Rosafarbenes Haar am Set: Kelli Giddish startete chaotisch bei Law & Order: Special Victims Unit

Sterbeszene in L.A. nachts, Hauptrolle in New York morgens: Das passt nicht zusammen. Kelli Giddish drehte bis kurz vor ihrem SVU-Debüt als Detective Rollins einen Filmtod in Los Angeles, bestieg dann einen Nachtflug und kam mit rosa Kunstblut im Haar am Set an. Aus diesem holprigen Start entstand laut Giddish trotzdem sofort ein Verhältnis aus gegenseitigem Respekt.
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Fake-Blut, Nachtflug, pinkes Haar
Der Abend vor Kelli Giddishs erstem Drehtag als Detective Amanda Rollins (Kelli Giddish) hätte kaum chaotischer verlaufen können. Sie drehte in Los Angeles eine Sterbeszene für einen Film, hatte nur Zeit für eine schnelle Dusche im Trailer und bestieg anschließend einen Nachtflug nach New York City. Das Problem: Das gefärbte Kunstblut ließ sich nicht vollständig aus ihrem Haar waschen.
Am Set von 'Law and Order: SVU' fiel das sofort auf. 'Dein Haar ist immer noch rosa', hieß es laut Giddish, die daraufhin fragte, ob man es einfach hochstecken könne. Kein Weltuntergang, aber ein denkbar ungewöhnlicher Einstieg in eine neue Hauptrolle.
Giddish schilderte die Episode in einem Interview mit dem US-Magazin People und erinnerte sich mit Lachen an den Moment. Es war nicht das letzte Mal, dass dieser Tag zur Anekdote werden sollte.
Ice-Ts Satz setzt alles fest
Als Giddish Ice-T an diesem ersten Tag begegnete, machte sie selbst einen Witz über ihr rosafarbenes Haar. Seine Reaktion war knapp und direkt: 'You do you, boo.' Giddish antwortete mit 'Awesome. Love it.' Damit war die Dynamik zwischen den beiden gesetzt.
'Diese Beziehung war von diesem Moment an in Stein gemeißelt: gegenseitiger Respekt und Zuneigung', sagte Giddish über die Begegnung. Zwei Sätze, null Förmlichkeit, eine Freundschaft fürs Leben.
Ice-T spielt in der Serie seit der Pilotfolge den Detective Odafin Tutuola. Dass er einem neuen Castmitglied mit so entspannter Wärme begegnet, überraschte Giddish offenbar positiv und nahm ihr jede Nervosität.
Giddishs langer Weg bei SVU
Kelli Giddish debütierte als Amanda Rollins in der Staffel-13-Premiere 'Scorched Earth', die am 21. September 2011 ausgestrahlt wurde. Manchen Fans ist dabei bekannt, dass sie bereits Jahre zuvor in einer Gastrolle als andere Figur in der Serie aufgetreten war.
Nach Staffel 24 verließ Giddish die Hauptbesetzung. Die Rückkehr folgte jedoch: In der gerade abgeschlossenen 27. Staffel war sie wieder als festes Ensemblemitglied dabei. Eine Rückkehr, die laut Ice-T von der gesamten Produktion gewünscht wurde.
Mariska Hargitay, die als Detective Olivia Benson (Mariska Hargitay) das Herzstück der Serie bildet, gehört neben Ice-T zu den prägenden Konstanten, mit denen Giddish über die Jahre zusammengearbeitet hat.
Budget zwang Ice-T zu weniger Einsatz
In Staffel 27 teilten Giddish und Ice-T deutlich weniger gemeinsame Szenen als in früheren Jahren. Der Grund war finanzieller Natur. Ice-T erklärte gegenüber dem Portal TMZ im November 2025: 'Sie haben Kelli zurückgeholt, und am Ende des Tages konnten sie uns beide nicht wirklich in Vollzeit halten, was das Budget angeht.'
Die Produktion habe ihm mitgeteilt, dass er in dieser Staffel flexibler eingeplant werde, damit Giddishs Rückkehr möglich sei. Ice-T nahm das gelassen: 'Alles war in Ordnung für mich. Ich habe es verstanden.' Sein Fokus liege ohnehin auf Staffel 28.
'Ich verlasse die Serie nicht', betonte Ice-T. Eine Aussage, die Fans beruhigen dürfte, die befürchtet hatten, die budgetären Anpassungen könnten sein dauerhaftes Ausscheiden bedeuten.
Staffel 28 kommt im Herbst 2026
Die 28. Staffel von 'Law and Order: SVU' ist für den Herbst 2026 angekündigt. Ob Giddish und Ice-T dann wieder häufiger gemeinsam vor der Kamera stehen, bleibt abzuwarten. Die budgetäre Situation der vergangenen Staffel muss nicht dauerhaft bestehen bleiben.
Für deutsche Zuschauer ist die Serie bei Netflix und WOW abrufbar. Die Kombination aus langjährigen Charakteren wie Rollins und Tutuola sowie dem stabilen Kern um Mariska Hargitay macht 'SVU' zu einer der langlebigsten Krimiserien überhaupt.
Die Geschichte mit dem pinken Haar bleibt dabei mehr als eine nette Anekdote. Sie zeigt, wie Ensembles funktionieren: nicht durch Perfektion am ersten Tag, sondern durch den richtigen Umgang damit.
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Mariska Hargitay trägt Law & Order: Special Victims Unit seit 26 Jahren
Sie spielt seit 27 Jahren eine unerschütterliche Detektivin, doch privat trug sie jahrzehntelang ein offenes Trauma. Hargitay verlor ihre Mutter Jayne Mansfield 1967 bei einem Autounfall, als sie drei Jahre alt war. Jetzt hat sie diesen Schmerz in "My Mom Jayne" verarbeitet, einem HBO-Dokumentarfilm, der zeigt, was hinter Olivia Benson wirklich steckt.

Hargitay nennt es Heimkommen: Law & Order: Special Victims Unit dreht Staffel 27 neu auf
Nach 26 Staffeln unter Männern übernimmt erstmals eine Frau das Ruder. Michele Fazekas leitet Law & Order: SVU ab Staffel 27 als erste Showrunnerin der Seriengeschichte. Für Mariska Hargitay ist das nicht weniger als eine Rückkehr zu den Wurzeln der Serie.

Warum Rollins in Law & Order: Special Victims Unit gerade so anders wirkt
Rollins ist in Staffel 27 angekommen, wo sie nie war: zuhause. Kelli Giddish beschreibt ihre Figur als erstmals geerdet, durch die Ehe mit ADA Carisi und eine echte Familienbasis. Für Fans bedeutet das eine Rollins, die sie in 27 Staffeln so nicht gesehen haben.
Artikel geschrieben von:

Marie Weber berichtet über Action-, Drama- und Mystery-Serien mit besonderem Fokus auf Spannungsdramaturgie und Figurenzeichnung.
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