Aemonds Halluzination in House of the Dragon schockt mit kranker Mutter-Szene

·03.08.2026, 05:00 Uhr·3 Min
Aemonds Halluzination in House of the Dragon schockt mit kranker Mutter-Szene
Bild: HBO · TMDB

Mütterliche Zärtlichkeit und Sex: beides gleichzeitig, eine Person. Aemond sieht Alicent Hightower (Olivia Cooke) in seinen Armen, obwohl er mit Alys Rivers (Gayle Rankin) zusammen ist. Dieser psychologische Bruch in Episode 7 wirft die Frage auf, wie weit Aemond von seiner eigenen Realität noch entfernt ist.

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Die Halluzination: Mutter, Sohn und Geliebte

Staffel 3, Episode 7 von House of the Dragon beginnt mit einem Schock: Alicent Hightower (Olivia Cooke) taucht in Harrenhal auf, scheinbar zärtlich und voller mütterlicher Zuneigung für Aemond (Ewan Mitchell). Die Szene kippt, als klar wird, dass Aemond halluziniert. Er sieht seine Mutter, während er tatsächlich mit seiner Geliebten Alys Rivers (Gayle Rankin) zusammen ist, als Teil eines Plans, eine neue Targaryen-Linie zu begründen.

Rankin beschreibt die Dreharbeiten zu dieser Szene als professionell, aber unbestreitbar seltsam. Gegenüber Variety sagte sie: 'Es war sehr intim und sehr eigenartig, aber sehr professionell. Wir haben versucht, Witze zu machen, um die Stimmung aufzulockern, weil solche Szenen nicht einfach sind. Es war letztendlich wie ein ganz normaler Arbeitstag, nur eben für eine sehr merkwürdige, kaputte Szene.'

Die Szene ist kein bloßer Schockmoment, sondern hat dramaturgisches Gewicht: Aemond plant offenbar, gemeinsam mit Alys eine Targaryen-Dynastie aufzubauen, fernab von Rhaenyra (Emma D'Arcy) und dem Eisernen Thron. Rhaenyra hatte Alicent ursprünglich nach Harrenhal geschickt, um Aemond aus der Deckung zu locken und töten zu lassen.

Das unerträgliche Familienessen

Als die echte Alicent dann tatsächlich in Harrenhal erscheint, versucht Alys Aemond vergeblich zu überzeugen, dass seine Mutter keine guten Absichten hegt. Zunächst müssen alle drei durch ein gemeinsames Abendessen, das Rankin als schlicht 'unerträglich' bezeichnet.

Die Darstellerin sieht Alys in dieser Situation in ihrem Element, gleichzeitig aber auch unter Druck. Alys weiß, was auf dem Spiel steht, und will Alicent loswerden. Das Essen ist für sie ein taktisches Schlachtfeld, nicht nur ein unangenehmer Pflichttermin.

Am Ende behält Alys recht: Alicent vergiftet Aemond und verschwindet in der Nacht. Ein angeschlagener, desorientierter Aemond kriecht daraufhin zu Alys und sucht Hilfe, was diese sichtlich genervt quittiert.

Dracheneier ohne Drachen

Während in Harrenhal die Familienintrigen toben, hat sich Aemonds Bruder Aegon (Tom Glynn-Carney) andernorts mit seinem Drachen Sunfyre wiedervereint, der offenbar noch lebt. Aemonds eigener Drache Vhagar ist dagegen weiterhin verschwunden.

Das schafft ein gefährliches Ungleichgewicht: Alys und Aemond sitzen zwar auf einem Vorrat an Dracheneiern, haben aber keinen ausgewachsenen Drachen, der sie verteidigen könnte, sollte Aegon oder Rhaenyra auf sie zukommen.

Rankin kommentiert die Lage trocken: Sie wisse selbst nicht, wo Vhagar steckt. 'Ich, Gayle, weiß nicht einmal, wo Vhagar ist. Vhagar ist einkaufen gegangen und muss langsam zurückkommen.' Die Situation ist für Alys und Aemond vor dem Staffelfinale also durchaus brenzlig.

Alys: 400 Jahre alt und prophetisch

Rankin hat eine klare Vorstellung davon, wer Alys Rivers wirklich ist. Die Schauspielerin geht davon aus, dass ihre Figur rund 400 Jahre alt ist, give or take, und betont, dass sie selbst dieser Deutung glaubt. Ob Alys manipuliert oder die Wahrheit spricht, sei eine offene Frage, die die Serie bewusst stellt.

Ihre prophetischen Fähigkeiten erlauben es Alys, Menschen und Situationen zu durchschauen. Daemon habe ihr gegenüber nie wirklich die Maske fallen lassen, weshalb sie erkannte, dass er nicht ihre Antwort ist. Mit Aemond sei das anders, so Rankin: Sie spüre instinktiv, dass er eine andere Art von Verbindung ermöglicht.

Rankin sieht die beiden als eine Art dunkles Machtpaar. Aemond sei unverblümt er selbst, was Alys schätze. Er habe sich vieles herausgenommen und sei dabei gekommen, was er wollte. Das verschaffe ihm in Alys' Augen Respekt.

Staffelfinale: Was Alys noch erwartet

Das Staffelfinale von House of the Dragon Staffel 3 steht unmittelbar bevor. Rankin zeigt sich entspannt, was das Überleben ihrer Figur betrifft. Sie glaube nicht, dass Alys in unmittelbarer Todesgefahr schwebe, sondern eher in der Gefahr, dass etwas emotional Tiefgreifendes passiere.

Die Dracheneier-Frage bleibt dabei zentral. Ohne Vhagar hat Aemond keinen Drachen mehr. Alys hingegen verfügt über Eier, braucht aber keinen ausgewachsenen Beschützer zwingend. 'Ich brauche ihn eigentlich nicht. Aber ich glaube, sie will ihn vielleicht. Es ist kompliziert', so Rankin.

Wie sich das Machtgefüge in Harrenhal und darüber hinaus im Finale auflöst, bleibt offen. Fest steht: Alys Rivers hat sich in dieser Staffel als eine der komplexesten Figuren der Serie etabliert.

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Quelle: HBOZuletzt aktualisiert: 03.08.2026, 05:00 Uhr

Artikel geschrieben von:

Mia Braun
Autor
Mia Braun
Action-&-Adventure-SerienDrama-SerienMystery

Mia Braun ist Redakteurin bei serien.de mit Fokus auf moderne Streaming-Serien und detaillierte Episodenanalysen.

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