Star Trek: Strange New Worlds: Staffel 5 soll weniger Tonwechsel bieten

Die sechs Folgen der fünften und letzten Staffel von „Star Trek: Strange New Worlds“ sollen tonal einheitlicher werden und den Abschied in den Mittelpunkt stellen. Die Serienmacher erklären außerdem, warum bereits das Finale der vierten Staffel zeitweise als Serienende gedacht war.
Artikel-Inhalt
Sechs Folgen für den Abschied
„Star Trek: Strange New Worlds“ soll in der fünften und letzten Staffel eine einheitlichere Tonlage bekommen. Das kündigt Co-Showrunner und ausführender Produzent Akiva Goldsman im Interview mit TVLine an. Die sechs Folgen sollen sich bewusst dem Abschied widmen, dabei aber weiterhin Geschichten mit Anfang, Mitte und Ende erzählen.
Ob daraus eine durchgehende Handlung entsteht oder wie viel Raum für eigenständige Episoden bleibt, legt Goldsman nicht konkret fest. Er betont vor allem, dass die letzte Staffel weniger starke Wechsel zwischen unterschiedlichen Tonlagen aufweisen soll. Einen Starttermin nennt das Interview nicht, auch nicht für Deutschland.
Achtung: Die folgenden Absätze enthalten Spoiler zum Finale der vierten Staffel.
Warum Staffel 4 schon wie ein Ende wirkt
Wie Goldsman erklärt, war „Tomorrow’s Enterprise“, das Finale der vierten Staffel, zeitweise als letzte Folge der gesamten Serie vorgesehen. Erst durch Verhandlungen sei eine weitere, abschließende Staffel möglich geworden. Danach wurden Details geändert, um noch nicht alle Entwicklungen vorwegzunehmen, erläutern Goldsman und Co-Showrunner Henry Alonso Myers.
Das erklärt die deutliche Annäherung der Episode an die ursprüngliche „Star Trek“-Serie. Ein zeitlicher Zwischenfall ermöglicht Uhura, mit ihrem ein Jahr älteren Ich zu kommunizieren. Um Scottys Leben zu retten, muss sie sich auf einer zukünftigen Enterprise zurechtfinden, auf der bereits der von Paul Wesley gespielte Kirk das Kommando hat.
Auch Uhuras Frisur in dieser Zukunft verweist auf die Originalserie. Goldsman zufolge gehörte es von Anfang an zum Versprechen von „Strange New Worlds“, bis unmittelbar an deren Geschichte heranzuführen. Als die zusätzliche Staffel feststand, änderten die Verantwortlichen einige Details der Episode, damit dieser Übergang noch nicht vollständig vollzogen wird.
Dass Uhura im Zentrum blieb, war dagegen unabhängig von der Fortsetzung entschieden. Goldsman beschreibt die von Celia Rose Gooding gespielte Figur als Zugang zur Serienwelt: Mit ihr könne das Publikum Bekanntes neu kennenlernen und ihre Entwicklung miterleben. Deshalb sollte auch der Blick in die Zukunft aus ihrer Perspektive erfolgen.
Uhura, Scotty und La’ans offene Zukunft
In der gezeigten Zukunft sind Uhura und Scotty ein Paar. Myers begründet diese Entscheidung mit einer aus seiner Sicht bereits angedeuteten Anziehung zwischen den Figuren, die besonders in den Filmen hervorgetreten sei. Die Serie habe diese Andeutungen zu einer tieferen Beziehung ausbauen wollen. Ob die letzte Staffel diese Romanze weiterverfolgt, beantwortet er im Interview nicht ausdrücklich.
Offen bleibt im Finale außerdem, was La’an zugestoßen ist; Pike verrät es nicht. Myers räumt ein, dass die Autoren beim Schreiben selbst noch keine endgültige Antwort darauf hatten. Inzwischen hätten sie sich jedoch auf ihre Zukunft festgelegt.
Goldsman verspricht für den Abschluss Klarheit darüber, wo die Figuren stehen werden – sowohl jene, die bereits aus anderen „Star Trek“-Geschichten bekannt sind, als auch die übrigen Charaktere der Serie. Konkrete Schicksale verraten die beiden Serienmacher noch nicht.
Mehr zu „Star Trek: Strange New Worlds"

Ein Budget von Millionen: Nicholas Meyer über Star Trek II und Strange New Worlds
11 Millionen Dollar retteten Star Trek vor dem Aus. Nicholas Meyer drehte 'The Wrath of Khan' für ein Bruchteil-Budget, nachdem der erste Film 45 Millionen Dollar verschlungen hatte. Zum 60. Jubiläum des Franchises erklärt der Regisseur, warum Geldnot manchmal der beste Produzent ist.

Warum Star Trek: Strange New Worlds Staffel 5 die Crew zu Tränen rührte
Der Abschied von der Enterprise trifft härter als erwartet. Celia Rose Gooding und ihre Kollegen berichten, dass sie beim Dreh von Staffel 5 kaum eine Folge trocken überstanden. Fans erwartet auf Paramount+ kein klassisches Serienfinale, sondern sechs Episoden voller Abschiedsschmerz.

10 Episoden, dann das Finale: Star Trek: Strange New Worlds bereitet den Abschluss vor
Wie gut kann eine Serie werden, die weiß, dass sie endet? Strange New Worlds startet am 23. Juli mit zehn Episoden in Staffel 4, gefolgt von sechs Abschlussfolgen in Staffel 5. Was Paul Wesley als besonders 'compelling' beschreibt, werden Zuschauer auf Paramount+ bald selbst beurteilen können.
Artikel geschrieben von:
Die Redaktion von serien.de – kuratierte News, Analysen und Reviews aus dem Serienuniversum.
Alle Artikel von RedaktionRedaktion hat einen weiteren Artikel zur selben Serie verfasst.