Wann startet The Testaments Staffel 2 bei Disney+?

Staffel 2 kommt: The Testaments geht bei Disney+ weiter. Die Verlängerung wurde eine Woche vor dem Staffel-1-Finale bestätigt, der Start ist für die zweite Hälfte 2027 geplant. Für Fans bedeutet das: Daisys Plan, eine Armee gegen Gilead aufzubauen, wird auf dem Bildschirm fortgesetzt.
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Starttermin: Zweite Hälfte 2027 erwartet
Die Verlängerung für Staffel 2 von The Testaments wurde eine Woche vor dem Finale der ersten Staffel bekanntgegeben. Dieser frühe Zeitpunkt lässt darauf schließen, dass die Produktion ohne größere Verzögerungen anlaufen kann. Für deutsche Zuschauerinnen und Zuschauer bedeutet das: Der Nachfolger ist voraussichtlich in der zweiten Hälfte 2027 bei Disney+ abrufbar.
Ein konkretes Datum steht bislang nicht fest. Die frühe Erneuerung gibt den Produzentinnen und Produzenten jedoch ausreichend Vorlaufzeit, um die komplexe Gilead-Welt weiterzuentwickeln. Wer die erste Staffel bereits gesehen hat, dürfte den Cliffhanger kaum geduldig abwarten können.
Daisys Armee gegen Gilead
Das Finale der ersten Staffel setzt alle Hauptfiguren vor weitreichende Entscheidungen. Agnes (Chase Infiniti)' Verlobung mit Commander Weston wird aufgelöst, Becka (Mattea Conforti) heiratet Garth, während ihre Mutter für ihr Vergehen hingerichtet wird. Daisy (Lucy Halliday) wiederum lehnt es ab, Gilead mit June zu verlassen, obwohl diese persönlich erscheint, um sie herauszuholen.
In einem Brief an June skizziert Daisy ihr Vorhaben: Sie will eine Armee aus Teenager-Mädchen aufbauen, um das Regime von innen zu erschüttern. Die Grundlagen dafür sind bereits gelegt. Staffel 2 wird diesen Aufstand in eine aktivere, direktere Phase überführen, in der für Daisy keine Grenzen mehr gelten.
Parallel dazu muss Garth eine Doppelrolle meistern: Als frisch Verheirateter an Beckas Seite und gleichzeitig als Mayday-Operative, der Daisy unterstützt. Brad Alexander, der Garth verkörpert, dürfte in der zweiten Staffel deutlich mehr Screentime bekommen.
Agnes auf dem Weg zur Tante
Agnes erfährt im Finale zwei entscheidende Dinge: die Identität ihrer Mutter und dass Commander Weston sie in Ruhe lässt, sobald er von einem Übergriff auf sie weiß. Dieses Wissen gibt ihr kurzfristig Schutz, löst aber das grundlegende Problem ihrer Lage in Gilead nicht.
In Margaret Atwoods Romanvorlage, auf der die Serie basiert, wird Agnes schließlich zur Supplicantin und legt damit den Grundstein für eine Karriere als Tante. Die zweite Staffel dürfte die Handlung in diese Richtung lenken. Auch Becka schlägt in der Buchvorlage diesen Weg ein, was bedeutet, dass ihre Ehe mit Garth möglicherweise nicht lange Bestand haben wird.
Bevor Becka eine solche Entscheidung treffen kann, muss sie das Trauma um den Tod ihrer Mutter verarbeiten. Mattea Conforti, die Becka spielt, steht damit vor einer der emotional anspruchsvollsten Entwicklungslinien der gesamten Serie.
Tante Lydia als Doppelagentin
Eine der faszinierendsten Wendungen, die Staffel 2 vorbereiten könnte, betrifft Tante Lydia. In Atwoods Roman entpuppt sie sich als Maulwurf innerhalb des Systems. Die Serie hat diese Möglichkeit bereits angedeutet: Lydias geheimes Tagebuch existiert, und ihre Motive bleiben bewusst vage.
Ann Dowd kehrt als Lydia zurück und wird laut aktuellem Stand mehr über ihre Aktivitäten seit dem Finale von A Handmaids Tale preisgeben. Gleichzeitig bleibt ihre Beziehung zu Aunt Vidala (Ann Dowd)-vidala-the-testaments) (Mabel Li), gespielt von Mabel Li, ein offener Konfliktfaden. Vieles wurde im Finale angesprochen, doch wirklich aufgelöst wurde kaum etwas.
Zarrin Darnell-Martin als Aunt Gabbana sowie Isolde Ardies als Hulda runden das Tanten-Ensemble ab. Die Machtdynamiken innerhalb dieser Gruppe dürften in Staffel 2 weiter ausgelotet werden, während Lydia ihren eigenen, verborgenen Kurs steuert.
Rückkehrendes Ensemble und neue Gewichte
Das Kernensemble bleibt erhalten: Chase Infiniti als Agnes, Lucy Halliday als Daisy und Ann Dowd als Tante Lydia stehen erneut im Mittelpunkt. Rowan Blanchard kehrt als Shunammit zurück, Amy Seimetz als Stiefmutter Paula MacKenzie dürfte angesichts von Agnes' ungeklärtem Beziehungsstatus eine gewachsene Rolle übernehmen.
Auch Reed Diamond als Commander Weston und Nate Corddry als Commander MacKenzie werden zurückerwartet, ebenso Charlie Carrick als Commander Michael Judd, der als Verbindungsglied zwischen den Tanten und der Gilead-Führung fungiert. Elisabeth Moss als June Osborne und Amanda Brugel als Rita sollen ebenfalls wieder auftauchen.
Besonders auffällig war im Finale ein Gastauftritt von Autorin Margaret Atwood persönlich. Ob sie in Staffel 2 erneut zu sehen sein wird, ist noch offen, dürfte aber für Fans der Romanvorlage ein besonderer Moment sein.
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Das Ende von The Testaments Staffel 1 erklärt: Was mit Becka und Agnes wirklich passiert
Becka sitzt im Gefängnis, Agnes verliert ihre Verlobung: zwei Schicksale, eine Ursache. Dr. Groves Tod und der darauffolgende Skandal reißen beide Mädchen aus ihrem bisherigen Leben. Was als Selbstschutz begann, wird im Finale zur Falle.

Warum The Testaments im vorletzten Kapitel seinen härtesten Moment hat
Liebe als Zerstörungskraft: Becca verliert sich selbst, um Agnes zu retten. Darstellerin Mattea Conforti erklärt, dass genau diese Aufopferung die Figur in etwas Fremdes verwandelt. Was als Schutzinstinkt beginnt, endet im kompletten Identitätsverlust.

The Testaments: Folge 9 setzt das Finale unter maximalen Druck
Nicht Lydia, nicht die Eyes: Eine junge Novizin beendet Dr. Groves Treiben. Becka sticht ihrem Vater in Episode 9 mit einer Blumenschere in die Brust und setzt damit die brutalste Szene der Staffel. Dass ausgerechnet das Opfer zum Täter wird, verschiebt die gesamte Machtdynamik in Gilead.
Artikel geschrieben von:

Anna Schneider analysiert Serien von düsteren Mystery-Stoffen bis zu leichteren Komödien mit Fokus auf Erzählstruktur und Figurenentwicklung.
Alle Artikel von AnnaAnna hat einen weiteren Artikel zur selben Serie verfasst.