Zwei Monate nach Start dominiert Marshals - A Yellowstone Story noch immer die Charts
Zwei Monate an der Spitze: Marshals verändert, was ein Yellowstone-Ableger leisten kann. Luke Grimes kehrt als Kayce Dutton zurück, jetzt als Marshal in Montana, exklusiv auf Paramount+. Der Erfolg zeigt, dass das Publikum die Yellowstone-Welt auch ohne die Mutterserie trägt.
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Kayce Dutton kehrt als Marshal zurück
Marshals setzt die Geschichte von Luke Grimes' Figur Kayce Dutton aus der Mutterserie fort. Statt auf der Ranch kämpft Kayce nun als Marshal gegen Kriminalität in Montana, wobei die Serie einen deutlich prozeduralen Ansatz verfolgt.
Die Show startete am 1. März und wird ihre erste Staffel noch im Mai 2026 abschließen. Anders als alle anderen Ableger des Yellowstone-Universums wurde Marshals nicht als reines Streaming-Angebot konzipiert, sondern erinnert in Aufbau und Erzählweise stärker an klassische Netzwerk-Serien.
Taylor Sheridan, der kreative Kopf hinter dem gesamten Yellowstone-Universum, hat mit Marshals einen weiteren Ableger geschaffen, während seine Zeit bei Paramount sich dem Ende nähert. Sein Abgang ist für 2029 angekündigt.
Kritiker zerrissen, Publikum schaut trotzdem
Auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes kommt Marshals lediglich auf einen Kritikerwert von 42 Prozent und einen noch alarmierenderen Zuschauerwert von 27 Prozent. Der Konsens der Kritiker lautet: 'Marshals sperrt Kayce Dutton in ein farbloses Prozedural, dem der narrative Funke und die Spannung fehlen, die Yellowstone sofort hatte. Das ergibt einen schwerfälligen Ausflug.'
Gegenstimmen gibt es dennoch. Kritiker Michael John Petty von Collider lobte die Serie und schrieb, sie 'erarbeite sich von Anfang an eine eigene Identität'. Damit steht Petty jedoch weitgehend allein auf weiter Flur.
Die Diskrepanz zwischen schlechten Bewertungen und massivem Publikumserfolg zeigt, wie groß der Hunger nach Yellowstone-Inhalten weltweit ist. Die treue Fangemeinde der Mutterserie, die 2024 zu Ende ging, scheint jeden neuen Ableger bereitwillig anzunehmen.
Dutton Ranch startet am 15. Mai
Während Marshals noch läuft, steht der nächste Ableger bereits in den Startlöchern. Dutton Ranch feiert am 15. Mai 2026 seine Premiere auf Paramount+ und bringt mit Kelly Reilly und Cole Hauser zwei der beliebtesten Figuren aus der Originalserie zurück.
Neben den bekannten Gesichtern verstärken Annette Bening, Ed Harris und Jai Courtney das Ensemble als Neuzugänge. Die Erwartungen an die Serie sind hoch, da Reilly und Hauser als Beth und Rip in der Mutterserie zu den Publikumslieblingen zählten.
Dutton Ranch setzt damit eine Strategie fort, mit der Sheridan das Yellowstone-Universum konsequent ausgebaut hat. Nach den Prequels 1883 und 1923 sowie Marshals ist Dutton Ranch der vorerst letzte große Ableger vor Sheridans geplantem Abgang von Paramount.
Sheridans Erbe und das Madison-Rätsel
Taylor Sheridan hat das Yellowstone-Universum wie kein anderer geprägt. Mit 1883 und 1923 lieferte er zwei vielgelobte Prequels, bevor die Mutterserie 2024 ihr Finale erlebte. Sein Vertrag mit Paramount läuft bis 2029.
Rund um die Serie The Madison gab es zuletzt Verwirrung. Nach Bekanntgabe von Sheridans geplantem Abgang wurde enthüllt, dass The Madison entgegen früherer Annahmen nie wirklich zum Yellowstone-Franchise gehörte. Die vermeintlichen Verbindungen zur Dutton-Welt existierten nie.
Charaktere wie Logan Marshall-Green und Pete Calvin (Logan Marshall-Green) tauchen im erweiterten Sheridan-Universum auf, doch die genaue Zuordnung einzelner Projekte bleibt für Fans mitunter undurchsichtig. Sheridans kreative Handschrift verbindet die Serien dennoch unverkennbar.
Weltweiter Erfolg trotz allem
Mehr als zwei Monate lang hat sich Marshals in der weltweiten Paramount+-Rangliste an der Spitze gehalten. Das macht die Serie zum erfolgreichsten Titel der Plattform in diesem Zeitraum, ungeachtet der schwachen Kritikerwertungen.
Für deutsche Zuschauer ist Marshals auf Paramount+ verfügbar, ebenso über den Paramount+ Amazon Channel und den Paramount Plus Apple TV Channel. Auch Dutton Ranch wird dort ab dem 15. Mai zu sehen sein.
Das Yellowstone-Universum beweist damit einmal mehr seine außergewöhnliche Zugkraft. Selbst ein Ableger, der von Kritikern zerrissen wird, zieht ein weltweites Millionenpublikum an und sichert Paramount+ damit eine der stärksten Franchises im Streaming-Wettbewerb.
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Nicht nur Fans fragen sich: Wer leitet Marshals - A Yellowstone Story wirklich?
Sheridans Name steht drauf, doch sein Einfluss endet an der Bürotür. Arielle Kebbel, Hauptdarstellerin von Marshals bei Paramount+, hat den Schöpfer des Yellowstone-Universums bis heute nie getroffen. Die kreative Führung liegt bei Spencer Hudnut, der den Spin-off als eigenständiges Kapitel formt.

Warum Marshals - A Yellowstone Story gerade eine der mutigsten Entscheidungen im Yellowstone-Universum trifft
Eine Hauptfigur ist tot, und das Yellowstone-Universum wird es spüren. Marshals, verfügbar auf Paramount+ sowie über den Paramount+ Amazon Channel und Apple TV Channel, opfert ein festes Ensemblemitglied für einen sorgfältig inszenierten Wendepunkt. Dazu kehrt ein ikonischer Ort zurück, der Yellowstone-Fans sofort den Atem verschlägt.

Warum Marshals - A Yellowstone Story mit Folge 11 einen neuen Ton setzt
Kayce Dutton hilflos zu sehen trifft Fans direkt ins Mark. In Folge 11 verlieren er und Pete Calvin die Kontrolle: verirrt im Schnee, Gefangener dabei, kein Truck auffindbar. Wer die Yellowstone-Welt kennt, weiß: Solche Momente enden selten ohne Konsequenzen.
Artikel geschrieben von:

Lea Zimmermann analysiert aktuelle Serien mit besonderem Blick für Atmosphäre, Figurenentwicklung und Erzählstruktur.
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