Bishop vergiftet Lauries Vogel: Warum Euphoria jetzt eskaliert

·27.04.2026, 05:31 Uhr·3 Min
Bild: HBO · TMDB

Lauries letzter emotionaler Anker ist weg, und das trifft tief. Bishop vergiftete ihren Vogel Paladin, während Rue als Ablenkung diente. Was jetzt folgt, dürfte Lauries kälteste und gefährlichste Reaktion der gesamten Serie sein.

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Schwein gegen Schwein: Eskalation

Der Konflikt zwischen Alamo, gespielt von Adewale Akinnuoye-Agbaje, und Laurie nimmt in Episode 3 von Euphoria eine weitere dramatische Wendung. Nachdem Laurie Alamo in Episode 2 einen echten Schwein als Reaktion auf seine Beleidigung geschickt hatte, schlägt sie jetzt zurück: Sie lässt das Tier in den Silver Slipper bringen, woraufhin der Besitzer es mit seiner goldenen Pistole erschießt.

Diese Spirale der Provokationen zeigt, wie tief der Hass zwischen den beiden Figuren sitzt. Bishop, der von Darrell Britt-Gibson gespielt wird, nutzt die angespannte Lage und zündet mit seinem nächsten Schachzug die Lunte für einen ausgewachsenen Krieg.

Bishop schleicht sich zu Laurie

Rue und Bishop erscheinen gemeinsam bei Laurie unter dem Deckmantel eines Drogengeschäfts. Der eigentliche Plan: Bishop will Lauries geliebten Vogel Paladin vergiften. Der Schachzug ist kalt kalkuliert und zeigt, wie weit Bishop bereit ist zu gehen.

Darrell Britt-Gibson beschreibt seine Figur als vielschichtig und schwer greifbar: 'Es ist eine faszinierende Figur, ein bisschen wie eine gebackene Zwiebel, man schält immer neue Schichten ab und weiß nie, wann man zum Kern gelangt. Das macht es so interessant. Es ist ungleich allem, was ich je gespielt habe.'

Britt-Gibson lobt außerdem die Regie von Sam: 'Ich liebe diese Szene. Ich liebe die Art, wie Sam sie gedreht hat. Die Spannung, die sich aufbaut, die Dynamik der Figuren. Es gibt echte Risiken, aber auch eine Atmosphäre des Unbekannten, und genau das liebe ich daran.'

Cowboys und Westerns: Bishops Moment

In der Schlüsselszene fragt Bishop Laurie, ob sie den Vogel nach dem Charakter von Richard Boone benannt hat. Laurie zeigt sich überrascht, dass ein schwarzer Mann Westernfilme kennt. Bishop kontert, das sei keine Frage von Schwarz oder Weiß.

Als Laurie ihn fragt, ob er sich eher mit Cowboys oder Indianern identifiziere, antwortet Bishop ohne Zögern: Cowboy. Er zupft sogar eine Feder aus dem zum Tode verurteilten Vogel und steckt sie sich in sein Haar. Die Geste ist symbolisch und zeigt seinen Anspruch auf Macht und Kontrolle.

Laurie verliert mehr als einen Vogel

Martha Kelly erklärt, warum der Tod des Vogels Paladin für Laurie so vernichtend ist: 'Paladin war das Einzige, das Laurie wirklich nah war. Menschen sind für sie zu kompliziert, weil sie entweder Narzisstin, Soziopathin oder beides ist. Ein Vogel verlangt nichts von ihr, also kann er sie auch nicht enttäuschen oder verraten.'

Kelly geht noch weiter: 'Sie ist am Boden durch seinen Verlust, und ich glaube nicht wirklich, dass sie sich jemals vollständig davon erholt oder jemals wieder das Gefühl hat, wirklich auf festen Beinen zu stehen.' Der Tod des Vogels markiert damit einen Wendepunkt für die gesamte Figur.

Kein echtes Tier wurde verletzt

Für Fans, die sich um das Wohl des Tieres sorgen: Kein echtes Tier wurde bei den Dreharbeiten verletzt. Der Vogel war ein vollständig animatronischer Roboter, der von einem Technikteam gesteuert wurde.

Martha Kelly verrät, dass die Dreharbeiten spät nachts stattfanden und das Team den Roboter immer wieder neu positionieren musste, um den gewünschten Sturz des Vogels überzeugend einzufangen. Der technische Aufwand hinter dieser emotional aufgeladenen Szene war demnach beträchtlich.

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Quelle: HBOZuletzt aktualisiert: 27.04.2026, 05:31 Uhr

Artikel geschrieben von:

Nina Wolf
Autor
Nina Wolf
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Nina Wolf ist Redakteurin bei serien.de mit Fokus auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Formate und langjähriger Streaming-Erfahrung.

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