Worst Ex Ever Staffel 2 startet im Mai auf Netflix

Worst Ex Ever Staffel 2 zeigt vier neue Fälle gefährlicher Beziehungen. Die Staffel startet am 6. Mai auf Netflix, produziert von Blumhouse Television und ITV America. Bodycam-Material und animierte Nachstellungen machen die Abgründe dieser Beziehungen erstmals vollständig sichtbar.
Artikel-Inhalt
Rückkehr einer starken Doku-Marke
Worst Ex Ever ist ein Ableger der erfolgreichen Dokuserie Worst Roommate Ever, die bislang zwei Staffeln umfasst. Während sich die Ursprungsserie auf gefährliche Mitbewohner konzentrierte, rückt der Ableger toxische und kriminelle Liebesbeziehungen in den Mittelpunkt.
Die erste Staffel führte die Zuschauer unter anderem nach Queens und Dublin und beleuchtete dabei den Fall rund um Ben Foster. Staffel 2 knüpft an diesen Ansatz an und weitet den Blick auf weitere erschreckende Kapitel aus der Welt der romantischen Beziehungen.
Neue Fälle, bekannte Namen
Staffel 2 widmet sich unter anderem Wade Wilson, der unter dem Beinamen Handsome Devil Killer bekannt wurde. Wilson war bereits Gegenstand einer eigenen Dokuserie auf Paramount+, was sein Profil in der True-Crime-Szene weiter schärfte.
Ebenfalls im Fokus steht Geoffrey Paschel, der einem breiteren Publikum durch seine Teilnahme an der Realityshow 90 Day Fiancé bekannt ist. Paschel wurde wegen häuslicher Gewalt und Entführung verurteilt, was den Fall zu einem der aufsehenerregendsten der neuen Staffel macht.
Insgesamt zeigt der Trailer vier neue Geschichten, die das Muster toxischer und gefährlicher Beziehungen aus verschiedenen Blickwinkeln untersuchen.
Bodycam-Aufnahmen und animierte Rekonstruktionen
Wie schon in Staffel 1 setzt die Produktion auf eine Kombination aus persönlichen Zeugenaussagen, Bodycam-Aufnahmen und animierten Rekonstruktionen. Diese Mischung soll den Zuschauern einen möglichst authentischen Einblick in die Ereignisse geben.
Die animierten Nachstellungen ermöglichen es, Szenen zu visualisieren, für die kein Filmmaterial existiert, ohne dabei auf dramatisierte Spielszenen zurückgreifen zu müssen. Das Format hat sich bereits in Staffel 1 als wirkungsvolles Mittel erwiesen, um die Schwere der geschilderten Fälle zu vermitteln.
Das Produktionsteam hinter der Serie
Regie führt Cynthia Childs, die gleichzeitig als ausführende Produzentin tätig ist. An ihrer Seite stehen Jason Blum, Gretchen Palek und Jordana Hochman als weitere ausführende Produzenten. Natalee Watts übernimmt die Rolle der Ko-Produzentin.
Jason Blum ist als Gründer von Blumhouse Television eine der prägenden Figuren im modernen Horror- und True-Crime-Genre. Die Zusammenarbeit mit ITV America verleiht der Produktion zusätzliche internationale Reichweite und Erfahrung im Dokumentarfilm-Bereich.
Starttermin und Verfügbarkeit
Worst Ex Ever Staffel 2 ist ab dem 6. Mai 2026 auf Netflix abrufbar. Wer die erste Staffel noch nachholen möchte, findet diese ebenfalls auf der Plattform.
True-Crime-Fans, die bereits mit dem Vorgänger Worst Roommate Ever vertraut sind, dürfen gespannt sein: Die neue Staffel verspricht ähnlich intensive Einblicke in Fälle, die zeigen, wie gefährlich Beziehungen im schlimmsten Fall werden können.
Mehr zu „Worst Ex Ever"

Vier Fälle, ein Starttermin: Worst Ex Ever Staffel 2 rückt näher
Der Mann, den das Internet den 'Handsome Devil Killer' nannte, bekommt seine eigene Episode. Blumhouse Television widmet Wade Wilson einen der vier Fälle in Worst Ex Ever Staffel 2, die ab 6. Mai auf Netflix läuft. Dass ausgerechnet ein Horrorproduzent diese Dating-Doku dreht, macht den Titel plötzlich sehr wörtlich.

Könnte Worst Ex Ever der unterschätzteste True-Crime-Hit des Jahres sein?
Eine Doku über Ex-Partner klingt nach Boulevardfernsehen, trifft aber einen Nerv. Worst Ex Ever nutzt das True-Crime-Format für Fälle, die kaum jemand auf dem Radar hat. Genau diese Unbekanntheit macht die Serie erschreckend glaubwürdig.

Basiert Worst Ex Ever auf einer wahren Geschichte? Wie ging es weiter?
Liebe und Gewalt schließen sich aus, und trotzdem verbirgt sich das eine hinter dem anderen. Worst Ex Ever zeigt in Staffel 2, wie Täter Zuneigung als Tarnung nutzten: von einem Mörder mit Superheldennamen bis zum Kidnapping einer Frau. Dass alle Fälle auf Polizeiakten und Zeugenaussagen basieren, macht den Widerspruch noch schwerer zu ertragen.
Artikel geschrieben von:

Lea Zimmermann analysiert aktuelle Serien mit besonderem Blick für Atmosphäre, Figurenentwicklung und Erzählstruktur.
Alle Artikel von Lea