Wann dreht MobLand Staffel 3? Hardys Zukunft entscheidet es

Hardy wurde nicht gefeuert, und das trotz echten Spannungen am Set. Gerüchte über sein Aus kursierten seit Tagen, doch produktionsnahe Quellen widersprechen klar. Dass der Star der meistgesehenen Paramount+-Serie 2025 überhaupt in Frage stand, zeigt wie fragil die Situation ist.
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Hardy bleibt: Was wirklich passierte
Tom Hardy wurde nicht aus MobLand entlassen. Produktionsnahe Quellen bestätigen, dass Gespräche über seine Rückkehr als Gangster Harry Da Souza in Staffel 3 aktiv laufen. 'Tom wurde nicht gefeuert, die Tür ist für Staffel 3 nicht geschlossen, und die Dinge werden kreativ durchgearbeitet', erklärte eine dem Produktionsteam nahestehende Quelle.
Gerüchte über Hardys Abgang kursierten seit der vergangenen Woche, nachdem das Branchenmedium Puck über einen Zerwürfnis zwischen Hardy, Showrunner Jez Butterworth und Produzent David Glasser berichtet hatte. Die Spannungen waren real, doch zu einer offiziellen Trennung kam es nie.
MobLand startete 2025 auf Paramount+ und entwickelte sich schnell zu einer der meistgesehenen Produktionen der Plattform. Staffel 2 ist abgedreht, aber noch nicht gestartet. Staffel 3 sollte ursprünglich noch in diesem Herbst in Produktion gehen, mit Hardy in seiner Hauptrolle.
Verspätungen, Skript-Wünsche, Butterworths Abwesenheit
Der Konflikt speist sich aus mehreren Quellen gleichzeitig. Hardy soll wiederholt zu spät am Set erschienen sein, was Pierce Brosnan und Helen Mirren teils stundenlang warten ließ. Hinzu kommt sein Wunsch, Skriptpassagen umzuschreiben, was Produzent Glasser zunehmend als Zumutung empfand.
Auf der anderen Seite lieferte Butterworth Drehbücher teils erst eine Woche vor dem Drehtag, was Hardys Vorbereitungsroutine massiv störte. 'Tom bereitet sich gerne vor', erklärte eine Quelle. Butterworth war zudem kaum physisch am Set präsent, was spontane Skriptanpassungen faktisch unmöglich machte.
Wenn Hardy Änderungswünsche äußerte und Butterworth nicht erreichbar war, standen die jeweiligen Episodenregisseure vor einem unlösbaren Problem: Sie hatten weder die Autorität, Szenen umzuschreiben, noch genug Einfluss auf Hardy selbst. 'Er ist es gewohnt, mit den besten Regisseuren der Welt zu arbeiten', sagte eine Quelle. 'Wenn er plötzlich einen TV-Regisseur vor sich hat, kämpft er damit.'
Ritchie als Vermittler und Vertrauensperson
Guy Ritchie nimmt in diesem Konflikt eine besondere Stellung ein. Der Regisseur, der mehrere Episoden beider Staffeln inszenierte, kennt Hardy seit dem Film RocknRolla aus dem Jahr 2008. Diese langjährige Arbeitsbeziehung schafft ein Vertrauensfundament, das andere Beteiligte nicht haben.
Ritchie lässt sich von Hardy nicht einschüchtern und kann ihm direkt sagen, was Sache ist, ohne dass Hardy das persönlich nimmt. Laut einer Quelle ist Hardy 'mit Guy besser diszipliniert'. Ritchie kann Skriptprobleme zudem eigenständig lösen, weil er als erfahrener Filmemacher die nötige Autorität mitbringt.
'Ich bin sicher, dass Guy wahrscheinlich David Glasser drängt, es zum Laufen zu bringen. Guy arbeitet gerne mit Tom', sagte eine produktionsnahe Quelle. Auch Paramount+ beobachtet die Situation, hält sich aber bislang weitgehend im Hintergrund und lässt die Beteiligten die Differenzen intern klären.
Butterworth: Zu viele Projekte gleichzeitig
Jez Butterworth steht im Zentrum der Kritik. Neben MobLand arbeitet der Showrunner an der Paramount+-Produktion The Agency sowie an den vier Beatles-Biopics von Regisseur Sam Mendes. Insider glauben, dass diese Mehrfachbelastung die Wurzel vieler Probleme ist.
'Ich glaube, Jez ist im Grunde zu dünn verteilt. Er hat zu viele Jobs angenommen', sagte eine Quelle. Butterworth soll auch am Set von The Agency in der zweiten Staffel kaum präsent gewesen sein. Die einzige Person, mit der er regelmäßig kommunizierte, war offenbar Produzent Glasser.
Eine andere Quelle widersprach dem Bild völliger Abwesenheit und verwies darauf, dass Hardy an wöchentlichen Videokonferenzen mit Butterworth und Glasser teilnahm. Dennoch bleibt das Grundproblem: Wenn am Set spontaner Klärungsbedarf entsteht, ist Butterworth schlicht nicht greifbar.
Wie es für MobLand weitergehen könnte
Kurzfristig wird Hardys Mitwirkung bei Nachdreh-Arbeiten für Staffel 2 als wünschenswert betrachtet. Langfristig ist eine Einigung das erklärte Ziel. Eine Neubesetzung seiner Rolle gilt als sehr unwahrscheinlich. 'Ich würde mir vorstellen, dass Guy alles daran setzen würde, es zu kitten, weil er weiß, wie zentral Tom für den Erfolg der Serie ist', erklärte eine Quelle.
Theoretisch könnte die Serie auch ohne Hardy fortgesetzt werden. Brosnan, Mirren und Paddy Considine böten eine starke Basis, und Hardys Gage könnte in namhafte Gaststars investiert werden. Doch die Quellen sind sich einig: Ein Abgang wäre ein Verlust. 'Ich könnte zehn Wege finden, ihn herauszuschreiben, aber sie sind nicht besonders elegant', sagte eine Quelle.
Hardy selbst soll bereits vor dem öffentlichen Streit wenig Enthusiasmus für Staffel 3 gezeigt haben, eben wegen des angespannten Verhältnisses zu Butterworth. Dass durchgestochene Informationen die Situation zusätzlich aufgeheizt haben, beklagen mehrere Beteiligte. 'Die Lecks haben die Lage entzündet und sorgen dafür, dass sich das Drama hinzieht', so eine Quelle.
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Artikel geschrieben von:

Sarah Becker analysiert Streaming-Highlights aus den Bereichen Krimi, Drama und Mystery mit geschultem Blick für Erzählstrukturen.
Alle Artikel von SarahSarah hat einen weiteren Artikel zur selben Serie verfasst.