Kaum jemand sah das kommen: Scrubs – Die Anfänger dreht richtig auf

In der Neuauflage von Scrubs – Die Anfänger wurde Dr. Cox mit einer seltenen und unheilbaren Autoimmunerkrankung diagnostiziert. Darsteller John C. McGinley hat nun erklärt, welche dramaturgische Absicht hinter dieser Entscheidung steckt und wie sie die mögliche zweite Staffel prägen könnte.
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Dr. Cox' seltene Diagnose erklärt
In der Scrubs-Neuauflage erhält Dr. Cox, gespielt von John C. McGinley, die Diagnose mikroskopische Polyangiitis. Dabei handelt es sich um eine seltene, unheilbare Autoimmunerkrankung, die zu einem Versagen mehrerer Organe führen kann.
Bei Cox hat die Erkrankung bereits erste Auswirkungen gezeigt: Die Autoimmunerkrankung hat bei ihm ein Nierenversagen ausgelöst. Die Schwere der Diagnose verleiht der Figur eine neue, verletzliche Dimension, die in der ursprünglichen Serie so nicht vorhanden war.
McGinley betonte, dass die Wahl dieser spezifischen Erkrankung kein Zufall war, sondern einer klaren erzählerischen Logik folgt. Die Krankheit ermöglicht es, Cox als handlungsfähige, aber gleichzeitig gefährdete Figur zu inszenieren.
Erzählerischer Zweck der Erkrankung
McGinley erläuterte, dass die Krankheit bewusst so gewählt wurde, damit Cox funktionieren, aber von Anfang an in Gefahr sein kann: bis Zach Brафfs Figur J.D. den Tag rettet oder zumindest danach strebt, ihn zu retten. Die Erkrankung schafft also eine direkte erzählerische Verbindung zwischen den beiden zentralen Figuren der Serie.
Damit wird Dr. Cox zu einem wichtigen Antrieb für J.D. (Zach Braff)s Handlungsbogen. McGinley sieht darin eine Möglichkeit, den Protagonisten in echte Bedrohungssituationen zu bringen und ihm mehr Konsequenzen aufzuerlegen.
Neben Cox könnten laut McGinley auch Bob Kelso (Ken Jenkins), gespielt von Ken Jenkins, und der Hausmeister, gespielt von Neil Flynn, als erzählerische Mittel dienen, um J.D. in Situationen von Gefahr, Bedrohung oder Konsequenz zu bringen. McGinley betonte jedoch, dass es sich dabei um seine persönliche Wunschvorstellung als Zuschauer handelt.
McGinley wünscht sich mehr Cox
McGinley gab offen zu, dass er als Zuschauer Dr. Cox in dieser Staffel sehr vermisst hat. Gleichzeitig erklärte er, warum die Figur in der ersten Staffel der Neuauflage seltener zu sehen war: Die Drehabläufe von Scrubs und seiner anderen Serie Rooster überschnitten sich zeitlich.
Für eine mögliche zweite Staffel soll sich das ändern. Da sich die Drehpläne beider Produktionen künftig weniger überschneiden werden, könnte Cox deutlich häufiger auftreten: was McGinley selbst begrüßt.
Die Aussicht auf mehr Bildschirmzeit für Cox dürfte auch viele Fans der Serie erfreuen, die die Dynamik zwischen Cox und J.D. als eines der Herzstücke von Scrubs – Die Anfänger betrachten.
J.D. soll mehr riskieren
McGinley äußerte den Wunsch, dass Zach Brафfs Figur J.D. in einer möglichen zweiten Staffel mehr Konsequenzen zu spüren bekommt. Derzeit bestehe die Gefahr für J.D. vor allem darin, dass seine Untergebenen scheitern könnten: das reiche ihm als Zuschauer nicht aus.
Er möchte sehen, dass J.D. als Protagonist selbst in ernsthafte Bedrohungslagen gerät. Die Erkrankung von Cox, aber auch die Figuren Kelso und Hausmeister, könnten dabei als Katalysatoren wirken.
Donald Faison, der in der Serie ebenfalls eine tragende Rolle spielt, gehört zum Ensemble, das diese Dynamiken mitgestaltet. McGinley machte deutlich, dass er sich für die gesamte Besetzung eine Geschichte wünscht, die höhere Einsätze und echte emotionale Konsequenzen bereithält.
Staffel 2: Noch keine Bestätigung
Trotz der Spekulationen und Wünsche von McGinley hat der US-Sender, der die Neuauflage ausstrahlt, eine zweite Staffel von Scrubs – Die Anfänger bislang nicht offiziell bestätigt. Fans müssen sich also noch in Geduld üben.
Die erste Staffel der Neuauflage ist seit dem 15. April auf Disney+ und Hulu verfügbar. Für deutsche Zuschauer ist die Serie über den jeweiligen Streaming-Anbieter abrufbar.
Ob die Geschichte um Dr. Cox' Erkrankung und J.D.s Entwicklung in einer weiteren Staffel fortgesetzt wird, bleibt abzuwarten. McGinleys Aussagen lassen jedoch erkennen, dass die Macher bereits konkrete Ideen für eine Fortsetzung haben.
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Artikel geschrieben von:

Julia Fischer analysiert Serien mit besonderem Fokus auf erzählerische Details, Charakterentwicklung und Genre-Mix.
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