Warum das Staffel-2-Finale von NCIS: Origins so viele Zuschauer bewegt
Zwei Staffeln Warten, und dann trifft es einen wie ein Schlag. Gibbs und Lala küssen sich im Finale, nach einem Fast-Kuss in Staffel 1 und einem Traumkuss in Staffel 2. Jetzt fragen Fans sich bang, ob dieser Moment wirklich gut ausgeht.
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Zwei Staffeln Spannung, ein Kuss
Seit der ersten Folge von NCIS: Origins war die Chemie zwischen Gibbs (Austin Stowell) und Lala (Mariel Molino) unübersehbar. Im Staffel-1-Finale kamen sie sich fast näher, dann folgte ein Kuss in Lalas Traum früher in Staffel 2. Doch ein echter, wacher Moment blieb lange aus.
Im Finale der zweiten Staffel bricht die Anspannung schließlich: Gibbs läuft Lala nach, die gerade dabei ist, den Dienst zu verlassen und zu Manny (Miguel Gomez) in eine Kleinstadt zu ziehen. 'Ich wollte, dass du mich bittest zu bleiben', sagt sie zu ihm. Er tut es.
Während 'I Will Always Love You' erklingt, küssen sich die beiden. Es ist ein Moment, der bewusst an klassische Romantikfilme erinnert und den Zuschauern nach langer Wartezeit eine klare emotionale Auflösung bietet.
Molino über Lalas Mut zur Liebe
Mariel Molino beschreibt ihre Figur als jemanden, der keine Angst hat, das Herz auf der Zunge zu tragen. Lala sei 'einfach unerschrocken darin, ihre Gefühle zu zeigen', so die Darstellerin.
'Ich glaube, gerade wenn es um Gibbs geht, ist sie so bereit, die Extrameile zu gehen. Ich denke, das hat viel damit zu tun, wie gut sie ihn kennt; sie weiß, welchen Schmerz er durchgemacht hat. Und ich glaube, sie hat einfach keine Angst, nach ihren Gefühlen und der Liebe zu handeln, die sie für Gibbs empfindet', erklärt Molino.
Gleichzeitig habe Lala irgendwann eine Grenze gezogen: 'Selbst nachdem sie ihm so viele Chancen gegeben hatte, seine Gefühle zu gestehen, entscheidet sie sich: Weißt du was? Das kann ich nicht. Ich kann damit nicht wirklich weitermachen.' Diese innere Zerrissenheit macht die Figur besonders glaubwürdig.
Lala kehrt auf halbem Weg um
Molino hat sich eigene Gedanken darüber gemacht, was in Lala vorgeht, bevor die entscheidende Schlussszene beginnt. Ihrer Überzeugung nach war Lala bereits auf dem Weg aus San Diego heraus, bevor sie umkehrte.
'Sie erkennt, dass da dieses Gefühl in ihr ist, das ihr sagt: Nein, du machst einen Fehler. Geh zurück. Da ist eine größere Liebe, die du noch nie wirklich erkundet hast', beschreibt Molino die innere Stimme ihrer Figur.
Diese Entscheidung, umzukehren, gibt dem Finale eine besondere Tiefe: Lala handelt nicht aus Impuls, sondern aus echter Überzeugung. Der Kuss ist damit nicht nur ein romantischer Höhepunkt, sondern auch ein Akt der Selbstbestimmung.
Die offene Frage: Was weiß Gibbs?
NCIS: Origins ist ein Prequel, das die Anfänge von Gibbs erzählt, bevor er zur Legende wurde. Der ältere Gibbs, den Mark Harmon über Jahre in der Mutterserie verkörperte, hat Lala nie erwähnt. Das wirft eine dunkle Frage auf, die über dem romantischen Finale schwebt.
Die Macher der Serie haben darauf hingewiesen, dass dies 'die Geschichte von ihr' ist, also jene Geschichte, die Gibbs nie erzählt. Was das für Lala und ihre Beziehung zu ihm langfristig bedeutet, bleibt offen. Caleb Foote als Randy und die übrige Besetzung sind dabei Teil eines Ensembles, das diese Vergangenheit lebendig macht.
Genau diese Ungewissheit hält das Publikum in der Schwebe: Alles ist möglich, und der Kuss im Finale ist vielleicht Beginn und Ende zugleich.
Nerven beim Dreh der Kussszene
Für Mariel Molino war der Dreh der entscheidenden Szene mit Austin Stowell 'sehr nervenaufreibend', wie sie offen zugibt. Der Moment sei lange herausgezögert worden, immer wieder auf die nächste Folge oder die nächste Staffel verschoben.
'Wir wussten nie, wann es passieren würde. Wir wussten, es würde irgendwann passieren, aber wir wussten es nicht. Und es wurde einfach immer wieder auf die nächste Folge und dann auf die nächste Staffel verschoben', erinnert sich Molino.
Diese Ungewissheit habe aber auch etwas Positives gehabt: Die Energie zwischen Stowell und Molino blieb frisch und ungespielt. Als die Szene schließlich gedreht wurde, war die Erleichterung auf beiden Seiten spürbar.
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Artikel geschrieben von:

Lena Bergmann ist Serienredakteurin mit Schwerpunkt auf Sci-Fi- und Fantasy-Formate wie The Witcher und Wednesday.
Alle Artikel von LenaLena hat einen weiteren Artikel zur selben Serie verfasst.