10 Episoden, dann das Finale: Star Trek: Strange New Worlds bereitet den Abschluss vor

·05.05.2026, 02:31 Uhr·3 Min
Bild: Paramount+ · TMDB

Wie gut kann eine Serie werden, die weiß, dass sie endet? Strange New Worlds startet am 23. Juli mit zehn Episoden in Staffel 4, gefolgt von sechs Abschlussfolgen in Staffel 5. Was Paul Wesley als besonders 'compelling' beschreibt, werden Zuschauer auf Paramount+ bald selbst beurteilen können.

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Celia Rose Gooding: 'Final Boss Energy'

Celia Rose Gooding, die in der Serie Nyota Uhura verkörpert, bringt die Stimmung hinter den Kulissen auf den Punkt: Die beiden letzten Staffeln trügen eine Art 'Final Boss Energy' in sich. Die Serie treibe die Eigenartigkeit und Neuartigkeit auf die Spitze, was Staffel 4 und 5 so wirkungsvoll und dynamisch mache.

Gooding beschreibt Staffel 4 als das 'letzte Schuljahr' und Staffel 5 als ein 'Sommerlager', das sich feierlich und voller Referenzen angefühlt habe. Das Drehen der finalen Staffel sei nicht so traurig gewesen, wie sie erwartet hatte, sondern habe sich schlicht gut angefühlt.

Dieses Gefühl teilt offenbar das gesamte Ensemble. Die enge Vertrautheit der Besetzung untereinander sowie das Vertrauen in die eigenen Figuren hätten in diesen Staffeln eine neue Qualität erreicht.

Rebecca Romijn und Paul Wesley begeistert

Rebecca Romijn, die Erste Offizierin Una Chin-Riley spielt, bezeichnet Staffel 4 und 5 schlicht als die besten der gesamten Serie. Die Besetzung sei inzwischen so tief in ihren Figuren verwurzelt und die Beziehungen untereinander so gefestigt, dass die Ergebnisse auf dem Bildschirm spürbar seien.

Paul Wesley, der Captain James T. Kirk darstellt, hebt vor allem das Drehbuch hervor. Die Episoden in Staffel 4 und 5 würden auf eine Art ineinandergreifen, die besonders fesselnd sei, und er freue sich sehr auf das Serienfinale.

Romijn betont zudem, wie dankbar sie sei, dass die Serie überhaupt eine fünfte Staffel bekommen habe. So hätten alle Charaktere einen würdigen Abschluss erhalten, auch wenn das Ende der Serie nicht das Ende ihrer Geschichten bedeute.

Staffel 4 setzt auf mutige Experimente

Bereits Staffel 3 war für ihre genreübergreifenden Experimente bekannt. Staffel 4 setzt diesen Kurs fort und wird unter anderem eine Folge im Puppenformat beinhalten, was die Tradition der sogenannten 'großen Wagnisse' der Serie weiterführt.

Serienschöpfer und Chefautoren Akiva Goldsman und Henry Alonso Myers haben Staffel 4 intern bereits als ihre beste Arbeit an der Serie bezeichnet. Dieses Urteil deckt sich mit dem, was Darsteller wie Romijn, Wesley und Gooding aus ihrer Perspektive berichten.

Anson Mount als Captain Christopher Pike sowie Ethan Peck als Spock stehen ebenfalls im Mittelpunkt der kommenden Staffeln, in denen die Weichen für den Übergang zum klassischen Star Trek gestellt werden.

Kirk übernimmt die Enterprise

Das Serienfinale von Strange New Worlds hat eine klar definierte Aufgabe: Es soll den Übergang zu Star Trek: The Original Series vollziehen. Das bedeutet, dass Paul Wesleys Captain Kirk am Ende das Kommando über die USS Enterprise übernimmt, was die Handlung nahtlos an die klassische Serie anknüpft.

Dieser Staffelwechsel ist nicht nur erzählerisch bedeutsam, sondern auch für das gesamte Star-Trek-Universum auf Paramount+ relevant. Die Serie trägt gemeinsam mit Star Trek: Starfleet Academy dazu bei, die zehnjährige Ära von Produzent Alex Kurtzman auf der Plattform abzuschließen.

Staffel 5 soll voraussichtlich 2027 auf Paramount+ erscheinen und damit das Kapitel Kurtzman-Trek offiziell beenden, bevor möglicherweise neue Erzählrichtungen eingeschlagen werden.

Starttermin und alle wichtigen Details

Staffel 4 von Star Trek: Strange New Worlds startet am 23. Juli 2026 auf Paramount+ und umfasst zehn Episoden. Staffel 5 folgt dann 2027 mit sechs Episoden als abschließende Staffel der Serie.

In Deutschland ist die Serie über Paramount+, den Paramount+ Amazon Channel und den Paramount Plus Apple TV Channel abrufbar. Alle bisherigen Staffeln stehen dort ebenfalls zur Verfügung.

Mit dem Starttermin im Sommer 2026 und dem versprochenen Qualitätssprung dürfte Strange New Worlds seinen Abschluss als eines der ambitioniertesten Science-Fiction-Projekte der vergangenen Jahre feiern.

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Quelle: Paramount+Zuletzt aktualisiert: 05.05.2026, 02:31 Uhr

Artikel geschrieben von:

Lea Zimmermann
Autor
Lea Zimmermann
Science FictionFantasy-SerienMystery

Lea Zimmermann analysiert aktuelle Serien mit besonderem Blick für Atmosphäre, Figurenentwicklung und Erzählstruktur.

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