The Testaments ohne Luke: Fans fordern eine Antwort
June sucht ihre Tochter, Luke sucht June, doch keiner findet den anderen. Während Elisabeth Moss in Toronto für Mayday kämpft, ist Fagbenle in keiner der vier bisher veröffentlichten Folgen aufgetaucht. Der Schauspieler hält sich bewusst bedeckt, ob das so bleibt.
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Fagbenle lässt Tür offen
O-T Fagbenle hat sich zur möglichen Rückkehr seiner Figur Luke Bankole in The Testaments geäußert und dabei bewusst vage gehalten. Er betonte, er dürfe sich offiziell nicht dazu äußern, fügte aber hinzu: 'Ich glaube nicht, dass Luke der Typ ist, der aufgibt.' Eine klare Absage an einen Auftritt klingt anders.
Fagbenle besuchte am 31. März 2026 die Premiere von The Testaments in Los Angeles und zeigte damit deutlich sein Interesse an dem Projekt. Sein Kommentar, Luke höre nicht auf zu suchen, passt zur Charakterentwicklung aus dem Serienfinale von The Handmaid's Tale.
In den bislang veröffentlichten vier von insgesamt zehn Folgen ist Luke jedenfalls noch nicht zu sehen. Ob er in den verbleibenden Episoden auftaucht, bleibt offen.
June und Hannah noch getrennt
June Osborne lebt in Toronto und engagiert sich für die Untergrundorganisation Mayday, hat ihre Tochter Hannah aber noch immer nicht wiedergefunden. Das ist einer der zentralen emotionalen Spannungsbögen, den The Testaments aus der Originalserie übernimmt.
Hannah selbst ist die Hauptfigur des Ablegers, tritt jedoch unter dem einzigen Namen auf, den sie noch kennt: Agnes (Chase Infiniti) MacKenzie. Die Rolle wird von Chase Infiniti gespielt, die damit eine der tragischsten Figuren aus The Handmaid's Tale in den Mittelpunkt rückt.
Serienerfinder Bruce Miller, der bereits die Originalserie entwickelt hat, ist auch bei The Testaments als Schöpfer und ausführender Produzent tätig. Die Kontinuität hinter den Kulissen soll die erzählerische Verbindung zwischen beiden Serien sichern.
Daisy und Nichole: Eine Änderung
Im Vergleich zur Romanvorlage von Margaret Atwood nimmt die Serie eine bedeutende Änderung vor. In Atwoods Roman 'Die Zeuginnen' ist Daisy (Lucy Halliday) tatsächlich Nichole, also die Tochter von June und Nick Blaine. In der Hulu-Serie hingegen ist Daisy, gespielt von Lucy Halliday, nicht biologisch mit June und Nick verwandt.
Stattdessen hat June das Mädchen als Wahltochter aufgenommen, während sie in Toronto weiterhin das Baby Nichole großzieht. Nick Blaine, gespielt von Max Minghella-minghella), spielt in diesem veränderten Familiengefüge ebenfalls eine Rolle.
Diese Abweichung vom Buch ermöglicht der Serie, neue erzählerische Wege einzuschlagen, ohne sich vollständig an Atwoods Vorlage binden zu müssen.
Fagbenle und Infiniti kennen sich
Die Verbindung zwischen O-T Fagbenle und Chase Infiniti geht über The Testaments hinaus. Beide arbeiteten gemeinsam an der Serie Presumed Innocent und lernten sich dort kennen. Dass sie sich nun auch in Toronto über den Weg liefen, war ein glücklicher Zufall.
Die Dreharbeiten zu The Testaments fanden nämlich direkt neben den Aufnahmen zu The Miniature Wife statt, an der Fagbenle beteiligt war. Die Trailer der beiden Produktionen standen buchstäblich nebeneinander.
Toronto erwies sich damit einmal mehr als wichtiger Drehort für große Streaming-Produktionen, bei denen sich die Wege von Schauspielern aus verschiedenen Projekten schnell kreuzen.
The Testaments auf Hulu
The Testaments feierte am 8. April 2026 seine Premiere auf Hulu und umfasst insgesamt zehn Folgen. Die Serie knüpft an das Finale von The Handmaid's Tale an und spinnt die Geschichte der Republik Gilead weiter.
Elisabeth Moss kehrt in ihrer Rolle als June Osborne zurück, steht diesmal aber nicht mehr im Mittelpunkt. Das Zentrum der Handlung bilden Agnes MacKenzie alias Hannah sowie die weiteren Figuren, die Gileads Strukturen von innen heraus erleben.
Ausführender Produzent Warren Littlefield begleitet das Projekt gemeinsam mit Bruce Miller. Wann die Serie beim jeweiligen Streaming-Anbieter außerhalb der USA verfügbar sein wird, steht noch nicht abschließend fest.
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Elizabeth Moss kehrt für The Testaments zurück, und gewinnt
Frühere Emmy-Siege für dieselbe Figur, und trotzdem wieder startberechtigt. Die Akademie stuft 'The Testaments' als separate Serie ein, was Moss trotz ihrer Gewinne für June Osborne in 'The Handmaid's Tale' qualifiziert. Ein Präzedenzfall, der die Emmy-Regeln neu ausleuchtet.

Darum ist The Testaments besser als das Original bewertet
Das Sequel übertrifft den Klassiker, trotz dessen Kultstatus. The Testaments erzielt 89 Prozent Kritikerwertung, während The Handmaid's Tale mit 82 Prozent abschloss. Episode 4 erreichte bereits 8,3 von 10 Punkten auf IMDb.

Jetzt bestätigt: The Testaments ist ein globaler Streaming-Hit
Mit The Testaments ist die Fortsetzung von The Handmaid's Tale endlich da, und die Serie schlägt ein wie eine Bombe. Seit dem Serienstart am 8. April 2026 klettert die dystopische Thrillerserie auf Hulu rasant an die Spitze der Streaming-Charts. Kritiker und Zuschauer sind gleichermaßen begeistert, und bereits jetzt wird über eine zweite Staffel diskutiert.
Artikel geschrieben von:

Marie Weber berichtet über Action-, Drama- und Mystery-Serien mit besonderem Fokus auf Spannungsdramaturgie und Figurenzeichnung.
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