The Beast in Me kommt zurück: Netflix bestätigt Staffel 2

The Beast in Me geht weiter: Staffel 2 ist gesetzt. Netflix hat die Verlängerung des psychologischen Krimi-Thrillers bestätigt, Showrunner Howard Gordon und Headwriter Gabe Rotter kehren zurück. Fans des ersten Durchgangs bekommen also mehr von demselben kreativen Kern.
Artikel-Inhalt
Staffel 2 offiziell bestätigt
The Beast in Me wird bei Netflix fortgesetzt. Die zweite Staffel des psychologischen Krimi-Thrillers befindet sich aktiv in der Entwicklung. Ein konkretes Startdatum steht noch aus, ebenso wurden bislang keine Details zu den Dreharbeiten bekanntgegeben. Als Produktionsstandort steht jedoch bereits fest: Kearny im US-Bundesstaat New Jersey, wo bereits die erste Staffel entstand.
Hinter der Kamera bleibt das bewährte Team zusammen. Howard Gordon übernimmt erneut die Rolle des Showrunners, Gabe Rotter, der die Serie gemeinsam mit Gordon entwickelt hat, kehrt als leitender Autor zurück. Ergänzt wird das Autorenteam durch Daniel Pearle, der bereits in der ersten Staffel zum Schreiberteam gehörte. Auch Regisseur Antonio Campos ist wieder mit an Bord.
Die Serie ist in Deutschland auf Netflix sowie Netflix Standard mit Werbung abrufbar. Wann genau neue Folgen erscheinen, ist derzeit noch offen.
So endete das Staffel-1-Finale
Das Finale der ersten Staffel, die achte Episode mit dem Titel 'The Last Word', entlädt eine Reihe von Wendungen, die die Ausgangslage für Staffel 2 grundlegend verändern. Nile Jarvis gelingt es, genug Beweise gegen Aggie Wiggs zusammenzutragen und sie zur Flucht zu zwingen. Er platziert die Leiche von Teddy Fenig im Zimmer von Aggies verstorbenem achtjährigem Sohn Cooper, informiert das FBI und bringt seinen Onkel Rick dazu, Aggies Verbündete, Agentin Erika Breton, unter Druck zu setzen.
Aggie sieht keinen Ausweg mehr und stellt sich der Polizei. Zuvor konfrontiert sie Niles zweite Ehefrau Nina in deren Kunstgalerie mit der vollen Wahrheit: dass Nile den Tod seiner ersten Frau Madison als Suizid inszeniert hatte, indem er eine Seite aus ihrem Tagebuch manipulierte, und dass er Teddy Fenig auf dem Gewissen hat. Nina überredet Nile daraufhin zu einem Geständnis, das sie heimlich aufnimmt und anschließend an die Polizei weitergibt. Die Verhaftung erfolgt öffentlich, mitten auf einer Pressekonferenz.
Das Finale endet mit zwei drastischen Bildern: Rick lässt seinen im Koma liegenden Bruder Martin sterben, um ihm den Zusammenbruch des Familienimperiums zu ersparen. Nile wird kurz darauf im Gefängnis von Männern ermordet, die Rick beauftragt hat. Nina blickt auf ihren neugeborenen Sohn, sichtlich verängstigt.
Welche Figuren kehren zurück?
Angesichts des Staffel-1-Endes zeichnet sich ab, welche Charaktere in der Fortsetzung eine tragende Rolle spielen könnten. Claire Danes als Aggie Wiggs steht nach ihrer Verhaftung und dem Abschluss ihres neuen Buches, das ebenfalls den Titel 'The Beast in Me' trägt, vor einem völlig neuen Kapitel. Natalie Morales als Aggies Ex-Frau Shelley bleibt eine wichtige Bezugsperson im Umfeld der Hauptfigur.
Auf der Ermittlerseite sind Agent Brian Abbott, gespielt von David Lyons, sowie Agentin Erika Breton, dargestellt von Hettienne Park, mögliche Rückkehrer. Hettienne Parks Figur wurde im Finale direkt bedroht, was ihre Rolle in einer zweiten Staffel mit zusätzlicher Spannung auflädt. Amir Arison als Eriks Ex-Mann Frank Breton sowie Deirdre O'Connell als Aggies Literaturagentin und enge Vertraute Carol McGiddish könnten die Handlung ebenfalls weiter begleiten.
Offizielle Casting-Bestätigungen für Staffel 2 stehen noch aus. Das Produktionsteam hat sich bislang nicht zu konkreten Rückkehrern geäußert.
Das Kreativteam im Überblick
Howard Gordon ist kein Unbekannter im Thriller-Genre: Der Showrunner war zuvor unter anderem an '24' und 'Homeland' beteiligt. Gemeinsam mit Gabe Rotter hat er The Beast in Me von Grund auf entwickelt. Rotter übernimmt in Staffel 2 wieder die Funktion des leitenden Autors und sorgt damit für inhaltliche Kontinuität.
Antonio Campos, der für seine Arbeit an Serien wie 'The Devil All the Time' bekannt ist, kehrt als Regisseur zurück. Seine stilistische Handschrift prägte die düstere Atmosphäre der ersten Staffel maßgeblich. Dass sowohl das Autorenteam als auch die Regie nahezu unverändert bleiben, ist ein klares Signal: Die zweite Staffel soll den Ton der ersten konsequent fortführen.
Produktion und Ausblick
Die zweite Staffel befindet sich aktuell in der Entwicklungsphase. Details zu Drehbeginn oder geplantem Erscheinungstermin hat Netflix noch nicht kommuniziert. Der Produktionsstandort Kearny, New Jersey, bleibt jedoch gesetzt, was auf einen ähnlichen Produktionsrahmen wie in Staffel 1 hindeutet.
Für Zuschauerinnen und Zuschauer in Deutschland bedeutet die Verlängerung, dass The Beast in Me auf Netflix weitergeführt wird. Wann neue Folgen verfügbar sein werden, ist derzeit noch offen. Sobald Netflix einen Starttermin bekannt gibt, werden weitere Details folgen.
Mehr zu „The Beast in Me"
Artikel geschrieben von:

Nina Wolf ist Redakteurin bei serien.de mit Fokus auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Formate und langjähriger Streaming-Erfahrung.
Alle Artikel von Nina