Wegen Mindy Kaling reden jetzt wieder viele über Running Point

·20.05.2026, 16:15 Uhr·3 Min
Wegen Mindy Kaling reden jetzt wieder viele über Running Point
Bild: Netflix · TMDB

Mindy Kalings offene Worte lenken neue Aufmerksamkeit auf Running Point. Die Netflix-Comedy hat bereits Staffel 2 und eine bestätigte dritte Staffel, doch das öffentliche Interesse galt zuletzt vor allem ihrer Schöpferin. Kalings Aussagen über Gesundheit statt Eitelkeit geben der Serie jetzt ein persönlicheres Gesicht.

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Verständnis statt Verteidigung

Mindy Kaling begegnet der öffentlichen Diskussion über ihren veränderten Körper mit bemerkenswerter Offenheit. Sie räumt ein, dass es manchmal keinen Spaß mache, wenn ein Lieblingsschauspieler abnimmt, weil man sich an dessen Erscheinung gewöhnt und sie schätzen gelernt habe.

Gleichzeitig betont sie, dass sie die Reaktion als jemand, der selbst Popkultur konsumiert, vollständig nachvollziehen könne. Diese Haltung unterscheidet sich von einer reinen Rechtfertigung und zeigt, wie differenziert Kaling mit dem Thema umgeht.

Dennoch setzt sie eine klare Grenze: Die Aufmerksamkeit für ihren Körper empfinde sie zwar als schmeichelhaft, könne aber manchmal auch etwas zu viel werden. Deshalb versuche sie, sich nicht zu sehr darauf einzulassen.

Gesundheit als eigentliches Ziel

Der Wandel in Kalings Motivation ist deutlich: Früher habe sie aus Eitelkeitsgründen abnehmen wollen. Heute stehe das Thema unter einem anderen Vorzeichen. Diabetes liegt auf beiden Seiten ihrer Familie, und sie möchte alles tun, um diese und ähnliche Erkrankungen so lange wie möglich hinauszuzögern.

Kaling erklärte, dass sie mindestens 20 weitere Jahre für ihre Kinder leben wolle. Dieser Wunsch sei der eigentliche Antrieb hinter ihrer veränderten Lebensweise und nicht ein bestimmtes Körperbild oder gesellschaftlicher Druck.

Auf die Frage, ob sie jeden Morgen aufwache und sich großartig fühle, antwortet sie ehrlich: Nein, das tue sie nicht. Aber sie fühle sich wirklich gesund, und das sei das Entscheidende für sie.

Running Point: Staffel 3 bestätigt

Kaling ist bei Netflix als Co-Schöpferin und ausführende Produzentin der Comedyserie Running Point tätig. Im Mittelpunkt der Serie steht Kate Hudson, die eine Frau spielt, die plötzlich die Leitung eines Basketballklubs übernimmt.

Die zweite Staffel startete am 23. April 2026 auf Netflix, wo die Serie in Deutschland im Rahmen des regulären Abonnements sowie über Netflix Standard mit Werbung verfügbar ist. Netflix hat die Serie bereits für eine dritte Staffel verlängert, was das Vertrauen in das Format unterstreicht.

Running Point ist damit eines der stabilsten Projekte in Kalings Schaffen als Produzentin und zeigt, dass ihr Gespür für leichte, aber pointierte Comedys beim Publikum ankommt.

Neues Projekt auf Hulu im Juni

Parallel zu Running Point arbeitet Kaling an einer weiteren Serie: Not Suitable for Work erscheint im Juni 2026 auf Hulu. Das Projekt ergänzt ihr wachsendes Portfolio als Serienmacherin und zeigt, dass sie auf mehreren Fronten gleichzeitig aktiv ist.

Kaling bewegt sich damit in einem Umfeld, in dem auch andere Kreative wie Lena Dunham über neue Projekte nachdenken. Dunham äußerte sich zuletzt dazu, dass sie eine Filmfortsetzung zu Girls im Kopf habe und sich vorstellen könne, dieses Projekt zu realisieren.

Auch Supriya Ganesh, bekannt aus The Pitt, sprach kürzlich über die intensive öffentliche Aufmerksamkeit nach ihrem Abgang aus der Serie und riet dazu, das Handy beiseite zu legen und nach draußen zu gehen, um den Kopf freizubekommen.

Körperbild und öffentliche Wahrnehmung

Das Thema Körperbild in der Unterhaltungsbranche bleibt komplex. Kaling navigiert es mit einer Mischung aus Selbstironie und klarer Haltung: Sie weiß, dass Menschen an ihrer körperlichen Veränderung interessiert sind, und sie akzeptiert dieses Interesse, ohne sich davon definieren zu lassen.

Ihr Ansatz, Gesundheit über Ästhetik zu stellen und dabei transparent über familiäre Vorbelastungen wie Diabetes zu sprechen, gibt der Debatte eine persönliche und nachvollziehbare Dimension. Es ist kein Schönheitsideal, das sie verfolgt, sondern ein Lebensmodell.

Mit Running Point auf Netflix, dem kommenden Projekt auf Hulu und ihrer anhaltenden Präsenz als Produzentin bleibt Mindy Kaling eine der produktivsten und meistdiskutierten Stimmen der amerikanischen Serienlandschaft.

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Quelle: NetflixZuletzt aktualisiert: 20.05.2026, 16:15 Uhr

Artikel geschrieben von:

Emma Mueller
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Emma Mueller
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Emma Mueller ist Serienredakteurin mit klarem Fokus auf spannungsgetriebene Formate wie Action, Drama und Mystery.

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