Ist „A Castle For Christmas“ eine wahre Geschichte?

A Castle for Christmas

In Mary Lamberts festlich angehauchter romantischer Filmkomödie „A Castle For Christmas“ mit Brooke Shields wird ein heruntergekommenes Schloss wiederbelebt.

Die aus “Die blaue Lagune” bekannte Brooke Shields spielt Sophie Brown, eine berühmte Romanautorin, die sich in einer schwierigen Lebensphase befindet.

Um dem Skandal um ihr zwölftes Buch zu entgehen, begibt sie sich auf eine Reise, um das Schloss aus den Geschichten ihres Großvaters zu finden. Das Schicksal macht sie mit dem schrulligen Duke of Dunbar bekannt, und sie erfährt, dass sie das Schloss ihrer Kindheitsträume kaufen kann.

Mehr lesen: Wo wurde „A Castle For Christmas“ gedreht? Alle Drehorte

Der Duke will sie verscheuchen und sein Familienerbe in seinem Besitz behalten. Wird die Rivalität zwischen Sophie und dem Duke der Beginn einer neuen Romanze sein?

Es ist das perfekte Wohlfühlrezept für ein Weihnachtsspektakel der Extraklasse, das mit einer gemütlichen romantischen Atmosphäre versehen ist.

Die Kritiker lobten den Film für seine nahtlose Verflechtung mit der festlichen Atmosphäre. Aber man kann sich fragen, ob das Schloss der Geschichte auf realistischem Boden steht. In diesem Fall sollten wir der Sache auf den Grund gehen.

Ist „A Castle For Christmas“ eine wahre Geschichte?

Nein, „A Castle For Christmas“ basiert nicht auf einer wahren Geschichte. Die Geschichte ist relativ standardmäßig für romantische Komödien, und es scheint sich um einen klassischen Fall von “Gegensätze ziehen sich an” zu handeln.

Mary Lambert führte Regie bei dem Film nach einem Drehbuch aus der Feder von Kim Beyer-Johnson, Ally Carter, Neal H. Dobrofsky und Tippi Dobrofsky. Es ist an sich eine originelle Geschichte, und was die Geschichte letztlich auszeichnet, ist die enge Gemeinschaft in Schottland. Es ist eine Geschichte über die Suche nach den eigenen Wurzeln.

Mehr lesen: Das Ende von „A Castle For Christmas“ erklärt

Sophie Brown begeht den größten Fehler ihres Lebens, indem sie eine von ihren Fans geliebte Figur von der Treppe wirft. Um vor ihren Fans zu fliehen, sucht sie Zuflucht in einem schottischen Dorf. Sophies Fähigkeit, Geschichten zu erzählen, ist erblich bedingt.

Ihr Vater erzählte ihr immer Geschichten über ein Schloss in Schottland. Das Schloss spielt also auch in Sophies Abstammung eine Rolle. Der ursprüngliche Besitzer des titelgebenden Schlosses, Duke of Dunbar, ist eine Art moderner Dagobert.

Im Gegensatz zu Sophies unsterblichem Geist ist sein Charakter von einem Hauch von Zynismus geprägt. Der große Plan des Herzogs sieht vor, Sophie so sehr zu reizen, dass sie ihre Schlossbeute aufgibt.

Aber Sophie ist nicht diejenige, die eine Niederlage akzeptiert. Während sie um den Schlüssel des Schlosses wetteifern, finden die beiden zufällig den Schlüssel zum Herzen des anderen. Der Wahrheitsgehalt des Films ergibt sich jedoch aus der Würdigung der Kultur und des Ambientes der schottischen Moore.

Bei ihrer Ankunft trifft Sophie auf eine freundliche Gruppe von Einheimischen, die gerne stricken. Es wird Sie interessieren, dass Stricken ein beliebtes Hobby der schottischen Frauen ist.

Die Kunst des Strickens kam bereits im 15. Jahrhundert nach Schottland, obwohl zu dieser Zeit Männer diesen Beruf dominierten. Sie entwickelte sich zu einem florierenden Gewerbe in der Region, und in den 1830er Jahren begannen immer mehr Frauen, diesen Beruf zu ergreifen.

Während der Produktion interessierte sich Sheilds tatsächlich für das Handwerk. Dabei machte sie sich einige Freunde in der Region. Auch das Dunbar Castle der Geschichte hat eine greifbare Existenz, aber es wird nicht im Film gezeigt. Das historische Bauwerk taucht jedoch kurz auf, als Myles Sophie eine Führung durch das Dorf gibt.

Die Geschichte der Festung lässt sich bis ins 7. Jahrhundert nach Christus zurückverfolgen, als sie ein strategischer militärischer Verteidigungspunkt war. Maria, Königin der Schotten, machte später ihren Halbbruder Lord John zum Wächter der Burg.

Die eigentliche Anlage im Gemeindegebiet von East Lothian ist heute eine Ruine. Die Hinzufügung des Namens verleiht der Erzählung jedoch ein gewisses Maß an Zuverlässigkeit, da er die Geschichte fest in der reichen Geschichte Schottlands verankert.

Auch wenn sich die Geschichte auf abgedroschene Tropen stützen mag, bleibt die Romanze dank des realistischen Hintergrunds erfrischend.

A Castle For Christmas auf Netflix

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.