ob „Vergnügen“ das richtige Wort ist wenn es um The Handmaids Tale Staffel 4 geht. In den letzten drei Staffeln war es an verschiedenen Stellen entweder eine quälende Plackerei oder eine extrem quälende Plackerei.

Hier meine The Handmaids Tale Staffel 4 Rezension

Aber in seinen besten Momenten ist es ein beeindruckendes, einfallsreiches Drama das mit großem Geschick auf ungewohnte Knöpfe drückt. Die erste Staffel war großartig und eindringlich und hielt sich weitgehend an die Handlung des Romanklassikers von Margaret Atwood, aber danach kämpfte sie unter der Last ihres eigenen Elends.

June (Elisabeth Moss) entkam aus Gilead und wurde wieder und wieder gefangen genommen, was dazu führte das sich die Serie wie ein grausiges Spiegelkabinett anfühlte in dem Hoffnung sinnlos war. Ich habe mich gefragt ob es nicht auch sinnlos ist weiter zuzusehen.

Aber ein Abstecher in die Weltpolitik hat der Serie neues Leben eingehaucht und auch in der vierten Staffel wird neues Terrain erkundet. Das war nötig, und es funktioniert.

Die ausführliche Zusammenfassung zu Beginn ist nützlich da die Pandemie die Produktion verzögerte. Laut dem Showrunner Bruce Miller hatte die Logistik der Dreharbeiten in Kanada auch einen direkten Einfluss auf die Gestaltung der Geschichte.

June organisierte eine Gruppe von Rebellen die ein Untergrundnetzwerk von Marthas und Handmaids zusammenstellten um 86 Kinder aus Gilead zu schmuggeln und sie vor einem Leben unter einem brutalen Regime zu retten.

Die Waterfords wurden von der kanadischen Regierung verhaftet und befinden sich in Gefangenschaft, aber am Ende der dritten Staffel sah es so aus als ob June das Glück verlassen hätte. Doch ohne sie ist dies eher Handmaids‘ Tales als The Handmaid’s Tale.

Die Frage wie viel eine Frau noch ertragen kann ist schnell beantwortet: Ohne Betäubung brennt Janine die Schusswunde in Junes Unterleib mit einem glühenden Schürhaken aus. Willkommen zur vierten Staffel.

Moss stellt Junes Verwandlung vom Opfer des Regimes zur Boudicca der rebellischen Handmaids mit all dem Fachwissen dar das man von einer so guten Schauspielerin erwarten kann. Sie ist so gut darin in den kleinsten Bewegungen und Gesten zu zeigen was der Schmerz mit einer Figur anstellen kann.

In dieser Eröffnungsepisode ist June gebrochen und angeschlagen und stirbt fast auf ihrer Reise zu einem Mayday-Unterschlupf in Massachusetts. Während sie sich erholt und sich fragt ob das Verstecken auf einem halbwegs angenehmen Bauernhof die größte Freiheit ist die sie jetzt erwarten kann, lernt sie eine 14-jährige Frau namens Mrs Keyes kennen.

Eine Zeit lang erscheint der Teenager wie eine verrückte Monarchin, ein Monster à la Joffrey dessen sympathischer Haltung gegenüber den Rebellen nicht zu trauen ist. Doch schon bald stellt sich heraus das sie wie jeder in dieser Serie wirklich gelitten hat und ihre ganze Hoffnung auf June und Mayday gesetzt hat.

Junes Abenteuer im Rebellenland haben den Funken wieder entfacht und den Zuschauern etwas und jemanden gegeben, dem sie die Daumen drücken können

Wie diejenigen die The Handmaid’s Tale verfolgt haben wissen ist Hoffnung hier bestenfalls ein prekärer Zustand. Aber June hat sich von der Offred früherer Episoden sehr unterschieden und hat einige der Grausamkeiten die ihr angetan wurden auf sich genommen.

Es gibt sozusagen eine gut gemachte Anspielung auf die Besonderheiten von Gilead, als Mrs. Keyes und June zu einer Art Mutter-Tochter-Racheteam werden auch wenn das mehr nach einer Karikatur klingt als es tatsächlich ist. „Ich habe ein bisschen Angst vor ihr um ehrlich zu sein“, sagt Mr. Keyes, ein altes, betrunkenes, erbärmliches Etwas.

„Das sollten Sie auch“, sagt June, die in Erwägung zieht selbst das Messer gegen ihn in die Hand zu nehmen. Es ist nicht besonders subtil aber es ist auf jeden Fall befriedigend zu sehen wie Frau Keyes Rache übt. Und dann kommt noch ein Hauch von Subtilität hinzu: Ist Grausamkeit jemals gerechtfertigt?

