Wegen Maxwell Jenkins lohnt sich Scooby-Doo: Origins jetzt noch genauer im Blick

Kindheitserinnerung trifft auf modernes Serienformat: Das ist der Kern von Scooby-Doo: Origins. Die Serie dreht aktuell in Atlanta und setzt auf junge Aufsteiger wie Maxwell Jenkins und Mckenna Grace statt auf Nostalgie-Casting. Ob das den Erwartungen der Fans gerecht wird, entscheidet sich erst 2027.
Artikel-Inhalt
Das Kern-Ensemble ist komplett
Scooby-Doo: Origins dreht seit einigen Wochen in Atlanta und hat nun seinen vollständigen Hauptcast präsentiert. Maxwell Jenkins spielt Fred Jones, Tanner Hagen übernimmt die Rolle von Norville 'Shaggy' Rogers, Abby Ryder Fortson verkörpert Velma Dinkley und Mckenna Grace schlüpft in die Rolle von Daphne Blake. Damit steht die Mystery-Inc.-Kerngruppe fest.
Paul Walter Hauser ist ebenfalls Teil der Serie, seine genaue Rolle wurde jedoch noch nicht bekanntgegeben. Die Produktion hält Charakter-Details bewusst zurück, was die Neugier auf das Projekt weiter anheizt.
Hinter der Kamera verantworten Josh Appelbaum und Scott Rosenberg als Autoren und Showrunner das Projekt. Sie produzieren gemeinsam mit André Nemec, Jeff Pinkner und Adrienne Erickson unter dem Banner Midnight Radio.
Starke Neuzugänge erweitern das Ensemble
Neben den vier Hauptfiguren stoßen zahlreiche erfahrene Schauspieler zur Serie. Rusty Schwimmer, Peter Macon und Maxwell Simkins sind dabei, ebenso Jona Xiao und Dani Deetté. Weitere bestätigte Darsteller sind Elysée Sanvillé, Alex Isles, Avery Kristen Pohl, Pamela Mitchell und Ross Kimball.
Besonders auffällig sind drei bekannte Gesichter: Sara Gilbert, die aus 'The Connors' bekannt ist, Sherilyn Fenn, die Fans als Audrey Horne aus 'Twin Peaks' kennen, sowie Bruce McGill. Welche Rollen sie spielen, bleibt vorerst unter Verschluss.
Sauriyan Sapkota und Wynn Everett komplettieren die Liste der neu bestätigten Darsteller. Das breite Ensemble deutet auf eine vielschichtige Geschichte hin, die weit über das klassische Quartett hinausgeht.
Scooby-Doo als modernes Mysterydrama
Die Serie versteht sich als zeitgemäße Neuerzählung des Zeichentrickklassikers. Im Mittelpunkt steht der letzte Sommer im Ferienlager: Shaggy und Daphne geraten in ein übernatürliches Rätsel rund um einen verlorenen Deutschen-Dogge-Welpen, der möglicherweise Zeuge eines mysteriösen Mordes wurde.
Velma, beschrieben als pragmatische und wissenschaftlich denkende Einheimische, sowie der neue Schüler Fred stoßen zur Gruppe. Gemeinsam versuchen sie, einen Fall zu lösen, der laut offiziellem Serientext 'jeden von ihnen in einen unheimlichen Albtraum zieht, der all ihre Geheimnisse ans Licht zu bringen droht'.
Dieser Ansatz unterscheidet sich deutlich von früheren Adaptionen: Statt episodischer Monster-Jagden steht eine zusammenhängende, düstere Mystery-Geschichte im Vordergrund.
Starke Produktion hinter den Kulissen
Greg Berlanti, Sarah Schechter und Leigh London Redman produzieren über Berlanti Productions, das eine langfristige Zusammenarbeit mit Warner Bros. Television unterhält. Warner Bros. Television fungiert als Hauptproduzent der Serie.
Toby Haynes übernimmt die Regie für die erste Episode und ist zusätzlich als ausführender Produzent beteiligt. Haynes ist bekannt für seine Arbeit an ambitionierten Genre-Projekten und bringt entsprechende Erfahrung mit.
Das Produktionsteam vereint damit mehrere renommierte Kräfte der US-Serienlandschaft. Ob und wann die Serie in Deutschland verfügbar sein wird, ist bislang nicht kommuniziert worden.
Start 2027, Deutschland noch offen
Scooby-Doo: Origins soll 2027 bei Netflix erscheinen. Die Dreharbeiten laufen aktuell in Atlanta, ein konkretes Premierendatum steht noch aus. Ein offizieller Starttermin für den deutschsprachigen Raum wurde bisher nicht angekündigt.
Das Projekt weckt schon jetzt großes Interesse, da es eine der bekanntesten Zeichentrickmarken der Popkulturgeschichte in ein Realfilm-Format überträgt. Wie nah die Serie dem Geist des Originals bleibt, wird sich erst beim Start zeigen.
Bis dahin dürfte das Ensemble aus jungen Talenten und erfahrenen Charakterdarstellern weiter für Gesprächsstoff sorgen.
Mehr zu „Scooby-Doo: Origins"

Scooby-Doo: Origins komplettiert seinen Cast mit überraschenden Namen
Kindheitserinnerung trifft auf Twin-Peaks-Atmosphäre: Das klingt nach Reibung. Sherilyn Fenn und Sara Gilbert stoßen zu einem Cast, der Scooby-Doo als düsteres Lager-Mystery erzählt. Wie viel Nostalgie diese Neuerfindung verträgt, wird die Serie beweisen müssen.

Lange vor Scooby-Doo: Origins fiel Mckenna Grace bereits auf
Ein echter Hund spielt Scooby-Doo, zum ersten Mal überhaupt. Die Netflix-Serie dreht aktuell in Atlanta mit einem Cast rund um Mckenna Grace als Daphne. Dass ausgerechnet das bekannteste Cartoon-Tier der TV-Geschichte ohne Animation auskommt, hat niemand erwartet.

2027 startet Scooby-Doo: Origins bei Netflix, jetzt kursiert der erste Clip
Ein junger Scooby-Doo verändert, wie eine ganze Generation die Kult-Serie kennt. Netflix dreht aktuell in Atlanta mit Maxwell Jenkins, Tanner Hagen, Abby Ryder Fortson und Mckenna Grace in den Hauptrollen. Der erste Clip zeigt den großen Dänen als Waisenhund mitten in einem übernatürlichen Mordfall, und das Ergebnis sieht nach mehr als bloßer Nostalgie aus.
Artikel geschrieben von:

Nina Wolf ist Redakteurin bei serien.de mit Fokus auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Formate und langjähriger Streaming-Erfahrung.
Alle Artikel von Nina