Das Bühnenstück rund um Aerys
George R.R. Martin kündigte Anfang des Jahres ein neues Projekt an, das die Geschichte des Wahnsinnigen Königs Aerys Targaryen erzählt, dessen Herrschaft Robert Baratheon ein Ende setzte. Das Stück trägt den offiziellen Titel 'Game of Thrones: The Mad King' und beleuchtet die letzten Jahre vor den Ereignissen der Romanreihe.
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Die Produktion verspricht ein episches Theatererlebnis mit bekannten Häusern aus Westeros: Targaryen, Stark, Lannister, Baratheon und Martell sind allesamt vertreten. Zuschauer sollen laut offizieller Beschreibung den Ereignissen begegnen, die die Bühne für die meistkritisierte Serienlandschaft der Welt bereitet haben.
Das Stück läuft vom 20. Juli bis zum 5. September im Royal Shakespeare Theater in Stratford-upon-Avon und richtet sich sowohl an langjährige Fans als auch an neue Zuschauer, die die Vorgeschichte von Game of Thrones kennenlernen möchten.
Duncan Macmillan und Dominic Cooke verantwortlich
Für die Bühnenfassung zeichnet Dramatiker Duncan Macmillan verantwortlich, der Martin's Romane für das Theater adaptiert hat. Macmillan ist bekannt für seine kraftvollen Bühnenadaptionen komplexer Stoffe und bringt damit die nötige Erfahrung für ein derart umfangreiches Projekt mit.
Regie führt Dominic Cooke, ein renommierter britischer Theaterregisseur mit langjähriger Erfahrung an bedeutenden Bühnen. Gemeinsam wollen Macmillan und Cooke ein 'mächtiges Drama' auf die Bühne bringen, das ein legendäres Kapitel der Westerosi-Geschichte lebendig werden lässt.
Die Wahl des Royal Shakespeare Theaters in Stratford-upon-Avon als Spielort ist symbolträchtig: Die Bühne steht für höchste theatralische Qualität und verleiht dem Projekt einen besonderen kulturellen Rahmen.
A Knight of the Seven Kingdoms bereits erfolgreich
2026 war bereits ein starkes Jahr für Game-of-Thrones-Fans: Mit 'A Knight of the Seven Kingdoms' startete ein neues Spin-off auf HBO Max, das sich durch seinen intimeren Ton von den Vorgängerserien unterscheidet. Peter Claffey spielt darin Ser Duncan the Tall, während Dexter Sol Ansell seinen Knappen Egg verkörpert.
Die Serie spielt sich über wenige Tage bei einem Ritterturnier ab und bietet damit eine ganz andere Erzählperspektive auf Westeros. Fans und Kritiker nahmen das Format gut an, sodass bereits eine zweite Staffel bestätigt wurde, die im kommenden Jahr erscheinen soll.
Kit Harington und Isaac Hempstead Wright, bekannte Gesichter aus der Originalserie Game of Thrones, gehören ebenfalls zum erweiterten Kreis der wichtigen Persönlichkeiten rund um das Franchise und könnten in zukünftigen Projekten eine Rolle spielen.
House of the Dragon kehrt diesen Sommer zurück
Parallel zum Bühnenstück steht Fans in diesem Sommer auch die dritte Staffel von 'House of the Dragon' bevor. HBO Max hat die Fortsetzung der Targaryen-Vorgeschichte für den Sommer 2026 angekündigt, genaue Sendetermine stehen noch aus.
House of the Dragon etablierte sich nach dem Ende von Game of Thrones als erfolgreichste Fortsetzung des Franchises und erzählt den Bürgerkrieg innerhalb des Hauses Targaryen, bekannt als 'Tanz der Drachen'. Die dritte Staffel dürfte die dramatischen Ereignisse weiter zuspitzen.
Mit 'A Knight of the Seven Kingdoms' Staffel 2 im nächsten Jahr und House of the Dragon Staffel 3 in diesem Sommer bleibt das Franchise auf HBO Max dauerhaft präsent und liefert regelmäßig neuen Stoff für die wachsende Fangemeinde.
Kinofilm über Aegons Eroberung in Entwicklung
Als wäre das nicht genug, berichteten Branchenmedien zuletzt, dass Warner Bros. einen großen Kinofilm über Aegons Eroberung von Westeros entwickelt. Das Projekt soll als Blockbuster-Produktion angelegt werden und die Entstehung des Eisernen Throns auf der großen Leinwand erzählen.
Mit Beau Willimon wurde ein namhafter Autor für das Drehbuch verpflichtet: Willimon schuf die US-Version von 'House of Cards' und ist zudem als Autor von Episoden der Star-Wars-Serie 'Andor' bekannt. Seine Erfahrung mit politischen Machtspielen dürfte der Geschichte von Aegon Targaryen zugutekommen.
Das Game-of-Thrones-Universum wächst damit weit über das Fernsehen hinaus: Bühnenstück, Kinofilm und mehrere Serien zeigen, dass George R.R. Martins Welt noch lange nicht auserzählt ist und auf verschiedensten Plattformen weiterlebt.
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