Aramayo überrascht: Warum er zu Game of Thrones zurückkehren könnte
Ned Stark könnte im Game of Thrones-Universum zurückkehren. Robert Aramayo, BAFTA-Gewinner 2024 und Darsteller des jungen Ned in den Staffeln 6 und 7, ließ erstmals öffentlich die Möglichkeit offen. Für ein Franchise, das mit House of the Dragon und weiteren Spin-offs wächst, wäre das ein echter Coup.
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Aramayos überraschende Aussage zur Rückkehr
Auf die Frage, ob er sich eine Rückkehr als Ned Stark vorstellen könne, reagierte Robert Aramayo mit echter Überraschung: 'Oh, mein Gott. Diese Frage wurde mir noch nie gestellt.' Der Schauspieler, der den Charakter erstmals in Staffel 6 von Game of Thrones spielte, zeigte sich sichtlich berührt von der Möglichkeit.
Aramayo beschrieb seine Zeit bei Game of Thrones als außergewöhnlich wertvoll: 'Das war einfach ein so unglaublicher Teil meines Lebens. Ich habe es absolut geliebt, Ned zu spielen. Es war einer meiner ersten Jobs, und ich habe sehr, sehr gute Erinnerungen daran. Aber das ist lange her.' Eine klare Absage klingt anders, und auch eine klare Zusage war nicht dabei.
Klar ist: Aramayo schließt eine Rückkehr nicht kategorisch aus, betont aber, dass mehrere Sterne gleichzeitig günstig stehen müssten. Die Wahrscheinlichkeit gilt damit als gering, aber nicht als null.
Ned Stark: Von Bean zu Aramayo
Ned Stark gehört zu den ikonischsten Figuren der Seriengeschichte. Sean Bean prägte die Rolle in der ersten Staffel von Game of Thrones, bevor der Charakter seinen berühmten Tod fand. Der jüngere Ned trat dann in Rückblenden der Staffeln 6 und 7 auf, gespielt von Robert Aramayo.
Aramayo übernahm damit eine undankbare, aber wichtige Aufgabe: Er musste einen bereits legendären Charakter neu interpretieren, ohne die Erwartungen der Fans zu enttäuschen. Dass er diese Herausforderung meisterte, zeigt nicht zuletzt sein aktueller BAFTA-Gewinn als bester Hauptdarsteller.
Kit Harington und Isaac Hempstead Wright, die als Jon Snow (Kit Harington) und Bran Stark ebenfalls zu den Säulen der Serie gehörten, haben das Franchise bislang nicht in neuen Projekten fortgeführt. Aramayos Aussagen fügen sich damit in eine breitere Debatte über mögliche Rückkehrer ins Westeros-Universum ein.
Bühnenstück belebt die Vorgeschichte neu
Während eine Serienrückkehr von Aramayo ungewiss bleibt, hält das Game of Thrones-Universum auf anderen Wegen Einzug ins kulturelle Leben. Das Theaterstück Game of Thrones: The Mad King, verfasst und inszeniert von Duncan Macmillan, erzählt eine Geschichte, die zehn Jahre vor den Ereignissen der Originalserie spielt.
Das Stück, präsentiert von der Royal Shakespeare Company, hat seine Premiere am 8. August im Royal Shakespeare Theatre. Im Mittelpunkt steht ein Turnier in Harrenhal, während sich im Hintergrund eine Verschwörung gegen König Aerys zusammenbraut, dessen Tyrannei seine Untertanen zunehmend in Angst versetzt.
Damit schließt das Stück eine Lücke in der Westeros-Chronologie, die bislang weder in Game of Thrones noch in House of the Dragon ausführlich beleuchtet wurde. Für Fans der Reihe dürfte es ein besonderes Erlebnis sein, diese Epoche auf der Bühne zu erleben.
Das Franchise wächst weiter
Das Game of Thrones-Universum expandiert trotz des Serienfinales von 2019 kontinuierlich. Mit House of the Dragon läuft bereits ein erfolgreicher Ableger, und A Knight of the Seven Kingdoms befindet sich in der Entwicklung. Jedes neue Projekt öffnet potenziell Türen für Charaktere aus der langen Geschichte von Westeros.
Ob Robert Aramayo in einem dieser Projekte auftauchen könnte, hängt letztlich von der Stoffentwicklung ab. Ned Stark als junger Mann wäre in mehreren Zeitperioden denkbar, die das Franchise noch nicht abgedeckt hat. Sein Auftritt in Game of Thrones: The Mad King wäre chronologisch sogar möglich, da das Stück genau in jener Ära spielt.
Die Frage bleibt offen, und Aramayo selbst hat sie nicht geschlossen. Für Fans, die den Schauspieler zuletzt in The Lord of the Rings: The Rings of Power sahen, wäre eine Westeros-Rückkehr ein willkommenes Wiedersehen mit einem vertrauten Charakter.
BAFTA-Triumph verleiht Aramayo neues Gewicht
Robert Aramayos jüngster BAFTA-Gewinn als bester Hauptdarsteller hat seine Stellung in der Branche deutlich gestärkt. Damit ist er nicht mehr nur der Schauspieler, der Sean Beans Ned Stark in Rückblenden fortführte, sondern eine eigenständige Größe des britischen Fernsehens.
Diese neue Strahlkraft macht eine eventuelle Rückkehr ins Game of Thrones-Universum aus Produktionsperspektive noch interessanter. Ein BAFTA-Preisträger in einer Schlüsselrolle wäre ein starkes Signal für jedes neue Projekt innerhalb des Franchise.
Aramayo selbst gibt sich bescheiden und nostalgisch zugleich. Seine Worte über die Zeit bei Game of Thrones klingen wie die eines Schauspielers, der den Ursprung seiner Karriere in Ehren hält, ohne sich daran zu klammern. Ob das Universum ihn zurückruft, bleibt abzuwarten.
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Artikel geschrieben von:

Laura Klein ist spezialisiert auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Serien mit geschultem Blick für Erzähltempo und Figurenentwicklung.
Alle Artikel von LauraLaura hat einen weiteren Artikel zur selben Serie verfasst.