Es ist eine offene Frage die nicht aufgeworfen wird sondern einfach im Raum stehen bleibt.

Ebenso befriedigend ist der Moment in dem die Waterfords herausfinden das June für den Abtransport der Kinder nach Toronto verantwortlich ist. „Das wird einen Krieg auslösen“, warnt Joseph Fiennes (Commander Waterford) der selbst in Gefangenschaft noch so aalglatt ist wie eh und je.

Tante Lydia (Ann Dowd) wünscht sich verzweifelt ein Wiedersehen mit June nachdem sie von einem Rat geschlagen und eingesperrt wurde der den Handforth-Gemeinderat ruhig aussehen lässt, aber die schwindende Macht von Gilead (und die Notwendigkeit das sie in der Geschichte bleibt) bedeutet das sie bald auf ihren Posten zurückkehrt.

Fans von „The Testaments“, Atwoods Nachfolger von „The Handmaid’s Tale“, werden sich sicher fragen ob dort etwas von Tante Lydias Geschichte auftauchen wird.

Dies ist nach wie vor eine große, kühne, freche Show. Sie ist wie ein Musikvideo gedreht und mit teuren, klassischen Songs von Carole King und Aretha Franklin unterlegt, die mit grausamen Szenen unterlegt sind.

Es hat sich nie so angefühlt als ob der Stil den Inhalt überlagert, aber eine Zeit lang war es schwer ein Drama zu lieben das nur Elend und Schmerz hervorbringt.

Glücklicherweise haben Junes Abenteuer im Land der Rebellen den Funken wieder entfacht und den Zuschauern etwas und jemanden gegeben mit dem sie mitfiebern können. Nach all dem Leid liegt die Spannung nun darin herauszufinden was für eine Art von Heldin uns geblieben ist.

Ich hoffe dir hat meine The Handmaids Tale Staffel 4 Rezension gefallen und das du dich ebenso wie ich auf Staffel 5 freust.

The Handmaids Tale Staffel 4 wird bald in Deutschland auf Joyn und Amazon erscheinen.

The Handmaids Tale Staffel 4 Rezension

Teilen

Facebook Twitter WhatsApp
Quelle: HuluZuletzt aktualisiert: 20.03.2026, 01:40 Uhr
Anna Schneider
Autor
Anna Schneider
Science FictionFantasy-SerienMystery

Anna Schneider analysiert Serien mit einem besonderen Fokus auf Erzählstruktur, Figurenentwicklung und Tonalität – von düsteren Mystery-Stoffen bis…

Alle Artikel von Anna

Ähnliche News

The Testaments zeigt Gileads Elite: Bruce Miller erklärt den Blickwechsel

The Testaments zeigt Gileads Elite: Bruce Miller erklärt den Blickwechsel

Mit „The Testaments“ bekommt „The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd“ ein Sequel, das Gilead aus einer Perspektive zeigt, die die Originalserie bewusst ausspart. Statt der Unterdrückten am Rand rückt das Leben der Privilegierten in den Fokus – und bleibt trotzdem beklemmend. Serienmacher Bruce Miller erklärt, warum dieser Blickwechsel so wichtig ist.

23. März 2026
Loki: Wie mächtig ist der Classic Loki?

Loki: Wie mächtig ist der Classic Loki?

Richard E. Grants klassischer Loki ist eine comichafte Version des Gottes des Unheils. Aber wie mächtig ist er genau in der Loki-Show?

20. März 2026
The Witcher Staffel 2 Poster zeigt Geralt und Ciri in Kaer Morhen

The Witcher Staffel 2 Poster zeigt Geralt und Ciri in Kaer Morhen

Basierend auf der gleichnamigen Buchreihe von Andrzej Sapkowski feierte The Witcher im Dezember 2019 Premiere als eine der größten ersten Serienadaptionen des Streamingdienstes überhaupt.

20. März 2026

Wo wird die Serie gestreamt?

Prime Video

Prime Video

Jetzt streamen

Amazon Prime Video mit Werbung

Amazon Prime Video mit Werbung

Jetzt streamen

MGM Plus Amazon Channel

MGM Plus Amazon Channel

Jetzt streamen

Magenta TV+

Magenta TV+

Jetzt streamen

Amazon Prime Video Kostenlos mit Werbung

Amazon Prime Video Kostenlos mit Werbung

Mit Werbung

Apple TV Store

Apple TV Store

Kaufen

Amazon Video

Amazon Video

Kaufen

Streaming-Verfügbarkeit für Deutschland • Daten von TMDB