Warum Running Point mit Brenda Song so überzeugend funktioniert

·09.05.2026, 17:45 Uhr·3 Min
Bild: Netflix · TMDB

35 Jahre Erfahrung machen den Unterschied in Running Point. Brenda Song spielt Ali, die engste Vertraute von Kate Hudsons Figur Isla, die plötzlich ein NBA-Team leiten muss. Diese Authentizität hebt die Netflix-Serie von anderen Sport-Comedys spürbar ab.

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35 Jahre vor der Kamera

Brenda Song ist seit fast 35 Jahren im Showgeschäft aktiv. Diese Erfahrung merkt man ihr an, wenn sie über ihre Arbeit spricht: Sie hätte in Running Point buchstäblich jede Aufgabe übernommen, selbst als Produktionsassistentin oder Hilfskraft am Set, so sehr wollte sie Teil des Projekts sein.

Die Serie wurde von Mindy Kaling, Ike Barinholtz und David Stassen produziert und orientiert sich lose am Leben von Jeanie Buss, der langjährigen Besitzerin der Los Angeles Lakers. Song spielt darin Ali, die rechte Hand von Isla, gespielt von Kate Hudson. Beide Frauen stehen im Mittelpunkt einer Welt, in der Sport, Familie und Macht aufeinanderprallen.

Auf Netflix ist Running Point in Deutschland in der Standardversion sowie im Angebot mit Werbung verfügbar. Die Serie hat dort ein breites Publikum gefunden.

Kobe Bryant prägte ihre Leidenschaft

Songs Liebe zum Basketball begann nach eigenen Angaben vor sehr vielen Jahren. Einen entscheidenden Moment gab es 1996: Als Kobe Bryant von den Lakers gedraftet wurde, wurde sie zur überzeugten Lakers-Anhängerin. Von 1996 bis 2016 schaute sie sich nach eigener Aussage nahezu alle 82 Spiele einer Saison an.

Kobés Rücktritt 2016 traf Song so hart, dass sie sich für einige Jahre eine Auszeit vom Basketball nehmen musste. Die Erschütterung über das Ende seiner Karriere war für sie persönlich zu groß, um einfach weiterzumachen.

Schon früher hatte sie eine Schwäche für Dennis Rodman, einen der schillerndsten Spieler der NBA-Geschichte. Diese Begeisterung für besondere Persönlichkeiten des Sports zieht sich durch ihre gesamte Fan-Biografie.

Macaulay Culkin brachte sie zurück

Die Rückkehr zum Sport verdankt Song teilweise ihrem Partner Macaulay Culkin. Als die beiden zusammenkamen, stellte sie fest, dass er ein leidenschaftlicher Sportfan ist, was viele überraschen dürfte.

Ein Rams-gegen-Seahawks-Spiel war der Wendepunkt: Nach diesem Erlebnis war es für Song endgültig vorbei mit der Sportabstinenz. Während der Pandemie fand sie dann vollends zurück zum Basketball und begann, Spiele wieder regelmäßig zu verfolgen.

Diese persönliche Geschichte macht ihre Rolle in Running Point besonders glaubwürdig. Song bringt nicht nur schauspielerisches Handwerk mit, sondern echtes Verständnis für die Welt, in der die Serie spielt.

Running Point: Worum es geht

In Running Point übernimmt Isla, gespielt von Kate Hudson, überraschend die Führung des Profi-Basketballteams Los Angeles Waves. Die Serie ist lose an das Leben von Jeanie Buss angelehnt, die die Lakers über Jahrzehnte geprägt hat. Neben Hudson und Song sind unter anderem Ray Romano und Justin Thoreau in weiteren Rollen zu sehen.

Die Produktion von Mindy Kaling, Ike Barinholtz und David Stassen verbindet Sportdrama mit familiären Machtkämpfen und komödiantischen Elementen. Das Ergebnis ist eine Serie, die sowohl Basketball-Fans als auch ein allgemeines Publikum anspricht.

Song betonte, wie sehr sie sich um die Rolle bemüht hat. Die Mischung aus persönlicher Basketballleidenschaft und jahrzehntelanger Schauspielerfahrung macht ihre Darstellung der Ali zu einem der Herzstücke der Serie.

Neues Netflix-Filmprojekt wartet

Parallel zu Running Point hat Brenda Song zuletzt die Dreharbeiten zu einem Netflix-Film abgeschlossen. Das Projekt trägt den Titel The Fifth Wheel und entstand unter der Regie von Eva Longoria.

An ihrer Seite stehen Nikki Glaser, Fortune Feimster und Kim Kardashian. Wann der Film auf Netflix erscheint, ist noch nicht offiziell bekannt.

Song zeigt damit, dass sie nach fast 35 Jahren im Geschäft so gefragt ist wie nie zuvor. Running Point und das neue Filmprojekt unterstreichen ihre Vielseitigkeit als Schauspielerin.

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Quelle: NetflixZuletzt aktualisiert: 09.05.2026, 17:45 Uhr

Artikel geschrieben von:

Anna Schneider
Autor
Anna Schneider
Science FictionFantasy-SerienMystery

Anna Schneider analysiert Serien von düsteren Mystery-Stoffen bis zu leichteren Komödien mit Fokus auf Erzählstruktur und Figurenentwicklung.

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