Running Point: Darum trifft Islas Triumph so tief
Cam schickte seine Schwester vor, damit sie scheitert: Er wollte die Waves zurück. Stattdessen ist er nicht nüchtern, hat Firmengelder veruntreut und muss zusehen, wie Isla die Meisterschaft holt. Running Point dreht damit den Machtkampf zwischen Geschwistern radikal um.
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Isla übernimmt, Cam sabotiert heimlich
Isla Gordon führt die LA Waves in Staffel 2 als Teamchefin, nachdem ihr Bruder Cam wegen seiner Sucht in eine Entzugsklinik geschickt wurde. Cam glaubt fest daran, dass Isla scheitern wird, und plant, danach die Kontrolle über das Team zurückzugewinnen.
Doch Cam hält sich nicht an die Spielregeln: Er verlässt die Klinik vorzeitig und nutzt dafür Geld aus der Teamkasse. Von Nüchternheit keine Spur. Sein Verhalten belastet Isla zusätzlich, während sie ohnehin schon kämpft, um das Team zusammenzuhalten.
Coach Norm versucht, den Fokus auf das Wesentliche zu lenken, doch die Unruhe rund um Cam hängt wie ein Schatten über der gesamten Saison. Isla muss nicht nur als Managerin, sondern auch als Schwester funktionieren, was sie an ihre Grenzen bringt.
Liebeswirrwarr und Abgänge erschüttern das Team
Spielmacher Jay Brown verlässt die Waves und wechselt zu Boston, was die Mannschaft sportlich erheblich schwächt. Sein Abgang reißt eine Lücke, die das Team erst mühsam schließen muss.
Gleichzeitig sorgt ein Liebesdreieck zwischen Dyson, Travis und einer Schauspielerin für offene Feindschaft auf dem Spielfeld. Die persönlichen Konflikte der beiden Spieler kosten die Waves mehrere wichtige Siege und bringen Coach Norm und Isla zur Verzweiflung.
Auch Islas Privatleben gerät aus den Fugen: Ihre Beziehung zu Lev, den sie in wenigen Wochen heiraten sollte, zerbricht. Isla steht damit nicht nur beruflich, sondern auch persönlich vor einem Scherbenhaufen.
Marcus' Geheimnis gefährdet alles
Starspieler Marcus hat eine schwere Verletzung verheimlicht, die er viel zu lange ignoriert hat. Als die Wahrheit ans Licht kommt, ist der Schaden bereits erheblich, und der Mannschaftsarzt rät ihm eindringlich, nicht mehr zu spielen.
Sein Ausfall trifft die Waves in der entscheidenden Phase der Saison besonders hart. Isla, Cal und Coach Norm müssen das Team neu ausrichten, ohne ihren wichtigsten Spieler auf dem Feld zu haben.
Die Situation scheint aussichtslos, doch Marcus verschwindet still und heimlich nach China, um sich einer experimentellen Behandlung zu unterziehen. Ob das gut geht, bleibt lange offen.
Finale gegen Boston: Die Chicago-Strategie
Die Waves schaffen es trotz aller Widrigkeiten ins Finale, wo sie ausgerechnet auf Boston treffen, das von Ex-Teamkollege Jay Brown angeführt wird. Die Ausgangslage könnte kaum dramatischer sein.
Isla erkennt, dass die einzige Mannschaft, die Boston in der Saison wirklich Probleme bereitet hat, Chicago war. Sie entscheidet sich kurzerhand, die Spielstrategie der Waves komplett umzustellen und das Spiel auf Chicago-Art anzugehen.
Dann kehrt Marcus zurück: Die experimentelle Behandlung in China hat gewirkt, und er kann wieder spielen. Mit ihm auf dem Feld setzen die Waves Bostons Pläne außer Kraft und gewinnen die Meisterschaft. Isla hat ihr Lebensziel erreicht.
Was das Ende für Staffel 3 bedeutet
Der Triumph der Waves ist vollständig, doch Marcus trübt die Feierlaune mit einer neuen Hiobsbotschaft: Er hat sich diesmal eine Verletzung an der Achillessehne zugezogen, eine der gefährlichsten und langwierigsten Verletzungen im Sport.
Cam steht nach seinem Scheitern ohne Einfluss da, ist weiterhin nicht nüchtern und hat das Vertrauen der Familie und des Teams verspielt. Ob er jemals eine zweite Chance bekommt, bleibt offen.
Das Finale setzt damit klare Weichen für eine mögliche dritte Staffel: Islas Position als Teamchefin ist gefestigt, aber Marcus' Gesundheit und Cams ungelöste Geschichte bieten reichlich Stoff für weitere Konflikte.
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Artikel geschrieben von:

Lena Bergmann ist Serienredakteurin mit Schwerpunkt auf Sci-Fi- und Fantasy-Formate wie The Witcher und Wednesday.
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