Mr. Johnson: Das große Rätsel der Serie
Seit der allerersten Folge von Abbott Elementary gehört William Stanford Davis zur Stammbesetzung der Erfolgsserie. Dennoch weiß das Publikum nach fünf Staffeln erstaunlich wenig über seinen Charakter, den Schulhausmeister Mr. Johnson.
Weitere News zu Abbott Elementary auf serien.de
Die Figur lebt von skurrilen Behauptungen und absurden Anekdoten, die Johnson alle paar Folgen zum Besten gibt. Wer er wirklich ist, woher er kommt und was ihn antreibt, bleibt weitgehend im Dunkeln.
Genau diese Geheimniskrämerei macht Mr. Johnson zu einem der beliebtesten Nebencharaktere der Serie. Doch Davis selbst findet, dass es höchste Zeit ist, mehr von der Welt seines Alter Egos zu enthüllen.
Davis fordert: Johnsons Mutter einführen
In einem aktuellen Interview äußerte William Stanford Davis einen klaren Wunsch an die Autoren der Serie: Mr. Johnsons Mutter soll endlich auf dem Bildschirm erscheinen. 'Ich habe ihnen Vorschläge gemacht', erklärte Davis, ohne die von ihm favorisierten Schauspielerinnen beim Namen zu nennen.
Laut Davis ist die Mutter die einzige Person, vor der Mr. Johnson wirklich Respekt zeigt. 'Er wird um sie herum wie ein kleiner Junge', beschrieb der Darsteller die besondere Dynamik zwischen Mutter und Sohn.
Die Reaktion der Serienmacher fiel bislang wenig enthusiastisch aus. Davis schilderte amüsiert, dass die Verantwortlichen ihn mit einem 'Ja, okay' abgespeist hätten - begleitet von skeptischen Blicken. Ob Staffel 6 die Wende bringt, bleibt abzuwarten.
Familienmitglieder anderer Charaktere längst präsent
Bemerkenswert ist, dass Abbott Elementary für alle anderen Hauptcharaktere bereits Familienmitglieder eingeführt hat. Ob die Familie von Quinta Brunsons Figur Janine Teagues oder die Angehörigen von Tyler James Williams' Charakter Gregory Eddie - das Publikum kennt sie alle.
Mr. Johnson hingegen existiert in einem familiären Vakuum. Einzig seine romantische Beziehung zur Kollegin Miss Carroll, gespielt von Khandi Alexander, gibt Einblick in sein Privatleben. Die beiden verbindet eine Liebesgeschichte zwischen zwei Schulhausmeitern.
Diese Ungleichbehandlung macht den Wunsch von Davis umso verständlicher. Eine Mutterfigur würde nicht nur eine neue Dimension in die Figur bringen, sondern auch eine komödiantische Goldgrube darstellen.
Prominente Gastauftritte als Serientradition
Abbott Elementary hat sich in den vergangenen Staffeln einen Namen für spektakuläre Gastauftritte gemacht. Namen wie Ayo Edebiri, Bradley Cooper, Kevin Hart und Keith David tauchten bereits in der Schule auf und sorgten für unvergessliche Momente.
Diese Tradition spricht dafür, dass auch die Besetzung von Mr. Johnsons Mutter mit einer prominenten Schauspielerin erfolgen könnte. Davis hat offenbar konkrete Wunschkandidatinnen im Kopf, hält deren Namen aber bewusst zurück.
Die Kombination aus etablierter Gaststars-Kultur und dem unausgeschöpften Potenzial der Johnson-Figur macht einen solchen Auftritt zu einer nahezu idealen Gelegenheit für die Macher um Schöpferin Quinta Brunson.
Staffel 6 bietet die perfekte Chance
Die gute Nachricht für alle Fans: Abbott Elementary geht in eine sechste Staffel. Ein konkretes Startdatum steht noch aus, doch die Bestätigung gibt den Autoren genug Zeit, die Wünsche ihrer Darsteller zu berücksichtigen.
Für William Stanford Davis wäre Staffel 6 der ideale Moment, um Mr. Johnsons Hintergrundgeschichte endlich mit Leben zu füllen. Die Einführung der Mutter könnte eine ganze Folge oder sogar einen längeren Handlungsbogen tragen.
Wer Abbott Elementary beim jeweiligen Streaming-Anbieter verfolgt, darf gespannt sein, ob die Serienmacher auf Davis hören. Die Fangemeinde jedenfalls dürfte einem Auftritt von Mr. Johnsons Mutter mehr als offen gegenüberstehen.
Alle Entwicklungen zur Serie Abbott Elementary
Weitere Artikel zur Serie: