Verlag stellt klar: Leak ist falsch
Kaum hatten sich die Gerüchte über einen angeblichen Leak zu 'The Winds of Winter' im Internet verbreitet, folgte die offizielle Reaktion: Der Verlag von George R.R. Martin erklärte unmissverständlich, dass die im Umlauf gebrachten Informationen schlicht und einfach falsch seien.
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Die Aussage ließ keinen Interpretationsspielraum offen. In einer knappen, aber deutlichen Stellungnahme hieß es sinngemäß: 'Die Online-Diskussionen, die ihr zu einem angeblichen Leak seht, sind falsch.' Damit wurde der Spuk für viele Fans zunächst beendet.
Solche Falschmeldungen tauchen rund um 'The Winds of Winter' immer wieder auf – ein Zeichen dafür, wie groß die Ungeduld der weltweiten Fangemeinde nach mittlerweile 15 Jahren Wartezeit seit dem letzten Band der Reihe ist.
15 Jahre Warten auf Fortsetzung
Es ist inzwischen 15 Jahre her, seit der letzte Band der 'A Song of Ice and Fire'-Reihe erschienen ist. 'A Dance with Dragons' kam 2011 auf den Markt, seitdem wartet die Fangemeinde auf den sechsten Teil der Saga.
George R.R. Martin selbst hat in der Vergangenheit offen über seine Schwierigkeiten mit Deadlines gesprochen. 'Ich hatte schon immer Probleme mit Abgabeterminen, und es macht mich nicht glücklich, Verträge zu brechen oder einen Termin zu verpassen', erklärte er.
Zuletzt äußerte sich Martin jedoch vorsichtig optimistisch: 'Ich glaube, wenn ich einige dieser anderen Dinge von meinem Tisch bekomme, könnte ich 'The Winds of Winter' ziemlich bald fertigstellen.' Allerdings schränkte er sofort ein: 'Manchmal bin ich einfach nicht in der Stimmung dafür.'
Martin verrät düstere Pläne für Charaktere
Im Rahmen seiner Äußerungen zum Stand der Dinge gab Martin auch interessante Einblicke in seine Pläne für einzelne Charaktere. So betonte er, dass er für Tyrion (Peter Dinklage) kein gutes Ende vorgesehen habe: 'Ich sehe kein glückliches Ende für Tyrion. Sein gesamter Handlungsbogen war von Anfang an tragisch.'
Auch für Sansa hatte Martin ursprünglich ein düsteres Schicksal geplant. 'Ich wollte Sansa sterben lassen', gestand er, fügte jedoch hinzu, dass ihre Darstellung in der Fernsehserie ihn zum Umdenken gebracht habe: 'Aber sie war so ansprechend in der Serie, vielleicht lasse ich sie überleben.'
Generell betonte Martin, dass seine Version der Geschichte deutlich düsterer enden soll als die Fernsehserie. 'Ich wollte mehr Menschen sterben lassen. Nicht dieselben wie in der Serie – die haben es eher zu einem Happy End gemacht', erklärte er.
Martin will Reihe selbst beenden
Trotz aller Verzögerungen bekräftigte George R.R. Martin erneut seinen festen Willen, die 'A Song of Ice and Fire'-Reihe eigenhändig zu vollenden. Er erklärte, er würde es hassen, wenn ein anderer Autor die Reihe in seinem Namen zu Ende schreiben würde.
Diese Aussage dürfte Fans beruhigen, die befürchtet hatten, Martin könnte ähnlich wie bei anderen unvollendeten Romanreihen einen Nachlassautor bestimmen. Martin scheint entschlossen, das Werk selbst abzuschließen.
Sein Verlag hat ihm klargemacht, dass 'The Winds of Winter' oberste Priorität hat. Ob und wann der Roman tatsächlich erscheint, bleibt jedoch offen – ein konkretes Erscheinungsdatum wurde bisher nicht genannt.
Game of Thrones: Spin-offs boomen weiter
Während Fans auf den Roman warten, expandiert das 'Game of Thrones'-Universum auf HBO weiter. 'House of the Dragon' startet noch in diesem Sommer mit seiner dritten Staffel, eine vierte und voraussichtlich letzte Staffel ist für 2028 geplant.
Parallel dazu befinden sich die Dreharbeiten zur zweiten Staffel von 'A Knight of the Seven Kingdoms' aktuell in vollem Gange, mit dem Ziel einer Premiere im Jahr 2027. Zusätzlich kommt mit 'Game of Thrones: The Mad King' noch in diesem Sommer eine Bühnenfassung am Royal Shakespeare Theatre zur Aufführung.
George R.R. Martin ist als Schöpfer und ausführender Produzent an beiden Spin-off-Serien beteiligt – was von manchen Fans als ein Grund dafür gesehen wird, dass das Schreiben am Roman nur langsam vorangeht.
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