
Mia Braun
Autor bei serien.de
120 Artikel veröffentlicht
Mia Braun ist seit 2017 Redakteurin bei serien.de und hat zuvor Medienwissenschaft an der Universität Hamburg studiert, wo sie ihre Abschlussarbeit über Erzählstrukturen in Prestige-Dramen verfasste. Vor ihrem Einstieg bei serien.de schrieb sie ab 2015 freiberuflich für Online-Magazin Serienjunkies und das Filmportal Kino-Zeit, wobei sie sich früh auf Streaming-Produktionen spezialisierte. Seit 2018 betreut sie die Episodenanalysen auf serien.de und hat in dieser Funktion über 400 Artikel zu aktuellen Serien veröffentlicht. Ihre Arbeit umfasst sowohl tagesaktuelle News zu Produktionsentwicklungen als auch ausführliche Reviews, die sie regelmäßig auf Basis von Screener-Zugängen erstellt. Seit 2020 konzentriert sie sich verstärkt auf Netflix Originals und internationale Drama-Produktionen, wobei sie durchschnittlich 60 Serien pro Jahr begleitet – von der Ankündigung über die Staffelveröffentlichung bis zu Verlängerungs- oder Absetzungsmeldungen.
Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf Action-&-Adventure-Serien wie The Witcher und Reacher, Mystery-Formaten wie Dark und 1899 sowie charaktergetriebenen Dramen wie Succession, The Crown und Ozark. Bei der Recherche arbeitet Mia Braun mit Branchendatenbanken wie TMDB, wertet Trade-Publikationen wie Variety, Deadline und The Hollywood Reporter aus und gleicht Produktionsdaten mit offiziellen Streaming-Charts ab. Ihre Analysen prüfen systematisch Showrunner-Kontinuität, Budgetentwicklungen, Besetzungswechsel und Genre-Konventionen, um Qualitätsverschiebungen zwischen Staffeln nachvollziehbar zu machen. Dabei differenziert sie konsequent zwischen bestätigten Produktionsfakten, Branchen-Gerüchten und spekulativen Interpretationen, etwa bei Zuschauerzahlen, die von Streamern nur selektiv veröffentlicht werden. Besonderes Augenmerk legt sie auf Character-Development über mehrere Staffeln hinweg und auf die Frage, wie Serien ihre Tonalität über längere Laufzeiten halten oder verlieren.
Schwerpunkte
Alle Artikel von Mia Braun
Aemonds Halluzination in House of the Dragon schockt mit kranker Mutter-Szene
Mütterliche Zärtlichkeit und Sex: beides gleichzeitig, eine Person. Aemond sieht Alicent Hightower (Olivia Cooke) in seinen Armen, obwohl er mit Alys Rivers (Gayle Rankin) zusammen ist. Dieser psychologische Bruch in Episode 7 wirft die Frage auf, wie weit Aemond von seiner eigenen Realität noch entfernt ist.
Franchise-Rückkehr: Avatar: Seven Havens debütiert am 9. Oktober bei Paramount+
Die neue Avatar ist auserwählt, die Menschheit zu retten, und gilt trotzdem als ihre Zerstörerin. Avatar: Seven Havens, das am 9. Oktober bei Paramount+ startet, dreht die Heldinnen-Formel des Franchise radikal um. Eine Protagonistin, die von allen gejagt wird, ist ein scharfer Bruch mit dem Ton der Vorgängerserien.
Silo Staffel 3 startet am 3. Juli auf Apple TV+
Silo endet nach Staffel 4, aber zuerst kommen noch zwei Runden. Rebecca Ferguson kehrt ab dem 3. Juli auf Apple TV+ zurück, mit zehn neuen Episoden bis zum 4. September. Für Fans bedeutet das: Die Uhr läuft, die Geschichte hat ein festes Ende.
Netflix-Doku The Making Of (Mourinho) startet weltweit am 11. August 2026
20 Jahre Titel, jetzt wird die Geschichte endlich erzählt. Die Netflix-Doku 'The Making Of (Mourinho)' startet weltweit am 11. August 2026. Mourinho selbst liefert den Beweis: Wer nichts gewinnt, bekommt keine Doku.
Sam Spruell, Tracey Ullman und Jerome Flynn ergänzen Alien: Earth Staffel 2
Alien: Earth Staffel 2 bekommt drei neue Schwergewichte auf einmal. Tracey Ullman, Sam Spruell und Jerome Flynn stoßen zum Cast, während die Dreharbeiten in London laufen. Für Fans bedeutet das: Das Ensemble der ersten Staffel war nur der Anfang.
Emmy 2025: Alle nominierten Serien, darunter Wednesday
Wednesday kämpft 2025 um den Emmy, und die Konkurrenz ist hart. Die Netflix-Serie trifft auf ein Feld, das von Reality-Comeback-Star Dancing With the Stars bis zu Dauerbrenner RuPaul's Drag Race reicht. Für Fans bedeutet das: Die Chancen auf Gold sind real, aber alles andere als sicher.
Beals übernimmt Führungsrolle in NCIS: New York neben LL Cool J
The-L-Word-Ikone Jennifer Beals wird NCIS-Chefin. Die Schauspielerin übernimmt in der CBS-Serie NCIS: New York die Rolle der Bürodirektorin Robyn Wells, neben LL Cool J und Scott Caan. Dass ausgerechnet Beals das Ensemble anführt, war bis zur Besetzungsbekanntgabe nicht abzusehen.
Starz veröffentlicht ersten Trailer zu Fightland mit Howard Charles
Ein Trailer, der Boxdrama und Rachefeldzug in drei Minuten verdichtet. Howard Charles spielt Duke Kilroy, der nach acht Jahren Haft seinen Bruder rächen will, ab 31. Juli bei Starz. Die britische Serie trifft einen Nerv, weil sie den Preis des Triumphs direkt mit dem Absturz verknüpft.
Beim Karlovy Vary Festival: David Chase über Die Sopranos und MKUltra
LSD als Kriegswaffe: Das klingt nach Fiktion, war aber bittere Realität. Der CIA kaufte Millionen von Dollars des Schweizer Stoffs, um Soldaten statt zu erschießen wahnsinnig zu machen. David Chase will genau diesen Widerspruch in einer HBO-Miniserie aufarbeiten.
Thunder Road: Matt Barr übernimmt Rolle des verbannten Whitlock-Sohns
Vater baut ein Imperium, Sohn will nichts davon wissen. Matt Barr verkörpert Calvin Whitlock, den ältesten Sohn von Dennis Quaids Rennfahrer-Legende Duane, der aus dem Motorsport-Geschäft verdrängt wurde. Dieser Bruch im Kern der Familie dürfte Thunder Road seinen dramatischen Antrieb geben.
Farbe statt Rot-Schwarz: Lex Woods Kostümkonzept für The Vampire Lestat
Kein Rot, kein Schwarz: Die Vampir-Ästhetik fliegt raus. Wood orientierte sich stattdessen an Musikern und ließ sich von Komponist Daniel Harts Referenzen leiten. Dass ausgerechnet die Kostümabteilung den radikalsten Neustart der Staffel liefert, hat kaum jemand erwartet.
Universal Television beendet Rettungsversuche für The Hunting Party
Wochenlang kämpfte Universal Television um die Serie, jetzt kapituliert der Sender selbst. Trotz gezielter Bemühungen, nach der NBC-Absetzung einen neuen Sender zu finden, ließ das Studio die Cast-Optionen kommentarlos verfallen. Die Rettungskampagne endete nicht mit einem Deal, sondern mit Stille.