Franchise-Rückkehr: Avatar: Seven Havens debütiert am 9. Oktober bei Paramount+

Die neue Avatar ist auserwählt, die Menschheit zu retten, und gilt trotzdem als ihre Zerstörerin. Avatar: Seven Havens, das am 9. Oktober bei Paramount+ startet, dreht die Heldinnen-Formel des Franchise radikal um. Eine Protagonistin, die von allen gejagt wird, ist ein scharfer Bruch mit dem Ton der Vorgängerserien.
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Starttermin und erster Teaser enthüllt
Avatar: Seven Havens startet am 9. Oktober bei Paramount+. Den Starttermin gab der Streamingdienst im Rahmen eines Comic-Con-Panels bekannt, das dem parallel erscheinenden Kinofilm Avatar Aang: The Last Airbender gewidmet war. Gemeinsam mit dem Datum veröffentlichte Paramount+ auch einen ersten Teaser zur neuen Animationsserie.
Die Serie erhielt ihren Serienauftrag im Februar 2025 und umfasst 26 Episoden. Damit feiert Seven Havens mehr als 21 Jahre nach dem Start von Avatar: The Last Airbender, der von 2005 bis 2008 auf Nickelodeon lief, seine Premiere. In Deutschland wird die Serie voraussichtlich ebenfalls bei Paramount+ zu sehen sein.
Eine neue Avatar, eine dunkle Prophezeiung
Im Mittelpunkt von Seven Havens steht eine junge Erdbändigerin, die herausfindet, dass sie die neue Avatar ist. Doch diese Entdeckung ist kein Grund zur Freude: Laut der offiziellen Seriensynopsis 'macht sie das zur Zerstörerin der Menschheit, nicht zu ihrer Retterin'.
Verfolgt von menschlichen und spirituellen Feinden muss sie gemeinsam mit ihrem lang verschollenen Zwilling die rätselhaften Ursprünge ihrer Existenz aufdecken. Ihr Ziel: die Sieben Havens retten, bevor die letzten Bastionen der Zivilisation zusammenbrechen. Die Geschichte setzt zeitlich deutlich nach The Legend of Korra an, die von 2012 bis 2014 lief.
Franchise-Gründer kehren zurück
Michael Dante DiMartino und Bryan Konietzko, die beiden Schöpfer des originalen Avatar: The Last Airbender, entwickelten Seven Havens und fungieren als ausführende Produzenten. An ihrer Seite steht Ethan Spaulding, ebenfalls als Executive Producer. Sehaj Sethi übernimmt die Rolle des Co-Executive Producers.
Produziert wird die Serie von Nickelodeon und dessen Avatar Studios. Die Rückkehr von DiMartino und Konietzko zum animierten Avatar-Universum markiert eine bedeutsame Zäsur: Nach der umstrittenen Netflix-Realverfilmung, von der sich die beiden früh distanzierten, haben sie nun wieder die kreative Kontrolle über die animierte Welt inne.
Starkes Ensemble hinter den Mikrofonen
Das Sprecherensemble von Avatar: Seven Havens vereint bekannte und aufstrebende Stimmen. Saheli Khan und Aishu Devan übernehmen tragende Rollen, ebenso wie Akshay Khanna, Major Curda und Sakina Jaffrey.
Darren Barnet, Dianne Doan und Dee Bradley Baker vervollständigen das Hauptensemble. Baker ist Avatar-Fans bereits gut bekannt: Er lieh in der Originalserie und in The Legend of Korra zahlreichen Tiergefährten seine Stimme, darunter dem ikonischen Appa.
Ein Universum mit langer Geschichte
Avatar: The Last Airbender begründete ab 2005 ein Animationsuniversum, das Generationen prägte. Die Nachfolgeserie The Legend of Korra erweiterte die Welt von 2012 bis 2014 um eine neue Perspektive. Seven Havens ist nun die erste vollständig animierte Fortsetzung seit über zwölf Jahren.
Das Avatar-Franchise erlebt damit eine Renaissance auf mehreren Ebenen: Neben Seven Havens startete zeitgleich der Animationsfilm Avatar Aang: The Last Airbender bei Paramount+. Die Realverfilmung bei Netflix zeigte zwar das anhaltende Interesse an der Marke, konnte kritisch jedoch nicht überzeugen. Mit den Franchise-Gründern zurück am Steuer setzen die Produzenten bewusst auf Kontinuität zur animierten Vorlage.
Artikel geschrieben von:

Mia Braun ist Redakteurin bei serien.de mit Fokus auf moderne Streaming-Serien und detaillierte Episodenanalysen.
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