Scooby-Doo: Origins komplettiert seinen Cast mit überraschenden Namen

Kindheitserinnerung trifft auf Twin-Peaks-Atmosphäre: Das klingt nach Reibung. Sherilyn Fenn und Sara Gilbert stoßen zu einem Cast, der Scooby-Doo als düsteres Lager-Mystery erzählt. Wie viel Nostalgie diese Neuerfindung verträgt, wird die Serie beweisen müssen.
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15 neue Gesichter für Coolsville
Scooby-Doo: Origins wächst rasant: Netflix hat 15 weitere Darsteller für die Live-Action-Serie verpflichtet. Rusty Schwimmer, Peter Macon, Maxwell Simkins, Jona Xiao, Dani Deetté, Elysée Sanvillé, Alex Isles, Avery Kristen Pohl, Pamela Mitchell, Ross Kimball, Sara Gilbert, Wynn Everett, Sauriyan Sapkota, Bruce McGill und Sherilyn Fenn gehören ab sofort zum Cast.
Die genauen Rollen der Neuzugänge wurden noch nicht bekanntgegeben. Auffällig ist die Bandbreite des Ensembles: Sherilyn Fenn, bekannt aus Twin Peaks, trifft auf Sara Gilbert aus The Conners, während Bruce McGill zuletzt in Lioness zu sehen war.
Damit nimmt die Produktion deutlich an Fahrt auf. Das Projekt wird von Berlanti Productions und Midnight Radio gemeinsam entwickelt, Greg Berlanti und Sarah Schechter fungieren als ausführende Produzenten.
Das Hauptquartett steht fest
Die vier Kernfiguren der Mystery-Gruppe sind bereits seit Längerem besetzt. Mckenna Grace spielt Daphne Blake, Tanner Hagen übernimmt die Rolle des Shaggy Rogers, Abby Ryder Fortson verkörpert Velma Dinkley und Maxwell Jenkins ist als Fred Jones zu sehen.
Hinzu kommt Paul Walter Hauser, dessen Rolle bislang nicht veröffentlicht wurde. Hauser zählt zu den gefragtesten Charakterdarstellern Hollywoods und dürfte dem Ensemble eine besondere Note verleihen.
Die offizielle Serienbeschreibung skizziert die Handlung als modernes Neuerzählen der Teenager-Detektivgruppe: Shaggy und Daphne werden in ihrem letzten Lagersommer in ein übernatürliches Rätsel hineingezogen, das mit einem einsamen Deutschen-Doggen-Welpen beginnt, der möglicherweise Zeuge eines Mordes wurde.
Erstmals ein echter Hund
Eine der bemerkenswertesten Entscheidungen der Produktion betrifft die Titelfigur selbst. Zum ersten Mal in der Geschichte des Franchise wird Scooby-Doo von einem echten Hund gespielt, nicht von einer CGI-Kreation.
Das ist ein klarer Bruch mit der bisherigen Praxis: Selbst der Kinofilm aus den frühen 2000er Jahren setzte vollständig auf computergenerierte Effekte für den sprechenden Großen Dänen. Wie das Produktionsteam die Figur diesmal zum Sprechen bringt, ist noch nicht bekannt.
Regisseur Toby Haynes, der unter anderem für seine Arbeit an ambitionierten Genre-Projekten bekannt ist, inszeniert die Pilotepisode und gibt damit den visuellen Ton für die gesamte Serie vor.
Showrunner und Produktionsteam
Josh Appelbaum und Scott Rosenberg schreiben die Serie und verantworten als Showrunner die kreative Gesamtleitung. Beide sind als ausführende Produzenten tätig, ebenso wie Leigh London Redman auf Seiten von Berlanti Productions.
Vom Produktionsstudio Midnight Radio sind André Nemec, Jeff Pinkner und Adrienne Erickson als ausführende Produzenten beteiligt. Das Trio bringt Erfahrung aus mehreren erfolgreichen Genre-Projekten mit.
Die Serie entsteht exklusiv für Netflix. Wann sie deutschen Abonnenten zur Verfügung stehen wird, ist noch offen.
Worum geht es in der Serie?
Scooby-Doo: Origins ist als modernes Neuerzählen der Mysterien-Gruppe konzipiert. Im Mittelpunkt steht der letzte gemeinsame Lagersommer von Shaggy und Daphne, der durch einen unheimlichen Fund überschattet wird: Ein verlorener Welpe scheint Zeuge eines übernatürlichen Mordes gewesen zu sein.
Gemeinsam mit der rationalen Velma und dem geheimnisvollen Neuankömmling Fred begeben sich die vier auf Spurensuche. Dabei drohen nicht nur äußere Gefahren, sondern auch persönliche Geheimnisse jedes Einzelnen ans Licht zu kommen.
Die Serie richtet sich erkennbar an ein älteres Publikum als frühere Scooby-Doo-Adaptionen. Der düstere Unterton, die Ensemble-Breite und die Besetzung mit arrivierten Charakterdarstellern deuten auf eine dramatisch ambitioniertere Version der Kultmarke hin.
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Wegen Maxwell Jenkins lohnt sich Scooby-Doo: Origins jetzt noch genauer im Blick
Kindheitserinnerung trifft auf modernes Serienformat: Das ist der Kern von Scooby-Doo: Origins. Die Serie dreht aktuell in Atlanta und setzt auf junge Aufsteiger wie Maxwell Jenkins und Mckenna Grace statt auf Nostalgie-Casting. Ob das den Erwartungen der Fans gerecht wird, entscheidet sich erst 2027.

Lange vor Scooby-Doo: Origins fiel Mckenna Grace bereits auf
Ein echter Hund spielt Scooby-Doo, zum ersten Mal überhaupt. Die Netflix-Serie dreht aktuell in Atlanta mit einem Cast rund um Mckenna Grace als Daphne. Dass ausgerechnet das bekannteste Cartoon-Tier der TV-Geschichte ohne Animation auskommt, hat niemand erwartet.

2027 startet Scooby-Doo: Origins bei Netflix, jetzt kursiert der erste Clip
Ein junger Scooby-Doo verändert, wie eine ganze Generation die Kult-Serie kennt. Netflix dreht aktuell in Atlanta mit Maxwell Jenkins, Tanner Hagen, Abby Ryder Fortson und Mckenna Grace in den Hauptrollen. Der erste Clip zeigt den großen Dänen als Waisenhund mitten in einem übernatürlichen Mordfall, und das Ergebnis sieht nach mehr als bloßer Nostalgie aus.
Artikel geschrieben von:

Anna Schneider analysiert Serien von düsteren Mystery-Stoffen bis zu leichteren Komödien mit Fokus auf Erzählstruktur und Figurenentwicklung.
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