Jenna Ortega spricht über Wednesday Staffel 2: was sich verändert hat

Popularität ist für Wednesday das Schlimmste, was ihr passieren kann. Genau das droht ihr in Staffel 2, als sie nach Nevermore zurückkehrt und plötzlich beliebt ist. Ortega erklärt, wie dieser Widerspruch zur zentralen Triebkraft der neuen Folgen wird.
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FYC-Event auf dem Friedhof
Auf dem Hollywood Forever Cemetery in Los Angeles versammelten sich Jenna Ortega, Catherine Zeta-Jones sowie das kreative Team hinter Wednesday-addams-goody-addams-wednesday">Wednesday (Jenna Ortega), um über Staffel 2 zu sprechen. Neben den Serienschöpfern Al Gough und Miles Millar waren auch Komponist Chris Bacon, die Musik-Supervisorinnen Jen Malone und Nicole Weisberg sowie VFX-Supervisor Tom Turnball dabei.
Der Schauplatz passte zur Atmosphäre der Serie: düster, eigen, unverwechselbar. Das Event diente der Emmy-Kampagne für die zweite Staffel, die bei Netflix abrufbar ist.
Ortega, die die Titelfigur verkörpert, zog im Gespräch eine klare Linie zwischen den beiden Staffeln: Weil Charakter und Welt in Staffel 1 bereits etabliert worden seien, habe man in Staffel 2 mehr Raum zum Spielen und Erkunden gehabt.
Wednesday wird dunkler jede Staffel
Al Gough deutete an, dass die Figur Wednesday Addams mit jeder weiteren Staffel an Düsternis gewinnt. In Staffel 2 habe sie Nevermore zwar verstanden, doch die neu gewonnene Popularität sei ihr zutiefst unangenehm gewesen.
Ortega beschrieb die Entwicklung als konsequente Vertiefung: 'Ich hatte das Gefühl, dass wir in Staffel 2 spielen und mehr erkunden konnten, weil wir die Figur und die Welt in der ersten Staffel bereits etabliert hatten.' Diese Freiheit habe die Darstellung der Figur spürbarer und vielschichtiger gemacht.
Gough ließ durchblicken, dass dieser Trend auch in künftigen Staffeln fortgesetzt werden soll. Eine dritte Staffel ist bereits angekündigt, ein Startdatum steht jedoch noch aus.
Mutter-Tochter-Konflikt aus dem echten Leben
Miles Millar erklärte, dass die Mutter-Tochter-Beziehung zwischen Wednesday und Morticia das Zentrum der Serie bilde. Er und Al Gough seien beide Väter von Töchtern und kennen die alltäglichen Spannungen einer solchen Beziehung aus eigener Erfahrung. 'Es war der Realität unseres eigenen Lebens entnommen', sagte Millar.
Besonders die Chemie zwischen Ortega und Zeta-Jones habe die Autoren angetrieben. Diese Dynamik sei so stark gewesen, dass sie das Schreiben der Szenen maßgeblich beeinflusst habe.
Zeta-Jones betonte, dass Morticia Addams als ikonische visuelle Figur unangetastet bleiben sollte. Zugleich wollte man tiefer in ihren Charakter vordringen: 'Wir wollten herausfinden, wer Morticia Addams wirklich ist, wie die wachsende, konfliktreiche Beziehung zu ihrer Tochter aussieht und wie fürsorglich sie als Matriarchin der Familie ist.'
Schwertkampf und verbale Duelle
Catherine Zeta-Jones hob besonders die gemeinsamen Szenen mit Ortega hervor, in denen das verbale Kräftemessen zwischen Mutter und Tochter auch körperlich wurde. Schwertkampfszenen gehörten dazu, was Zeta-Jones als großen Spaß beschrieb.
Diese Momente spiegelten das wider, was Millar und Gough in den Drehbüchern angelegt hatten: eine Beziehung, die gleichzeitig fürsorglich und reibungsreich ist, liebevoll und belastet.
Die Kombination aus emotionaler Tiefe und körperlicher Action verleiht der Mutter-Tochter-Dynamik in Staffel 2 eine Dimension, die in der ersten Staffel noch kaum ausgelotet wurde.
Lady Gaga begeistert Cast und Crew
Einer der markantesten Momente von Staffel 2 war der Auftritt von Lady Gaga als Rosaline Rotwood. Sie übernahm nicht nur eine Rolle in der Serie, sondern nahm auch einen Originalsong auf, der in Episode 6 beim Ball zu hören ist.
Musik-Supervisorin Nicole Weisberg lobte die Zusammenarbeit: 'Es war eine großartige Erfahrung. Sie und ihr Team waren so professionell, und alles lief viel reibungsloser ab, als man erwarten würde.'
Ortega zeigte sich sichtlich beeindruckt: 'Wie viel Glück haben wir? Sie ist so besonders und so liebenswürdig.' Besonders amüsant sei gewesen, wie selbst routinierte Crewmitglieder plötzlich in Hemden erschienen und einen eigens aufgebauten Laufweg zur Bühne nutzten, weil Lady Gaga auf dem Set war.
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Wednesday verdankt Tim Burton mehr, als Zuschauer bisher wussten
Wie viel von Wednesday ist wirklich Tim Burtons Werk? Komponist Chris Bacon gibt erstmals Einblick in Burtons präzise Vorgaben für den Sound der Netflix-Serie mit Jenna Ortega. Ob Burtons Einfluss auf Staffel 2 noch tiefer reicht, als bisher bekannt, bleibt die spannende Frage dahinter.

Hunter Doohan unterschreibt Vertrag und überrascht Wednesday-Fans
Was dieser Agenturwechsel für Wednesday Staffel 3 bedeutet, ist noch offen. Fest steht: Hunter Doohan hat bei Gersh unterschrieben und ist bereits in Daredevil: Born Again sowie dem Horrorfilm Evil Dead Burn aktiv. Ob Tyler Galpin in der nächsten Staffel eine größere Rolle spielt, bleibt damit die entscheidende Frage.

Warum Wednesday bei Staffel 3 größer wird als je zuvor
Wednesday verlässt Nevermore und landet in Paris. Jenna Ortega dreht Staffel 3 in Dublin, mit Eva Green als neuer Serienregulär Ophelia. Für Zuschauer bedeutet das: Die enge Nevermore-Welt gehört der Vergangenheit an.
Artikel geschrieben von:

Nina Wolf ist Redakteurin bei serien.de mit Fokus auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Formate und langjähriger Streaming-Erfahrung.
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