Stärker als Staffel 1: Darum fesselt The Last of Us mehr denn je

Eine Fortsetzung, die die erste Staffel übertrifft: Das passiert selten. Pedro Pascal und Bella Ramsey kehren in The Last of Us Staffel 2 auf HBO Max zurück, während Druckmann und Mazin das bereits hochgelobte Original noch komplexer gestalten. Dass ausgerechnet der schwierigste Stoff der Videospielgeschichte diesen Sprung ermöglicht, hat kaum jemand erwartet.
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Platz 4 in den HBO Max-Charts
The Last of Us gehört erneut zu den meistgesehenen Titeln auf HBO Max. In den aktuellen Beliebtheitscharts von FlixPatrol belegt die Serie Platz 4 der populärsten Titel für den 18. April 2026, was die anhaltende Zugkraft der Produktion eindrucksvoll belegt.
Damit beweist die Serie, dass sie nicht nur zum Serienstart für Aufsehen sorgt, sondern dauerhaft ein breites Publikum anzieht. Für eine Produktion, die bereits in ihrer zweiten Staffel ist, ist eine solche Platzierung ein starkes Zeichen für die Qualität und die Bindung der Zuschauer.
Die Zahlen unterstreichen, was Kritiker längst festgestellt haben: The Last of Us hat sich als feste Größe im Streaming-Angebot von HBO Max etabliert und bleibt ein unverzichtbarer Titel auf der Plattform.
Vorlage und Schöpfer der Serie
Die Serie basiert auf den gleichnamigen PlayStation-Spielen von Neil Druckmann und dem Entwicklerstudio Naughty Dog. Druckmann selbst ist gemeinsam mit Craig Mazin als Showrunner und Autor an der Adaption beteiligt, was der Serie eine besondere Authentizität gegenüber der Vorlage sichert.
Pedro Pascal verkörpert den erfahrenen Überlebenskämpfer Joel, während Bella Ramsey die junge Ellie spielt. Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern gilt als eines der tragenden Elemente der Serie und wurde bereits in der ersten Staffel von Publikum und Presse gleichermaßen gelobt.
Mit Staffel 2 adaptieren Druckmann und Mazin die Geschichte des zweiten Spiels, das als eines der emotional anspruchsvollsten Videospiele überhaupt gilt. Die Herausforderung, diese Geschichte für ein breites Fernsehpublikum zugänglich zu machen, ohne ihre Komplexität zu opfern, war immens.
Staffel 2 übertrifft alle Erwartungen
Staffel 2 von The Last of Us schafft, was kaum möglich erschien: Sie verbessert die Vorlage, anstatt sie lediglich zu übersetzen. Druckmann und Mazin nutzen das Medium Fernsehen, um neue erzählerische Schichten einzuführen, die das Spiel in dieser Form nicht bieten konnte.
Die Figuren werden tiefer beleuchtet, die moralischen Konflikte schärfer herausgearbeitet. Das Ergebnis ist eine Staffel, die nicht nur als beste Videospieladaption aller Zeiten gilt, sondern auch als eine der besten Fernsehstaffeln des Jahres 2025 gehandelt wird.
Kritiker heben besonders hervor, wie die Serie schwierige emotionale Themen behandelt, ohne dabei das Tempo oder die Spannung zu verlieren. The Last of Us beweist, dass ambitioniertes Erzählen und breite Publikumswirksamkeit kein Widerspruch sein müssen.
Perfekte Kritikerwertung für Staffel 2
Kritiker Ross Bonaime vergab in seiner Rezension die Höchstwertung von 10 von 10 Punkten für Staffel 2. Damit setzt er ein klares Signal: Diese Staffel ist nicht nur gut, sie ist außergewöhnlich und setzt einen neuen Maßstab für das Genre.
Bonaime betont in seiner Bewertung, dass Staffel 2 die ohnehin hohe Messlatte der ersten Staffel nicht nur erreicht, sondern deutlich übertrifft. Besonders die Bereitschaft der Macher, unbequeme Entscheidungen zu treffen und die Zuschauer emotional herauszufordern, wird positiv hervorgehoben.
Eine solche Wertung ist selten und unterstreicht, dass The Last of Us weit mehr ist als eine gelungene Adaption. Die Serie hat sich zu einem eigenständigen Kunstwerk entwickelt, das neben der Spielvorlage bestehen kann.
Jetzt auf HBO Max verfügbar
Beide Staffeln von The Last of Us sind aktuell auf HBO Max abrufbar. Wer die Serie noch nicht kennt, kann mit Staffel 1 einsteigen und sich dann direkt in die zweite Staffel vorarbeiten, die seit dem 18. April verfügbar ist.
Die Serie richtet sich an ein erwachsenes Publikum und verbindet Elemente aus dem Postapokalypse-Genre mit einem tief menschlichen Charakterdrama. Wer auf der Suche nach anspruchsvollem Serienfernsehen ist, findet in The Last of Us einen der stärksten Titel des gesamten Streaming-Angebots.
Für alle, die das Videospiel kennen, bietet die Serie eine faszinierende Ergänzung zur bekannten Geschichte. Für Neueinsteiger ohne Spielerfahrung funktioniert The Last of Us als vollständig eigenständiges Werk, das keine Vorkenntnisse voraussetzt.
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Craig Mazin übernimmt The Last of Us Staffel 3 komplett allein
Wie sehr verändert ein fehlender Co-Autor das Finale einer Serie? Neil Druckmann ist aus der Produktion von Staffel 3 ausgestiegen, Craig Mazin führt allein weiter. Ob das kreative Gleichgewicht der ersten Staffeln erhalten bleibt, werden Zuschauer bei WOW und Sky beurteilen können.

Dreharbeiten laufen: The Last of Us Staffel 3 rückt näher als gedacht
Der schmerzhafteste Cliffhanger der Serie bekommt seine Auflösung. Neue Set-Fotos zeigen Abby und Lev gemeinsam in Seattle, bewaffnet und auf der Flucht. Wer nach dem Staffel-2-Finale nicht loslassen konnte, wird in Staffel 3 alle Antworten bekommen.

Staffel 3 von The Last of Us: Bella Ramsey deutet Ellies Schicksal an
Ellie kehrt in Staffel 3 zurück, aber diesmal als Antagonistin. Bella Ramsey bestätigt ihre Rückkehr als Ellie Williams, während die neue Staffel Abbys Perspektive in den Mittelpunkt rückt. Für Fans bedeutet das: Die Heldin der ersten zwei Staffeln wird zur Gegenspielerin.
Artikel geschrieben von:

Lena Bergmann ist Serienredakteurin mit Schwerpunkt auf Sci-Fi- und Fantasy-Formate wie The Witcher und Wednesday.
Alle Artikel von LenaLena hat einen weiteren Artikel zur selben Serie verfasst.