Co-Showrunnerin verlässt NCIS: Origins vor Staffel 3: Was das bedeutet
18 Episoden waren Standard, Staffel 3 bricht dieses Muster radikal. Co-Showrunnerin Gina Lucita Monreal verlässt NCIS: Origins nach Staffel 2, die neue Staffel umfasst nur noch 10 Folgen. Ob weniger Umfang auch weniger Qualität bedeutet, muss David J. North als alleiniger Showrunner beweisen.
Artikel-Inhalt
Staffel 3 mit deutlich weniger Folgen
NCIS: Origins wird für eine dritte Staffel verlängert, die jedoch erheblich kürzer ausfällt als ihre Vorgänger. Während die ersten beiden Staffeln jeweils 18 Episoden umfassten, soll Staffel 3 lediglich 10 Folgen beinhalten.
Die Verlängerung wurde bereits am 22. Januar 2026 offiziell bestätigt. Die Serie gehört damit zu den 16 Produktionen, die bereits festen Platz im Herbstprogramm des US-Senders haben.
Ein genaues Startdatum steht noch aus, doch die Ausstrahlung ist für Ende September oder Anfang Oktober 2026 geplant. Die Serie bleibt dabei ihrem gewohnten Sendeplatz treu: dienstags um 22 Uhr US-Ostküstenzeit.
Monreal verlässt die Serie
Gina Lucita Monreal scheidet nach Staffel 2 aus dem Produktionsteam aus, um sich neuen Projekten zu widmen. Sie war seit dem Start der Serie gemeinsam mit David J. North als Co-Showrunnerin tätig.
Monreal selbst äußerte sich bewegt über ihren Abgang: 'Es war die größte Ehre meiner Karriere, NCIS: Origins gemeinsam mit meinem unglaublichen Co-Showrunner und Freund David North zu schreiben.' Ihre Worte machen deutlich, wie eng die kreative Partnerschaft zwischen den beiden war.
North erwiderte die Zuneigung: 'Lange bevor Gina meine unglaubliche Schreibpartnerin bei NCIS: Origins war, war sie eine meiner engsten Freundinnen, und das bleibt sie.' Ab Staffel 3 trägt er die alleinige Verantwortung als Showrunner.
Das NCIS-Universum wächst weiter
NCIS: Origins ist nicht die einzige Serie des Franchises, die sich über eine Fortsetzung freuen darf. Die Mutterserie NCIS wurde für ihre 24. Staffel verlängert, NCIS: Sydney erhält eine vierte Staffel.
Neu hinzu kommt NCIS: New York, das im Herbst 2026 mit seiner ersten Staffel debütiert. Der neue Ableger übernimmt den Sendeplatz um 21 Uhr US-Ostküstenzeit, der bislang von NCIS: Origins besetzt war.
NCIS: Origins rückt damit auf den späteren Sendeplatz um 22 Uhr, direkt im Anschluss an die Mutterserie und NCIS: New York. Das Franchise dominiert damit den Dienstagabend mit gleich drei Serien.
Die Geschichte von Gibbs geht weiter
Die Prequel-Serie spielt im Jahr 1991 und schildert die Anfänge von Leroy Jethro Gibbs, der in der Mutterserie durch Mark Harmon verkörpert wurde. In NCIS: Origins übernimmt Austin Stowell die Rolle des jungen Gibbs.
An seiner Seite stehen Mariel Molino, Kyle Schmid und Tyla Abercrumbie. Mark Harmons Sohn Sean Harmon ist ebenfalls Teil der Produktion und verleiht der Serie eine besondere familiäre Verbindung zur Originalserie.
Die Handlung erstreckt sich bis in den Dezember 1992. Die Macher haben angekündigt, eng am bekannten Kanon der Mutterserie zu bleiben, inklusive einer bevorstehenden Namensänderung, die Teil der kommenden Staffel werden soll.
Was die kürzere Staffel bedeutet
Die Reduzierung von 18 auf 10 Folgen ist eine signifikante Änderung im Format der Serie. Solche Anpassungen sind in der US-Fernsehlandschaft nicht ungewöhnlich und können auf veränderte Produktionsbudgets, kreative Entscheidungen oder Planungsanforderungen zurückzuführen sein.
Für das Autorenteam unter der alleinigen Leitung von David J. North bedeutet die kürzere Staffel eine straffere Erzählstruktur. Weniger Episoden ermöglichen es, die Geschichte dichter und fokussierter zu gestalten.
Für deutsche Zuschauerinnen und Zuschauer ist NCIS: Origins über den jeweiligen Streaming-Anbieter abrufbar. Wann genau Staffel 3 international verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt.
Mehr zu „NCIS: Origins"

Nach Rocky Carrolls Tod: NCIS: Origins denkt über nächsten Gastauftritt nach
Ein junger Vance klingt verlockend, doch die Canon macht es kompliziert. Das Prequel spielt in den 1990ern und jede neue Figur muss zwingend zur bekannten NCIS-Chronologie passen. Showrunner North weiß: Ein falscher Schritt und die Glaubwürdigkeit des gesamten Franchise steht auf dem Spiel.

NCIS: Origins trifft mit seinem Staffelfinale einen echten Nerv
Nicht Lala, sondern Randy war das Ziel des SUVs die ganze Zeit. Das Finale von NCIS: Origins Staffel 2 dreht die vermeintliche Bedrohung in letzter Minute um. Dass ausgerechnet Aktendigitalisierung zur Entführung führt, macht den Twist besonders kalt.

Warum das Staffel-2-Finale von NCIS: Origins so viele Zuschauer bewegt
Zwei Staffeln Warten, und dann trifft es einen wie ein Schlag. Gibbs und Lala küssen sich im Finale, nach einem Fast-Kuss in Staffel 1 und einem Traumkuss in Staffel 2. Jetzt fragen Fans sich bang, ob dieser Moment wirklich gut ausgeht.
Artikel geschrieben von:

Sophie Hartmann analysiert seit mehreren Jahren Serienwelten mit Fokus auf Action, Sci-Fi, Fantasy und Mystery.
Alle Artikel von Sophie