Utopia Staffel 1: Mehr Spaß als die reale Welt

Genau das, was wir brauchten, oder? Eine Serie über ein Virus, das sich schnell von Stadt zu Stadt ausbreitet - und nicht weniger Kinder tötet? Und die Handlung hängt von einem gehypten Impfstoff ab, der vielleicht gar nicht wirksam ist? Also, ja, Utopia am Amazonas P...
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Was die spezifische Geschichte betrifft, so war, um das aus dem Weg zu räumen: Der Teil, den ich am wenigsten mochte: womit ich meine, er war in Ordnung, aber er machte Utopia an sich nicht sehenswert: war der Graphic Novel, d.h. der Comic, das Set-up, das die Grundlage der Erzählung bildete. Im besten Fall dient der „Utopia“-Comic dem gleichen Zweck wie „Der Grashüpfer liegt schwer“ inDer Mann im hohen Schloss: ein geheimes Manuskript, das den Helden Hinweise auf das liefert, was vor sich geht, und das war auch nicht meine Lieblingsstelle in Der Mann im hohen Schloss. In Utopia bietet der Comic zwar den Einstieg in eine Fandom-Geschichte, die ein starkes Argument für virtuelle Konventionen liefert und die in Bezug auf die einzelnen Charaktere gut gemacht war, in ihrem Gesamtkonzept aber klischeehaft ist. Zusammenfassend bin ich also der Meinung, dass Utopia auch ohne diesen Comic gut hätte funktionieren können.
Trailer zu Utopia:
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