Warum das Law & Order Finale diesmal wirklich überrascht

·24.04.2026·3 Min
Bild: NBC · TMDB

Anthony Edwards spielt keinen Anwalt, keinen Täter, sondern den Richter. Im Staffel-25-Finale von Law & Order am 14. Mai sorgt er mit ungewöhnlichen Urteilen für Chaos im Gerichtssaal. Dass er dabei eine komplett neue Figur verkörpert statt seine SVU-Rolle fortzuführen, macht den Auftritt doppelt unerwartet.

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Edwards spielt einen streitbaren Richter

Im Staffelfinale von Law & Order übernimmt Anthony Edwards die Rolle eines Richters, dessen ungewöhnliche Urteile im Gerichtssaal den Staatsanwälten Hugh Dancy als Price und Odelya Halevi als Maroun das Leben schwer machen. Die Figur sorgt dafür, dass der ohnehin schwierige Fall für das Duo noch komplexer wird.

Showrunner und Beteiligte heben hervor, dass Edwards am Set eine ausgesprochen angenehme Zusammenarbeit war. Die Figur selbst sei sehr unterhaltsam zu beobachten, und der Schauspieler habe sie mit viel Spielfreude zum Leben erweckt.

Besonders auffällig: Das Urteil am Ende des Finales soll etwas sein, das die Serie in den gesamten fünf Staffeln zuvor so noch nicht gezeigt hat. Was genau damit gemeint ist, bleibt vorerst ein gut gehütetes Geheimnis.

Andere Rolle als bei SVU

Anthony Edwards ist kein Unbekannter im Law & Order-Universum. Bei Law & Order: SVU trat er bereits in einer anderen Rolle auf, damals spielte sein Sohn niemand Geringeres als Corey Cott. Cott ist derzeit ebenfalls bei SVU zu sehen, dort allerdings als eine völlig andere Figur namens Griffin, ohne jede Verbindung zur früheren Rolle.

Im Finale von Staffel 25 spielt Edwards nun also eine komplett neue Figur, was zeigt, wie flexibel das Law & Order-Universum mit Gastdarstellern umgeht. Solche Mehrfachbesetzungen sind im Franchise durchaus üblich und werden von den Machern bewusst eingesetzt.

Price und Maroun als echtes Team

Das Finale legt laut Produktionsbeteiligten besonderen Wert auf die Dynamik zwischen Price und Maroun. Es geht um ihre gemeinsame Entwicklung, das gegenseitige Vertrauen und die Fähigkeit, als echtes Team zu funktionieren.

Es sei eines der seltenen Male, in denen es zwischen den beiden keinerlei Konflikt gebe. Sie arbeiten Seite an Seite, um den Fall zu gewinnen, und das soll für den Zuschauer deutlich spürbar sein.

Diese Entwicklung markiert einen wichtigen Wendepunkt für beide Figuren und gibt dem Finale eine emotionale Ebene, die über den reinen Gerichtsfall hinausgeht.

Verlängerung noch offen

Law & Order gehört derzeit zu den wenigen Serien im US-Fernsehen, deren Zukunft noch nicht gesichert ist. Eine Verlängerung für eine weitere Staffel steht bislang aus, ein Startdatum steht noch aus.

Anders sieht es beim Ableger Law & Order: SVU aus: Dieser wurde bereits für Staffel 28 verlängert, wobei die Bekanntgabe zeitgleich mit der Bestellung von Staffel 27 erfolgte, aber erst kürzlich öffentlich gemacht wurde.

Der zweite Ableger Law & Order: Organized Crime hingegen wurde nach seinem Wechsel zu Peacock offiziell abgesetzt. Das Franchise schrumpft damit auf zwei laufende Serien.

Was das Finale noch bereithält

Das unerwartete Urteil im Finale soll laut Beteiligten etwas sein, das so in der gesamten bisherigen Geschichte der Serie noch nicht vorgekommen ist. Mehr Details werden bewusst zurückgehalten, um die Spannung zu erhalten.

Neben Anthony Edwards sind im Finale die bekannten Stammdarsteller Hugh Dancy und Odelya Halevi in den Hauptrollen zu sehen. Das Finale von Staffel 25 ist am 14. Mai bei Peacock abrufbar.

Angesichts der noch offenen Verlängerungsfrage könnte das Finale zugleich als möglicher Serienabschluss fungieren, was die Erwartungen an die Episode zusätzlich steigert.

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Quelle: NBCZuletzt aktualisiert: 24.04.2026, 16:17 Uhr

Artikel geschrieben von:

Mia Braun
Autor
Mia Braun
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Mia Braun ist Redakteurin bei serien.de mit Fokus auf moderne Streaming-Serien und detaillierte Episodenanalysen.

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