The Madison startet: So geht Yellowstone ohne McConaughey weiter

Was genau The Madison mit Yellowstone verbindet, bleibt offen. Bekannt ist: Die Serie spielt in Montana, Hauser und Reilly sind dabei, Chad Feehan führt als Showrunner das Ruder. Wie eng der Anschluss an Yellowstone wirklich ist, werden erst die Folgen bei Paramount+ zeigen.
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McConaughey und Sheridan: Eine Freundschaft, kein Projekt
Taylor Sheridan hat klargestellt, dass das viel diskutierte Yellowstone-Projekt mit Matthew McConaughey nie konkret war. Es handelte sich um ein einmaliges Vorhaben, das losgelöst von allem anderen stand und nie in die Entwicklung einer Serie mündete.
Sheridan beschrieb die Gespräche mit McConaughey als Austausch unter Freunden, nicht als formelle Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt stand für ihn vielmehr die Frage, wie er gemeinsam mit Kelly Reilly als kreative Kraft neue Figuren erschaffen und etwas Besonderes für das Publikum entwickeln kann.
Die Spekulation, McConaugheys geplanter Auftritt habe sich in The Madison verwandelt, ist damit vom Tisch. Beide Projekte sind voneinander unabhängig, auch wenn sie geografisch denselben Schauplatz teilen.
The Madison: Das neue Montana-Abenteuer
The Madison ist eine neue Serie, die in Montana spielt und auf Figuren basiert, die Taylor Sheridan gemeinsam mit John Linson entwickelt hat. Erschaffen wurde die Serie von Chad Feehan, der auch als Showrunner fungiert. Regie führt bei mehreren Folgen Christina Alexandra Voros.
Die Serie versteht sich als eigenständiges Werk innerhalb des Sheridan-Universums. Sie teilt den rauen Westen als Kulisse mit Yellowstone, erzählt aber eine neue Geschichte mit neuen Figuren und einem frischen Ensemble.
In Deutschland ist die Serie bei Paramount+ verfügbar, wo bereits Yellowstone und andere Sheridan-Produktionen ein großes Publikum gefunden haben.
Starkes Ensemble rund um Hauser und Reilly
Cole Hauser kehrt als Rip Wheeler (Cole Hauser) zurück, ebenso Kelly Reilly als Beth Dutton (Kelly Reilly). Beide Figuren gehören zu den beliebtesten Charakteren des Yellowstone-Universums und sorgen für Kontinuität zwischen den Serien.
Neu zum Cast stoßen Ed Harris als Everett McKinney und Annette Bening als Beulah Jackson, zwei Schwergewichte des amerikanischen Kinos. Ihre Besetzung unterstreicht den Anspruch der Produktion, auf höchstem Niveau zu spielen.
Finn Little übernimmt die Rolle des Carter, Juan Pablo Raba spielt Joaquin, Jai Courtney verkörpert Rob-Will, J.R. Villarreal gibt Azul, Marc Menchaca spielt Zachariah und Natalie Alyn Lind ist als Oreana zu sehen.
Sheridan und Reilly als kreative Achse
Für Taylor Sheridan stand bei der Entwicklung von The Madison vor allem die kreative Partnerschaft mit Kelly Reilly im Vordergrund. Beide wollten gemeinsam neue Figuren erschaffen, die herausfordernd, besonders und letztlich unterhaltsam für das Publikum sind.
Dieser Ansatz unterscheidet The Madison von einem klassischen Ableger. Es geht nicht darum, bekannte Elemente zu wiederholen, sondern darum, den Figuren Raum zu geben, sich weiterzuentwickeln und neue Geschichten zu erzählen.
Dass Rip Wheeler und Beth Dutton dabei eine zentrale Rolle spielen, dürfte die Erwartungen der Fans deutlich steigern. Beide Figuren haben in Yellowstone eine treue Fangemeinde aufgebaut.
Starttermin und Ausblick
Ein konkreter Starttermin für The Madison steht derzeit noch aus. Die Produktion befindet sich in der Entwicklung, und ein genaues Premierendatum wurde bislang nicht kommuniziert.
Angesichts des hochkarätigen Casts und des bewährten kreativen Teams hinter der Serie darf das Publikum gespannt sein. Mit Ed Harris, Annette Bening, Cole Hauser und Kelly Reilly versammelt The Madison eine der stärksten Ensembles, die das Sheridan-Universum bisher gesehen hat.
Fans in Deutschland können die Serie voraussichtlich bei Paramount+ verfolgen, sobald ein Startdatum feststeht.
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Artikel geschrieben von:

Sarah Becker analysiert Streaming-Highlights aus den Bereichen Krimi, Drama und Mystery mit geschultem Blick für Erzählstrukturen.
Alle Artikel von SarahSarah hat 2 weitere Artikel zur selben Serie verfasst.