Scooby-Doo: Origins nimmt die Vorlage ernst, und Tanner Hagen überzeugt bereits jetzt
Scooby-Doo-Realverfilmungen galten bisher als sicherer Weg in die Peinlichkeit. Showrunner Josh Appelbaum und Scott Rosenberg drehen trotzdem, mit einem jungen Ensemble und erkennbarem Charakter-Look. Die ersten Set-Bilder aus Atlanta deuten an, dass diese Version das Franchise tatsächlich ernst nimmt.
Artikel-Inhalt
Shaggy im Kult-Look enthüllt
Tanner Hagen verkörpert in Scooby-Doo: Origins den schlaksigen Shaggy Rogers, und der erste Blick auf seinen Charakter bestätigt: Das berühmte grüne Shirt ist mit dabei. Die Produktionsfotos aus Atlanta zeigen Hagen im unverwechselbaren Outfit, das Generationen von Fans mit der Figur verbinden.
Die Treue zum Original-Design ist kein Zufall. Showrunner Josh Appelbaum und Scott Rosenberg haben sich offenbar bewusst dafür entschieden, die visuellen Markenzeichen der Figuren beizubehalten, während die Serie gleichzeitig eine neue Ursprungsgeschichte erzählt.
Neben Hagen als Shaggy komplettieren Mckenna Grace als Daphne Blake, Abby Ryder Fortson als Velma Dinkley und Maxwell Jenkins als Fred Jones das junge Hauptensemble der Live-Action-Produktion.
Dreharbeiten laufen bis September
Die Kameras rollen bereits in Atlanta, Georgia, wo das Team aktuell die erste Staffel von Scooby-Doo: Origins produziert. Die Dreharbeiten sollen voraussichtlich bis September andauern.
Die erste Staffel umfasst acht Episoden. Produziert wird die Serie unter der Aufsicht von Greg Berlanti, der als ausführender Produzent fungiert und bereits zahlreiche erfolgreiche Serien verantwortet hat.
Ein konkretes Startdatum auf Netflix steht bislang nicht fest. Für deutsche Zuschauerinnen und Zuschauer gilt: Die Ausstrahlung auf Netflix ist geplant, ein Termin wurde jedoch noch nicht bekanntgegeben.
Sommercamp und übernatürlicher Mord
Scooby-Doo: Origins erzählt, wie die Gruppe Mystery Incorporated überhaupt zusammenfand. Die vier Jugendlichen begegnen sich in einem Sommercamp, wo sie gemeinsam einen übernatürlichen Mordfall zu untersuchen beginnen.
Im Mittelpunkt steht dabei auch die langjährige Freundschaft zwischen Shaggy und Daphne, die als Ausgangspunkt der Handlung dient. Die Serie zeigt, wie aus diesem Duo schließlich ein Quartett wird, als Freddy und Velma dazustoßen.
Diese Ursprungsgeschichte gibt den Machern die Möglichkeit, die Charaktere frisch und glaubwürdig einzuführen, ohne dabei das vertraute Fundament der Vorlage zu verlassen.
Frank Welker und Paul Walter Hauser
Frank Welker, der Scooby-Doo seit Jahrzehnten in zahllosen Animationsproduktionen seine Stimme geliehen hat, übernimmt diese Rolle auch in der Netflix-Adaption. Seine Beteiligung sorgt für eine direkte Verbindung zur langen Geschichte der Figur.
Paul Walter Hauser wurde für eine bedeutende Geheimnisrolle verpflichtet. Gerüchten zufolge, die Netflix bislang weder bestätigt noch dementiert hat, spielt er den Besitzer von Scooby-Doo. Welche genaue Funktion seine Figur in der Handlung einnimmt, bleibt vorerst offen.
Die Kombination aus einem erfahrenen Charakter-Darsteller wie Hauser und dem jungen Hauptensemble verspricht eine interessante Dynamik innerhalb der Serie.
Was Fans jetzt wissen müssen
Scooby-Doo: Origins ist eine Live-Action-Neuinterpretation des Zeichentrick-Klassikers und entsteht unter der Leitung der Showrunner Josh Appelbaum und Scott Rosenberg. Ausführender Produzent ist Greg Berlanti.
Die erste Staffel besteht aus acht Episoden und soll auf Netflix erscheinen. Für den deutschsprachigen Raum steht ein konkretes Startdatum noch aus.
Die Dreharbeiten in Atlanta laufen planmäßig und sollen voraussichtlich im September abgeschlossen werden. Erste Eindrücke vom Set, darunter der Blick auf Tanner Hagen als Shaggy, wecken bereits die Vorfreude auf die fertige Serie.
Artikel geschrieben von:

Clara Hoffmann ist Serien-Redakteurin mit besonderem Fokus auf emotionale Drama-Serien und detailreiche Period Pieces.
Alle Artikel von Clara