Lange vor Scooby-Doo: Origins fiel Mckenna Grace bereits auf

Ein echter Hund spielt Scooby-Doo, zum ersten Mal überhaupt. Die Netflix-Serie dreht aktuell in Atlanta mit einem Cast rund um Mckenna Grace als Daphne. Dass ausgerechnet das bekannteste Cartoon-Tier der TV-Geschichte ohne Animation auskommt, hat niemand erwartet.
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Echter Hund statt CGI: Ein Franchise-Novum
Alle bisherigen Realverfilmungen von Scooby-Doo setzten auf computeranimierte Versionen des sprechenden Dänischen Doggen-Mischlings. 'Scooby-Doo: Origins' geht einen völlig anderen Weg: Der Titelheld erscheint als echter Hund, konkret als junger Dänischer Doggen-Welpe. Netflix hat dazu ein erstes offizielles Bild veröffentlicht.
Die Serienhandlung erklärt diesen Ansatz: Shaggy und Daphne stoßen in ihrem letzten gemeinsamen Ferienlager auf einen einsamen, verlorenen Welpen, der möglicherweise Zeuge eines übernatürlichen Mordes wurde. Scooby ist hier also noch kein sprechender Sidekick, sondern ein Tier mit einem Geheimnis.
Die Produktion läuft derzeit in Atlanta, Georgia. Wann die Serie in Deutschland bei Netflix verfügbar sein wird, ist bislang nicht bekannt.
Das steckt hinter der Serienhandlung
Die Serie beschreibt sich selbst als moderne Neuinterpretation der legendären Gruppe jugendlicher Hobbydetektive. Im Mittelpunkt steht das letzte Ferienlager-Sommer-Abenteuer von Shaggy und Daphne, die sich gemeinsam mit dem Welpen in einen Mordfall verstricken, der zunehmend übernatürliche Züge annimmt.
Neu zum Quartett stoßen Velma, als pragmatische und wissenschaftlich denkende Einheimische beschrieben, sowie Fred, der als eigenartig, aber auffallend gutaussehend charakterisiert wird. Zusammen geraten die vier in einen Fall, der jedes ihrer persönlichen Geheimnisse ans Licht zu bringen droht.
Der Ton der Serie klingt deutlich düsterer als die klassischen Zeichentrickvorlagen. Das passt zum Produktionshintergrund: 'Scooby-Doo: Origins' stammt von Berlanti Productions, dem Studio hinter 'Riverdale', 'Chilling Adventures of Sabrina' und 'YOU' mit Penn Badgley als Serienmörder Joe Goldberg.
Starkes Ensemble rund um Mckenna Grace
Mckenna Grace übernimmt die Rolle der Daphne Blake. Die Schauspielerin ist einem breiten Publikum durch ihre Auftritte in 'Ghostbusters: Afterlife' und 'The Handmaid's Tale' bekannt. An ihrer Seite spielt Tanner Hagen den Shaggy Rogers.
Abby Ryder Fortson, zuletzt in 'Are You There God? It's Me, Margaret' zu sehen, verkörpert Velma Dinkley. Maxwell Jenkins, bekannt aus der Netflix-Serie 'Lost in Space', gibt Fred Jones. Paul Walter Hauser, der zuletzt in 'Black Bird' für Aufsehen sorgte, ist ebenfalls Teil des Casts: seine Rolle wurde bislang nicht bekannt gegeben.
Die Besetzung verbindet aufstrebende Teenager-Talente mit einem erfahrenen Charakterdarsteller in Hauser. Das deutet darauf hin, dass die Serie auch erwachsene Zuschauer ansprechen will.
Showrunner mit breiter Serien-Erfahrung
Josh Appelbaum und Scott Rosenberg verantworten die Serie als Showrunner. Beide haben in der Vergangenheit sowohl Mainstream-Unterhaltung als auch aufwendige Streaming-Produktionen betreut: Appelbaum und Rosenberg standen unter anderem hinter der Abenteuerserie 'Zoo' sowie der Prime-Video-Actionserie 'Citadel'.
Produziert wird die Serie von Berlanti Productions, das in den vergangenen Jahren vor allem mit Jugenddrama-Serien von sich reden machte. Neben 'Riverdale' und 'Chilling Adventures of Sabrina' war das Studio auch für das umfangreiche Arrowverse verantwortlich, zu dem Serien wie 'Arrow', 'The Flash', 'Supergirl' und 'Superman & Lois' gehörten.
Die Kombination aus erfahrenen Showrunnern und einem auf Jugend-Drama spezialisierten Produktionshaus lässt auf eine Serie schließen, die die Nostalgie der Marke gezielt mit modernem Serienstoff verbindet.
Start 2027: Was Fans jetzt wissen müssen
Die erste Staffel von 'Scooby-Doo: Origins' soll 2027 bei Netflix erscheinen. Ein konkretes Datum steht noch aus, ebenso wie ein bestätigter Starttermin für den deutschsprachigen Raum.
Die Dreharbeiten laufen aktuell in Atlanta. Bis zur Veröffentlichung ist also noch Zeit: genug, um die ungewöhnliche Casting-Entscheidung für den Titelhelden zu verdauen. Ein echter Hund als Scooby-Doo: Das hat es in mehr als 50 Jahren Franchise-Geschichte noch nicht gegeben.
Ob die Serie den Schritt in Richtung echter Tiere konsequent mit einem überzeugenden Mysterythriller verbindet, wird sich erst beim Serienstart zeigen. Die Erwartungen sind jedenfalls gesetzt.
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Artikel geschrieben von:

Marie Weber berichtet über Action-, Drama- und Mystery-Serien mit besonderem Fokus auf Spannungsdramaturgie und Figurenzeichnung.
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