M.I.A.: Rache-Thriller trifft Miami-Unterwelt ab Mai

Ab dem 7. Mai 2026 zeigt der Streamingdienst Peacock mit M.I.A. einen neuen neunteiligen Krimi-Thriller, der Rache, Neon-Licht und Miamis dunkle Drogenszene miteinander verbindet. Geschaffen wurde die Serie von Bill Dubuque, dem Mitschöpfer des gefeierten Netflix-Thrillers Ozark. Im Mittelpunkt steht die junge Etta Tiger Jonze, die nach dem Mord an ihrer Familie einen gefährlichen Rachefeldzug durch die Unterwelt Miamis antritt.
Artikel-Inhalt
Worum geht es in M.I.A.?
Etta Tiger Jonze, gespielt von Shannon Gisela, lebt ein rastloses Leben in den Florida Keys und träumt von einem Neuanfang im glitzernden Miami. Als das Drogengeschäft ihrer Familie in einer Tragödie endet und ihre Angehörigen ermordet werden, verwandelt sich dieser Traum in einen blutigen Rachefeldzug.
Etta hat nach dem Anschlag auf ihre Familie ein einziges Ziel: die zwölf Männer zu töten, die für den Tod ihrer Liebsten verantwortlich sind. Ihr Weg führt sie tief in Miamis neonbeleuchtete Schattenwelt, geprägt von Drogen, Gewalt und moralischen Abgründen.
Die Serie verbindet knallbunte Bildsprache mit gnadenloser Härte und erinnert in ihrer Energie an Actionklassiker wie John Wick und The Machine Girl: jedoch mit einer eigenständigen, in Floridas Sonnenschein getauchten Handschrift.
Bill Dubuque als kreativer Kopf
Hinter M.I.A. steckt Bill Dubuque, der als Mitschöpfer von Ozark bekannt wurde und sich als einer der versiertesten Autoren im Krimi-Thriller-Genre etabliert hat. Zu seinen weiteren Werken zählen die Drehbücher zu Der Buchhalter und Der Buchhalter 2 sowie die Serie His & Hers.
Für M.I.A. schrieb Dubuque persönlich die Pilotfolge sowie die vorletzte Episode der neunteiligen Staffel. Die Showrunnerin und Autorin Karen Campbell verantwortet die laufende kreative Steuerung der Serie.
Die Kombination aus Dubuques erfahrenem Blick für moralisch komplexe Charaktere und Campbells Führung als Showrunnerin verspricht eine Serie, die weit über typische Rache-Thriller hinausgeht.
Starkes Ensemble rund um Shannon Gisela
Shannon Gisela übernimmt als Etta Tiger Jonze die Hauptrolle und trägt die gesamte Serie auf ihren Schultern. An ihrer Seite spielen Cary Elwes und Danay Garcia in zentralen Rollen, ergänzt durch Brittany Adebumola, Dylan Jackson und Alberto Guerra.
Weitere Darsteller sind Maurice Compte, Gerardo Celasco und Marta Milans, die gemeinsam das bunte und gefährliche Figureninventar von Miamis Unterwelt zum Leben erwecken. Wynn Everett spielt die Figur Nancy, Tracey Reynolds verkörpert Bridget und Chabely Ponce gibt Dulce.
Das vielschichtige Ensemble spiegelt die kulturelle Vielfalt Miamis wider und verleiht der Serie eine Authentizität, die über das bloße Actionspektakel hinausgeht.
Miami als düstere Kulisse
Die Serie spielt in zwei gegensätzlichen Welten Floridas: den ruhigen, aber beengenden Florida Keys, aus denen Etta flieht, und dem pulsierenden, gefährlichen Unterleib Miamis. Die Stadt wird nicht als glamouröses Urlaubsziel gezeigt, sondern als neongetränktes Labyrinth aus Drogen, Korruption und Gewalt.
Regisseurinnen und Regisseure setzen auf eine farbintensive Bildsprache, die den Kontrast zwischen Miamis glitzernder Oberfläche und seiner brutalen Schattenseite betont. Diese visuelle Handschrift ist ein zentrales Merkmal, das M.I.A. von anderen Krimi-Thrillern abhebt.
Der Schauplatz Florida dient dabei nicht nur als Hintergrundkulisse, sondern wird selbst zur Figur: Die drückende Hitze, das grelle Licht und die tropische Üppigkeit verstärken die Beklemmung, die Ettas Reise begleitet.
Starttermin und Verfügbarkeit
Alle neun Folgen von M.I.A. erscheinen am 7. Mai 2026 auf Peacock. Der Streamingdienst setzt damit auf eine vollständige Veröffentlichung, sodass Zuschauer die gesamte Staffel auf einmal erleben können.
Für deutsche Zuschauerinnen und Zuschauer empfiehlt sich ein Blick auf internationale Streaming-Angebote, da M.I.A. zunächst exklusiv über Peacock abrufbar ist. Ob und wann eine Veröffentlichung über andere Plattformen in Deutschland erfolgt, ist derzeit noch nicht bekannt.
Angesichts der Beteiligung von Ozark-Schöpfer Bill Dubuque und einem hochkarätigen Ensemble dürfte M.I.A. zu einem der meistbeachteten Serien-Starts im Frühjahr 2026 werden.
Mehr zu „M.I.A."

M.I.A. startet bei Netflix, und der Schatten von Ozark ist riesig
Der Schöpfer von Ozark macht eine Serie, die Kritiker kalt lässt. Bill Dubuque, dessen erstes Werk Jason Bateman als Geldwäscher über vier gefeierte Staffeln trug, landet mit M.I.A. bei mageren 57% auf Rotten Tomatoes. Dass ausgerechnet er diesen Fehlstart hinlegt, hat niemand erwartet.

Hinter M.I.A. steckt der Kopf von Ozark, und das merkt man sofort
Ozark-DNA trifft auf Telenovela-Tempo: Das klingt nach Chaos, funktioniert aber. Bill Dubuque baut in M.I.A. komplexe Figuren auf, lässt sich in Episode 6 aber fast eine ganze Stunde für einen einzigen Rückblick. Genau diese Ungleichmäßigkeit macht die Serie so schwer einzuordnen.

Wer M.I.A. nach der ersten Folge abbricht, verpasst den besten Trick der Serie
Christopher Cross' 'Ride Like the Wind' taucht seit Januar in drei Serien auf, keine davon zufällig. In M.I.A., The Beauty und Euphoria fungiert der Yacht-Rock-Song als verbindendes Motiv, ohne dass die Macher sich abgesprochen haben. Dass ausgerechnet dieser Song 2026 zum TV-Leitmotiv wird, hätte niemand vorhergesagt.
Artikel geschrieben von:

Nina Wolf ist Redakteurin bei serien.de mit Fokus auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Formate und langjähriger Streaming-Erfahrung.
Alle Artikel von Nina