Wegen David Tennant brodelt die Gerüchteküche um The Four Seasons Staffel 3

·28.05.2026, 19:18 Uhr·4 Min
Wegen David Tennant brodelt die Gerüchteküche um The Four Seasons Staffel 3
Bild: Netflix · TMDB

Ein Cameo verändert die Zukunft von The Four Seasons grundlegend. David Tennant taucht im Staffel-2-Finale als unbekannter Fremder auf, der Anne in Italien begegnet. Sein Auftritt heizt die Spekulationen über eine dritte Staffel so stark an, dass Fans bereits über seine mögliche Hauptrolle diskutieren.

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Annes Neuanfang in Italien

Im Finale der zweiten Staffel reist Anne, gespielt von Kerri Kenney-Silver, gemeinsam mit Kate (Tina Fey) und Jack (Will Forte) nach Italien, um Danny (Colman Domingo) und Claude (Marco Calvani) zu besuchen. Dort trifft sie eine folgenschwere Entscheidung: Sie bleibt. Während Danny und Claude in die USA zurückkehren, um Dannys Mutter bei einem medizinischen Notfall in Philadelphia zu unterstützen, zieht Anne in ihr gemeinsames Haus ein.

Der Abschied von ihrem Sommer-Flirt Mark Brett, gespielt von Steven Pasquale, hängt noch in der Luft. Anne hatte die Beziehung ausklingen lassen, ohne ihr wirklich eine Chance zu geben. Italien soll nun der Neustart sein, die Distanz, die sie braucht, um sich neu zu finden.

Kaum hat Anne die ersten Schritte in ihrem neuen Alltag gewagt, läuft ihr ein gutaussehender Fremder über den Weg. Dass dieser Fremder von David Tennant gespielt wird, macht den Moment zu weit mehr als einem harmlosen Abschluss-Bild.

Tennant als 'Gianpiero': Zufall oder Plan?

David Tennant stellt sich in der Szene als Gianpiero vor. Dieser Name ist kein zufälliger: Anne hatte gegenüber Mark Brett genau diesen Namen erfunden, als sie sich ihre Traumversion eines Lebens in Italien ausmalte. Dass dieser Fantasiename nun in Fleisch und Blut vor ihr steht, verleiht dem Cameo eine fast märchenhafte Qualität.

Tennant spricht dabei mit seinem natürlichen schottischen Akzent, was Spekulationen anheizt, dass die Serie im Fall einer dritten Staffel möglicherweise nach Schottland wechseln könnte. Das Konzept der Serie, bei dem die Gruppe in jeder Staffel einen anderen Ort besucht, würde einen solchen Wechsel problemlos erlauben.

Tennant ist derzeit in der zweiten Staffel der britischen Serie Rivals zu sehen. Ob sein Auftritt in The Four Seasons ein einmaliger Gag bleibt oder den Auftakt zu einer größeren Rolle markiert, ist offiziell noch nicht bestätigt.

Was Staffel 2 sonst noch liefert

Die zweite Staffel baut direkt auf dem Cliffhanger der ersten auf: Ginny, gespielt von Erika Henningsen, ist schwanger mit dem Kind von Nick (Steve Carell). Diese Schwangerschaft hatte in Staffel 1 Nicks Ehe mit Anne beendet und die gesamte Freundesgruppe erschüttert.

In Staffel 2 nimmt Ginny mit ihrem Baby eine zentrale Rolle ein. Die Dynamiken innerhalb der Gruppe verschieben sich, alte Wunden brechen wieder auf, und neue Konstellationen entstehen. Dass die Serie bereit ist, ihre Figuren über mehrere Staffeln hinweg konsequent weiterzuentwickeln, zeigt auch Tennants Cameo.

Die Machart der Serie, die lose auf dem gleichnamigen Film von Alan Alda aus dem Jahr 1984 basiert, setzt auf emotionale Tiefe innerhalb eines komödiantischen Rahmens. Staffel 2 verfestigt diesen Ansatz und positioniert die Serie als eine der stärksten Ensemble-Komödien bei Netflix.

Hoffnung auf eine dritte Staffel

Eine offizielle Verlängerung für Staffel 3 steht noch aus. Die Zeichen stehen jedoch nicht schlecht: The Four Seasons hat bei Netflix ein treues Publikum gefunden, und der offene Schluss des Finales lässt bewusst Raum für Fortsetzungen.

Tennants Auftritt funktioniert in diesem Kontext wie ein Versprechen. Die Serie hat mit Ginny und ihrem Baby bereits bewiesen, dass sie einen Cliffhanger über eine gesamte Staffel hinweg einlösen kann. Ein ähnliches Muster mit Tennant wäre dramaturgisch naheliegend.

Ob Schottland, Italien oder ein ganz anderer Schauplatz: Das Konzept der Serie ist flexibel genug, um die Gruppe jedes Jahr neu zu verorten. Fans müssen sich vorerst in Geduld üben, bis Netflix eine Entscheidung bekanntgibt.

Das Ensemble und seine Stärken

Was The Four Seasons von anderen Ensemble-Komödien unterscheidet, ist die Dichte des Casts. Tina Fey, Steve Carell, Colman Domingo und Kerri Kenney-Silver bringen jeweils eine eigene komödiantische Sprache mit, die sich gegenseitig schärft, ohne sich zu überschreien.

Will Forte als Jack und Marco Calvani als Claude liefern dabei verlässliche Kontrapunkte: Forte mit trockenem Understatement, Calvani mit warmherziger Expressivität. Steven Pasquales Mark Brett bleibt als Abwesenheit präsent, eine Figur, die die Handlung bewegt, ohne selbst im Zentrum zu stehen.

Tennants Erscheinen fügt sich in dieses Ensemble-Denken ein. Er ist kein Gaststar, der die Serie kurz beleuchtet und dann verschwindet, sondern ein Charakter, der gezielt mit Annes Geschichte verknüpft wird. Das deutet darauf hin, dass die Produktion ihn langfristig gedacht hat.

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Quelle: NetflixZuletzt aktualisiert: 28.05.2026, 19:18 Uhr

Artikel geschrieben von:

Sophie Hartmann
Autor
Sophie Hartmann
Action-SerienScience FictionFantasy-Serien

Sophie Hartmann analysiert seit mehreren Jahren Serienwelten mit Fokus auf Action, Sci-Fi, Fantasy und Mystery.

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