The Boys-Finale bewegt Millionen, jetzt reden auch die Stars darüber

The Boys ist für Chaos und Gewalt bekannt, doch ein einziger Tod stoppte das ganze Set. Ausgerechnet Butchers Abschied ließ die routinierten Schauspieler innehalten, obwohl sie jahrelang absurdeste Szenen gespielt hatten. Was das über das Finale aussagt, erklärt jetzt Jack Quaid im Detail.
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Butchers Tod trifft alle hart
Die Szene, in der Butcher stirbt, war laut Jack Quaid einer der schwersten Drehtage der gesamten Serie. Der Schauspieler, der Hughie (Jack Quaid) Campbell verkörpert, beschreibt den Moment als außergewöhnlich: Auf einem Set, das sonst für absurde Gewalt und schwarzen Humor bekannt ist, habe das Team plötzlich innegehalten.
Quaid lobte Karl Urban, der Butcher spielt, in höchsten Tönen: 'Karl ist ein unglaublicher Schauspieler. Ich habe ihn noch nie so gut gesehen. Alles, was er gegeben hat, war herzzerreißend, und es war leicht, einfach in diesem Moment mit ihm zu leben.' Urban selbst war bei dem Gespräch nicht anwesend.
Die Szene zwischen Hughie und Butcher bildet das emotionale Herzstück des Finales. Dass ausgerechnet diese beiden Figuren, die sich über fünf Staffeln aneinander gerieben haben, am Ende so eng zusammenrücken, gibt dem Abschluss ein Gewicht, das über reines Spektakel hinausgeht.
Moriarty trauert um ihren Serienfeind
Erin Moriarty, die Annie (Erin Moriarty) January alias Starlight spielt, hatte im Finale die Aufgabe, The Deep zu besiegen, gespielt von Chace Crawford. Für Crawford war sein Ende nach eigener Aussage 'wirklich witzig', Moriarty erlebte es dagegen mit gemischten Gefühlen.
Die Schauspielerin erklärte: 'Er ist einer meiner wirklich guten Freunde, und ich musste mir innerlich sagen: Reiß dich zusammen! Aber ihn verprügelt und ins Meer geworfen zu sehen, traf mich, weil er mein Kumpel ist.' Crawford war der erste Kollege, den sie am Set kennenlernte, noch vor Jack Quaid.
Ihr persönlicher Lieblingsmoment aus dem Finale ist dennoch eindeutig: 'Mein Lieblingsmoment war, so klischeehaft das klingt, der Tritt in die Weichteile. Das war befriedigend.' Die Szene steht sinnbildlich für Annies gesamte Entwicklung über die Staffeln.
Kimiko und Frenchies Geist im Finale
Frenchie, gespielt von Tomer Capone, stirbt bereits in der vorletzten Folge. Im Finale taucht sein Geist dennoch auf, um Kimiko, gespielt von Karen Fukuhara, in einem entscheidenden Moment zu stärken. Fukuhara beschrieb die gemeinsam gedrehte Szene als 'traumatisch und tränenreich'.
Für die Figur Kimiko bedeutet dieser Moment einen wichtigen Abschluss: 'Sie erkennt, dass sie die Kraft immer in sich hatte', sagte Fukuhara. 'Ich fand diesen letzten Moment wunderschön, weil die beiden sich gegenseitig geholfen haben, und selbst in einem dieser letzten, aufgeladenen Momente kommt er zurück, um ihr das bewusst zu machen.'
Die Szene unterstreicht, was The Boys in seinen stärksten Momenten ausmacht: Unter all der Satire und dem Splatter steckt eine Serie, die ihren Figuren echte emotionale Bögen gönnt.
Kripke fordert Preise für den Cast
Showrunner Eric Kripke zeigte sich nach fünf Staffeln tief beeindruckt von seiner Besetzung. Neben Quaid, Moriarty, Fukuhara und Capone gehörten auch Laz Alonso, Jessie T. Usher, Jensen Ackles, Susan Heyward und weitere zum Ensemble, das die Abschlussstaffel trägt.
Kripke sagte: 'Das ist ein Beweis für diesen Cast und dafür, wie wir eine so tiefe Bank an absolut harten Kerlen haben. Das Ausmaß, mit dem sie diese letzte Staffel angegangen sind, all ihre Szenen, all ihre Momente, ist mehr als ich mir hätte wünschen können.' Dann fügte er unmissverständlich hinzu: 'Und gebt ihnen verdammte nochmal Preise.'
Die Worte klingen wie ein offizieller Abschluss einer Ära. The Boys endet nach fünf Staffeln als eine der einflussreichsten Superhelden-Satiren der Streaming-Geschichte, verfügbar auf Prime Video.
Neues Projekt vereint The Boys-Stars
Das Ende von The Boys bedeutet nicht das Ende für alle Beteiligten. Chace Crawford und P.J. Byrne stehen für eine schwarze Komödie namens 'We Were Once Men' vor der Kamera, die bei Amazon entsteht. Jennifer Salke produziert das Projekt als ausführende Produzentin.
Das Projekt gilt als inoffizielles Wiedersehen für Teile des The Boys-Ensembles, auch wenn es sich inhaltlich in eine völlig andere Richtung bewegt. Für Fans der Serie dürfte es dennoch ein willkommener Anlass sein, bekannte Gesichter wiederzusehen.
Ob und wann 'We Were Once Men' in Deutschland auf Amazon Prime Video erscheint, steht bislang noch nicht fest. Ein konkreter Starttermin wurde noch nicht bekannt gegeben.
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Fünf Staffeln lang dabei: Chace Crawford verlässt The Boys mit gemischten Gefühlen
The Deep ist tot, und Chace Crawford ist raus aus The Boys. Im Finale von Staffel 5 töten Meerestiere den aquatischen Supe, nachdem Starlight ihn ins Meer schleudert. Für Fans bedeutet das: Eine der polarisierendsten Figuren der Serie ist endgültig Geschichte.

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Artikel geschrieben von:

Nina Wolf ist Redakteurin bei serien.de mit Fokus auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Formate und langjähriger Streaming-Erfahrung.
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