Wegen diesem einen Moment reden NCIS: Origins-Fans gerade über Mark Harmon

Der Kopfklaps verändert alles, was Fans über Gibbs zu wissen glaubten. Im Staffel-2-Finale von NCIS: Origins, verfügbar bei Joyn, Magenta TV+ und Wow, zeigt Michael Franks (Kyle Schmid) erstmals die Geste, die Mark Harmon unsterblich machte. Für Fans der Originalserie schließt sich damit eine Lücke, die fast 20 Jahre offen stand.
Artikel-Inhalt
Der ikonische Klaps kommt endlich
Seit Jahren ist bekannt, dass Gibbs' früherer Vorgesetzter Michael Franks die Gewohnheit begründet hat, seinen Mitarbeitern auf den Hinterkopf zu schlagen. In der Originalserie mit Mark Harmon wurde dieser Klaps zum Running Gag und Symbol für Franks' unorthodoxe Führungsweise. Nun zeigt NCIS: Origins, wie alles begann.
Im Staffel-2-Finale schlägt Franks, gespielt von Kyle Schmid, Gibbs, dargestellt von Austin Stowell, zum ersten Mal auf den Hinterkopf und rügt gleichzeitig Randy, gespielt von Caleb Foote, bevor er zum eigentlichen Fall übergeht. Die Szene ist ein lang erwarteter Moment für die Fangemeinde der gesamten NCIS-Reihe.
Die Folge dreht sich um einen Fall, bei dem zwei Jungen beim Einbruch in ein Weinlager erschossen wurden, nachdem sie eine Mutprobe angenommen hatten. Mitten in diesem Ermittlungsgeschehen findet der historische Klaps seinen Platz.
Camp Pendleton vor dem Aus
Das Staffelfinale stellt das gesamte Team vor eine existenzielle Bedrohung: Das Büro in Camp Pendleton droht dauerhaft geschlossen zu werden. Die Zukunft von Franks' bunt zusammengewürfelter Truppe hängt damit in der Luft.
Eine Schließung würde bedeuten, dass alle Teammitglieder, darunter auch Gibbs selbst, auf verschiedene Büros im ganzen Land verteilt werden. Die Frage, ob die Gruppe zusammenbleiben kann, treibt die dramatische Spannung des Finales voran.
Gleichzeitig steht ein institutioneller Wandel bevor: Die Behörde durchläuft eine Umbenennung und wird offiziell zur NCIS. Inmitten dieser Umstrukturierung zeichnet sich möglicherweise ein Plan ab, das Team trotz allem zusammenzuhalten.
Gibbs' Vergangenheit wird greifbar
NCIS: Origins hat in fast zwei Staffeln systematisch aufgezeigt, wie Leroy Jethro Gibbs zu dem Agenten und Anführer wurde, den Mark Harmon in der Originalserie über viele Jahre verkörpert hat. Persönliche Schicksalsschläge, Lehrmomente und prägende Begegnungen wurden dabei ebenso beleuchtet wie sein Verhältnis zu Franks.
Diane und Kathleen Kenny gehören zu den Figuren, die Gibbs' Entwicklung in der Prequel-Serie begleiten und sein Privatleben formen. Anthony DiNozzo, in der Originalserie von Michael Weatherly gespielt, ist in NCIS: Origins noch nicht Teil der Geschichte, doch die Serie legt das Fundament, auf dem spätere Beziehungen entstehen.
Das Finale der zweiten Staffel markiert damit nicht nur einen dramatischen Höhepunkt, sondern auch einen wichtigen Meilenstein im Aufbau der Figur, die Generationen von Serienfans begleitet hat.
Staffel 3 kommt, aber kürzer
NCIS: Origins wurde bereits im Januar 2026 für eine dritte Staffel verlängert, gemeinsam mit der Mutterserie NCIS und NCIS: Sydney. Die Fortsetzung ist damit gesichert, allerdings unter veränderten Bedingungen.
Die dritte Staffel wird lediglich zehn Folgen umfassen, da die Serie zu jenen Produktionen gehört, bei denen die Episodenzahl für die kommende Saison reduziert wurde. Auch Fire Country, Matlock und NCIS: Sydney sind von dieser Kürzung betroffen.
Hinzu kommt ein personeller Einschnitt hinter der Kamera: Co-Schöpferin und Co-Showrunnerin Gina Lucita Monreal wird für die dritte Staffel nicht mehr an Bord sein. Trotz der kürzeren Laufzeit soll das Format mit Wochenfall-Geschichten und der Erkundung von Gibbs' Vergangenheit erhalten bleiben.
NCIS-Universum wächst weiter
Das NCIS-Universum expandiert im Herbst 2026 um einen weiteren Ableger: NCIS: New York markiert die Rückkehr von LL Cool J als Sam Hanna auf den Bildschirm. Die Figur war zuletzt in NCIS: Los Angeles zu sehen und findet nun in New York eine neue Heimat.
Damit umfasst das Franchise künftig mehrere parallele Serien, die unterschiedliche Zeitebenen und Schauplätze abdecken. NCIS: Origins bleibt dabei das einzige Prequel, das die Anfänge der legendären Behörde beleuchtet.
Deutsche Zuschauerinnen und Zuschauer können NCIS: Origins bei Joyn, Magenta TV+ und Wow Fiction Amazon Channel verfolgen und so die gesamte Entwicklung von Gibbs miterleben, vom Nachwuchsagenten bis zur Legende.
Mehr zu „NCIS: Origins"

Älterer Gibbs in jeder Folge: Harmon bestätigt für NCIS: Origins Staffel 3
NCIS: Origins bekommt erstmals einen Gibbs, der alle Staffel 3-Folgen trägt. Mark Harmon kehrt als älterer Leroy Jethro Gibbs zurück und ist in jeder Episode des dritten Durchgangs zu sehen. Für die Prequel-Serie bedeutet das: Der Gegenwartsstrang mit dem Original-Gibbs wird zur tragenden Säule der Staffel.

Staffel 3 von NCIS: Origins mit neuem Executive Producer Olsen
Wie viel Einfluss hat Olsen auf die Geschichte des jungen Gibbs wirklich? Bekannt ist: Er bringt Cloud Nine Productions in Staffel 3 ein und arbeitet mit Showrunner David J. North sowie den Harmons zusammen. Die zehn neuen Folgen ab Herbst auf CBS werden zeigen, was diese ungewöhnliche Kombination aus Franchise-Insider und frischem Produzenten-Blick bewirkt.

Nach Rocky Carrolls Tod: NCIS: Origins denkt über nächsten Gastauftritt nach
Ein junger Vance klingt verlockend, doch die Canon macht es kompliziert. Das Prequel spielt in den 1990ern und jede neue Figur muss zwingend zur bekannten NCIS-Chronologie passen. Showrunner North weiß: Ein falscher Schritt und die Glaubwürdigkeit des gesamten Franchise steht auf dem Spiel.
Artikel geschrieben von:

Lena Bergmann ist Serienredakteurin mit Schwerpunkt auf Sci-Fi- und Fantasy-Formate wie The Witcher und Wednesday.
Alle Artikel von LenaLena hat einen weiteren Artikel zur selben Serie verfasst.