Kimi Antonelli machte The Walking Dead: Dead City für Millionen unvergesslich

Dead City kehrt zurück, und zwar auf der größten möglichen Bühne. Staffel 3 der Serie mit Jeffrey Dean Morgan und Lauren Cohan eröffnet das renommierte Monte-Carlo TV Festival. Fans wissen jetzt: Diese Staffel kommt mit dem vollen Gewicht eines internationalen Ritterschlags.
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Dead City eröffnet das Festival
Jeffrey Dean Morgan und Lauren Cohan präsentieren in Monaco die dritte Staffel von The Walking Dead: Dead City als Eröffnungstitel des 65. Monte-Carlo TV Festivals. Die Wahl ist ein klares Signal: Das Festival setzt auf zugkräftige internationale Produktionen, um Publikum und Fachpublikum gleichermaßen anzusprechen. Für Fans der Serie, die in Deutschland über Magenta TV+ empfangen werden kann, bedeutet das eine prominente Bühne kurz vor dem Staffelstart.
Das Festival dauert fünf Tage und bringt Autoren, Produzenten, Führungskräfte, Schauspieler, Journalisten und Zuschauer an einem Ort zusammen. Neben der Eröffnung konkurrieren Projekte aus aller Welt in den Kategorien Fiktion, Digital sowie Nachrichten und Dokumentarfilm um die Goldene Nymphe.
Festivaldirektorin Cécile Menoni betonte gegenüber Deadline: 'Was Monte-Carlo einzigartig macht, ist die Fähigkeit, jeden Teil des Fernsehökosystems an einem einzigen Ort zusammenzubringen.' Diese Mischung aus Industrie und Öffentlichkeit ist das Alleinstellungsmerkmal des Festivals seit seiner Gründung durch Fürst Rainier III. im Jahr 1961.
Crystal Nymph für Scott Thomas und Russell
Kristin Scott Thomas erhält in diesem Jahr die Crystal Nymph, die höchste Auszeichnung des Festivals. Ihre Karriere in Film, Theater und Fernsehen zeichnet sich durch künstlerische Konsequenz aus, die sie über Jahrzehnte hinweg zu einer der respektiertesten Darstellerinnen Europas gemacht hat.
Kurt Russell wird ebenfalls mit der Crystal Nymph geehrt. Seine Vielseitigkeit und die Fähigkeit, Generationen von Zuschauern zu erreichen, machen ihn laut Menoni zu einem 'wirklich würdigen Empfänger'. Beide Auszeichnungen unterstreichen die enge Verbindung des Festivals mit dem amerikanischen Unterhaltungsbusiness, die seit der Gründung 1961 zur DNA der Veranstaltung gehört.
Die Verbindung zu Hollywood ist dabei keine Einbahnstraße mehr. Europäische Serien reisen heute weltweit, internationale Koproduktionen nehmen zu und Publikum nimmt Geschichten unabhängig von ihrem Ursprungsland an.
Expósito und Broome als Nachwuchstalente
Ester Expósito, bekannt aus der spanischen Erfolgsserie 'Élite', wird mit der Internationalen Goldenen Nymphe als vielversprechenstes Talent ausgezeichnet. Neben ihr erhält Matthew Broome dieselbe Ehrung. Beide stehen stellvertretend für eine Generation von Schauspielern, die über Streaming-Plattformen ein weltweites Publikum erreicht haben.
Weitere Gäste des Festivals sind Aldis Hodge und Ben Watkins sowie Drehbuchautor und Produzent Michael Hirst, der unter anderem für 'Vikings' bekannt ist. Menoni beschrieb Hirst als 'einen der angesehensten Geschichtenerzähler der Branche'.
Die Auswahl der Geehrten spiegelt den Anspruch des Festivals wider, sowohl etablierte Karrieren als auch aufstrebende Stimmen zu würdigen und so ein breites Spektrum der aktuellen Fernsehlandschaft abzubilden.
Industrie trifft Publikum in Monaco
Das Monte-Carlo TV Festival versteht sich ausdrücklich nicht als Markt im klassischen Sinne. 'Unser Ziel ist nicht, Geschäftstransaktionen zu erleichtern, sondern ein Umfeld zu schaffen, in dem bedeutungsvolle Gespräche, kreative Austausche und dauerhafte Beziehungen entstehen können', erklärte Menoni. Das Business Forum, Premieren, öffentliche Vorführungen und Talentbegegnungen bilden gemeinsam ein Ökosystem.
In den vergangenen Jahren hat das Festival seinen Fokus erweitert: Der Business Forum wurde ausgebaut, neue branchenorientierte Diskussionsformate eingeführt und ein Digitalwettbewerb ins Leben gerufen. Damit reagiert das Festival auf den Wandel hin zu Streaming-Plattformen, unabhängigen Produzenten und kreatorengeführten Unternehmen.
Kimi Antonelli gewann an diesem Wochenende in Monaco den Formel-1-Grand-Prix und sorgte damit international für Aufmerksamkeit. Das Fürstentum bot damit gleich zwei Großereignisse auf einmal, was der Strahlkraft des TV-Festivals zusätzliche Sichtbarkeit verlieh.
Sechs Jahrzehnte Festival im Dokumentarfilm
Zum 65. Jubiläum hat TVMonaco einen Dokumentarfilm produziert, der sechs Jahrzehnte Festivalgeschichte nachzeichnet. Archivmaterial und Interviews mit Persönlichkeiten wie Jerry Bruckheimer, Dick Wolf, Michel Drucker und Rola Bauer geben Einblick in die Entwicklung des Festivals und der Fernsehbranche insgesamt.
Menoni zeigte sich stolz auf dieses Projekt: 'Das Festival war nie nur eine Feier des Ruhms. Es war immer ein Ort, an dem kreative Talente, Branchenführer und Publikum rund um eine gemeinsame Leidenschaft für das Geschichtenerzählen zusammenkommen.' Dieser Geist, so Menoni, sei heute genauso relevant wie 1961.
Der Dokumentarfilm steht sinnbildlich für den Anspruch des Festivals, nicht nur Trends zu spiegeln, sondern sie vorwegzunehmen. Mit dem Digital-Wettbewerb und dem erweiterten Business Forum hat das Festival seine Strukturen an die veränderte Medienlandschaft angepasst, ohne seinen ursprünglichen Charakter als Begegnungsort aufzugeben.
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Artikel geschrieben von:

Laura Klein ist spezialisiert auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Serien mit geschultem Blick für Erzähltempo und Figurenentwicklung.
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