Warum Crawford das The Boys-Finale als perfekten Abschluss lobt

Zuschauer sind gespalten, doch Crawford ist es nicht. Während Staffel 5 das Publikum unterschiedlich trifft, lobt der Darsteller des The Deep das Finale als 'perfekten finalen Akt'. Ob Kripkes Drehbuch den Graben zwischen Fans und Kritikern schließen kann, entscheidet sich am 20. Mai auf Prime Video.
Artikel-Inhalt
Crawford lobt Kripkes perfekten Serienabschluss
Die Dreharbeiten zur finalen Folge von The Boys waren laut Chace Crawford eine besondere Herausforderung. Es sei 'hart' gewesen, die letzte Episode zu filmen, weil 'sehr viel Arbeit' in die Gestaltung eines würdigen Abschieds für alle Charaktere geflossen sei.
Showrunner Eric Kripke habe dabei den 'perfekten letzten Akt der Serie' geschrieben, so Crawford. Gemeinsam mit Karl Urban, Jack Quaid, Antony Starr, Erin Moriarty, Jessie T. Usher, Tomer Capone und Karen Fukuhara hat Crawford über mehrere Staffeln hinweg eine der ungewöhnlichsten Ensembles des Streaming-Fernsehens geformt.
Crawford selbst kann es kaum erwarten, das Finale am 20. Mai 2026 auf Prime Video zu sehen, obwohl er natürlich beim Dreh dabei war. Diese Vorfreude spricht für die Qualität des Endprodukts, das Kripke und sein Team zusammengestellt haben.
Überraschungen und Emotionen zum Abschied
Crawford zeigte sich im Gespräch offen begeistert: 'Ich glaube, es wird gut. Es wird einige überraschende Momente geben, und ich freue mich darauf.' Gleichzeitig betonte er, dass er nicht glaube, das Publikum werde enttäuscht sein.
Für den Schauspieler selbst markiert das Finale einen ganz persönlichen Abschnitt. Crawford erklärte, er werde niemals so viel Spaß und Absurdität erleben wie beim Spielen von The Deep. Die Figur des Kevin Kohler habe ihm schauspielerische Freiheiten gegeben, die er in keiner anderen Rolle erwartet hätte.
Vor The Boys war Crawford vor allem als Nate Archibald aus Gossip Girl bekannt. Die Rolle des The Deep hat sein Image als Schauspieler grundlegend verändert und ihm eine völlig neue Fangemeinde erschlossen.
Kritiker begeistert, Zuschauer gespalten
The Boys startete 2019 auf Prime Video und wurde sofort zum Erfolg. Die erste Staffel erzielte auf Rotten Tomatoes eine Kritikerwertung von 85 Prozent, die folgenden beiden Staffeln stiegen auf fast perfekte 97 und 98 Prozent.
Die fünfte und letzte Staffel, die derzeit jeden Mittwoch neue Folgen veröffentlicht, ist bei Kritikern bereits mit 95 Prozent als 'Certified Fresh' ausgezeichnet. Das Zuschauerpublikum hingegen bewertet die aktuelle Staffel deutlich zurückhaltender: Der Publikumsscore liegt 21 Prozentpunkte unter dem Kritikerscore.
Dieser Trend zeigte sich bereits in Staffel 3 und 4, die bei Kritikern noch solide 72 beziehungsweise 54 Prozent Publikumszustimmung erhielten. Die Schere zwischen professioneller Kritik und Zuschauermeinung ist ein wiederkehrendes Muster der Serie.
Staffel 5 spiegelt die Realität wider
Besonders auffällig in der finalen Staffel: Mehrere Handlungsstränge kommen realen politischen Entwicklungen in den USA erschreckend nah. Das ist umso bemerkenswerter, da die Drehbücher lange vor dem Amtsantritt der aktuellen US-Regierung fertiggestellt wurden.
Diese ungewollte Aktualität verleiht The Boys eine zusätzliche gesellschaftliche Relevanz und dürfte ein Grund für die geteilten Publikumsreaktionen sein. Was für Kritiker als bissige Satire funktioniert, empfinden manche Zuschauer möglicherweise als zu nah an der Realität.
Tatiana Hullender und andere Beteiligte haben die gesellschaftskritische Dimension der Serie stets als zentrales Element betont. The Boys war nie nur Superhelden-Unterhaltung, sondern immer auch politischer Kommentar.
Finale am 20. Mai auf Prime Video
Das Serienfinale von The Boys erscheint am 20. Mai 2026 auf Prime Video. Damit endet eine der einflussreichsten Superheldenproduktionen der Streaming-Ära nach sieben Jahren.
Für das gesamte Ensemble, darunter Karl Urban als Billy Butcher (Karl Urban), Antony Starr als Homelander (Antony Starr), Erin Moriarty als Annie (Erin Moriarty) January, Jack Quaid als Hughie Campbell, Jessie T. Usher als A-Train, Tomer Capone als Frenchie und Karen Fukuhara als Kimiko, bedeutet das Finale einen Abschluss langer und intensiver Dreharbeiten.
Ob das Finale die gespaltene Zuschauermeinung kippen und alle Fans versöhnen kann, wird sich am 20. Mai zeigen. Crawford jedenfalls ist überzeugt: Die überraschenden Momente werden das Warten gelohnt haben.
Mehr zu „The Boys"

Darick Robertson verlässt The Boys und startet sein nächstes Superhelden-Universum
Wie weit Crestar and the Knight Stallion wirklich kommt, ist noch offen. Robertson steigt als Co-Produzent und Autor ein, Exxodus Pictures plant Graphic Novels und eine Live-Action-Serie, doch konkrete Sendetermine fehlen. Für Zuschauer, die wissen wollen, was nach The Boys kommt, ist das Franchise zumindest der erste greifbare Hinweis.

Jetzt kann man das The Boys-Finale selbst lesen, und es lohnt sich
Ein Serienfinale, geschrieben ohne seinen eigentlichen Autor. Kripkes Haus brannte während der Arbeit am wichtigsten Skript der Serie ab, weshalb Neira und Reed die Federführung übernahmen. Das fertige Drehbuch trägt trotzdem Kripkes Handschrift, weil er rechtzeitig zurückkehrte.

Neuer Deal, zwei Großprojekte: Claudia Doumit startet nach The Boys richtig durch
Claudia Doumit hat jetzt vier Vertretungen gleichzeitig. Die Schauspielerin, bekannt als kopfexplodierende Supe-Politikerin Victoria Neuman aus The Boys, hat zusätzlich die Agentur Verve unter Vertrag genommen. Mit zwei Großprojekten in der Pipeline ist der Schritt ein klares Signal für eine Karriere im Aufwind.