Josh Hutcherson zu I Love LA: Warum ihn Swift-Fans hassen
Respekt zeigen reicht nicht — Swifties fordern absolute Loyalität. Josh Hutcherson betonte mehrfach, Taylor Swift zu respektieren, nur ihre Musik nicht zu hören. Trotzdem beschimpften ihn Fans als Monster und griffen seine 1,65 Meter Körpergröße an.
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Massive Anfeindungen wegen Musik-Geschmack
Josh Hutcherson geriet in einen Sturm der Entrüstung, nachdem er in einem Fotoshooting mit Jordan Firstman zugab, definitiv kein Swiftie zu sein. Die Reaktion der Taylor-Swift-Fans ließ nicht lange auf sich warten: Sie beschimpften ihn als Monster, forderten seine Zerstörung und griffen sogar seine Körpergröße an. Der 1,65 Meter große Schauspieler wurde mit Kommentaren wie 'Er hasst sie, weil er klein ist' konfrontiert.
In I Love LA, wo er neben Rachel Sennott, Jennifer Lawrence, Kurt Russell, Kristin Scott Thomas und Michelle Pfeiffer zu sehen ist, erklärt Hutcherson seine Haltung deutlich: 'Kein Schatten, voller Respekt, aber definitiv nicht.' Er betont, dass Taylor Swift großartig sei, ihre Musik aber einfach nicht seine Art von Musik sei. Diese simple Aussage reichte aus, um eine Welle des Hasses auszulösen.
Der Schauspieler bezeichnet diese Erfahrung als Paradebeispiel dafür, warum er das Internet meidet. 'Das ist der Grund, warum ich nicht online sein will', sagt Hutcherson. 'Ich brauche diese Energie nicht.' Seine Mutter hatte ihn übrigens dazu gebracht, überhaupt über das Thema zu sprechen.
Warum Online-Präsenz seiner Karriere schadet
Hutcherson sieht seine Zurückhaltung im Internet nicht nur als Selbstschutz, sondern auch als berufliche Notwendigkeit. Je bekannter man als Person sei, desto schwieriger werde es, in Charakteren zu verschwinden, erklärt er. Die Zuschauer sehen dann nicht mehr die Rolle, sondern denken: 'Oh, das ist Josh.'
Besonders problematisch findet er die Meme-Kultur: 'Wenn du ein verdammtes Meme bist, kennen dich die Leute für das Meme.' Diese Überlegung steht im direkten Widerspruch zu den Anforderungen seiner Branche, wo Sichtbarkeit normalerweise als Vorteil gilt. Für Hutcherson ist es jedoch kontraproduktiv zu seinem Job als Schauspieler.
Hunger Games als politisches Statement
Über die Hunger-Games-Reihe könnte Josh Hutcherson den ganzen Tag sprechen. Er hält die Bücher für erstaunlich und die Filme für fantastisch, vor allem weil sie für etwas Wichtiges und Reales stehen. Die Themen von Autoritarismus und übermächtigen, gewalttätigen Regierungen seien besonders in der heutigen Welt sehr präsent.
Hutcherson kritisiert, dass viele Menschen die Warnung der Hunger Games nicht verstanden haben. Die Geschichte handle davon, der Regierung nicht zu viel Macht und Kontrolle zu geben und sich gegen Autoritäre zu stellen. Es gehe um die Aushöhlung von Bürgerrechten und Menschenrechten.
Als Amerikaner fühlt er sich derzeit wie ein Außerirdischer im eigenen Land. Die ICE-Razzien auf den Straßen und die Finanzierung von Kriegen machen ihn fassungslos. 'Wie sind wir so weit gekommen, dass wir das zulassen?', fragt er. Die Tatsache, dass viele Amerikaner diese Politik unterstützen, während viele andere dagegen sind, verstärkt dieses Gefühl der Entfremdung.
I Love LA und internationale Stars
In der Serie I Love LA arbeitet Hutcherson mit einem hochkarätigen Ensemble zusammen. Neben Rachel Sennott, die eine zentrale Rolle spielt, sind auch Jennifer Lawrence, Kurt Russell, Kristin Scott Thomas und Michelle Pfeiffer Teil des Casts. Die Produktion vereint damit mehrere Generationen von Hollywood-Stars.
Auch internationale Musikstars wie Karol G und J Balvin sind in der Serie zu sehen. Ein Startdatum für I Love LA steht noch aus, doch die Besetzung verspricht bereits jetzt eine spannende Mischung aus Comedy und Drama. Hutcherson kann weder bestätigen noch dementieren, wie seine Rolle genau aussehen wird.
Kunst kann die Welt nicht verändern
Trotz seiner Leidenschaft für die Hunger Games bleibt Hutcherson realistisch: Er glaubt nicht, dass Kunst die Welt verändern wird. Dennoch sieht er in der Filmreihe eine wichtige Warnung vor den Gefahren autoritärer Systeme. Die Parallelen zur aktuellen politischen Situation in den USA sind für ihn offensichtlich.
Seine Erfahrung mit den Swift-Fans zeigt ihm, wie schnell Online-Diskurse eskalieren können. Statt konstruktiver Auseinandersetzung dominieren oft Anfeindungen und persönliche Angriffe. Für Hutcherson ist das ein weiterer Grund, sich aus dem digitalen Raum zurückzuziehen und seine Energie auf seine schauspielerische Arbeit zu konzentrieren.
Artikel geschrieben von:

Laura Klein ist spezialisiert auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Serien mit geschultem Blick für Erzähltempo und Figurenentwicklung.
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