Powell widerspricht Burnout-Gerüchten und nennt Chad Powers seinen Antrieb

·15.05.2026, 23:03 Uhr·4 Min
Bild: Hulu · TMDB

Alle reden von Burnout, Powell redet von Antrieb. Der Star und Produzent von Chad Powers betont, harte Arbeit beflügle ihn, statt ihn zu erschöpfen. Wer auf einen Rückzug gehofft oder gefürchtet hat, bekommt stattdessen drei geplante Staffeln.

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Burnout? Powell winkt entspannt ab

Glen Powell hört die Sorgen, lächelt und schüttelt den Kopf. 'Ich glaube, die Leute machen sich Sorgen um mich', sagt er, fügt aber sofort hinzu, dass ihn Fleiß nicht erschöpft, sondern beflügelt. Harte Arbeit sei etwas, das er an sich selbst und an seinen Kollegen zutiefst bewundere.

Tatsächlich hat der Schauspieler in kurzer Zeit ein bemerkenswertes Pensum absolviert: Neben Chad Powers dreht er einen Film mit Regisseur Judd Apatow, der in der Welt der Country-Musik angesiedelt ist, und hat zuletzt eine Rolle im neuen Super-Mario-Film übernommen, wo er die Figur Star Fox spielt.

Für Powell ist das kein Zeichen von Überarbeitung, sondern von Leidenschaft. Er betont, er lebe in einer Welt, die er wirklich liebe, und arbeite mit einem engen Freund zusammen. Das sei kein Job, der zermürbe, sondern einer, der erfülle.

Vom ESPN-Gag zur echten Serie

Chad Powers begann als Scherz: In Eli Mannings ESPN-Reiseformat 'Eli's Places' schlüpfte Glen Powell in eine Verkleidung und gab sich als fiktiver Quarterback Chad Powers aus. Was als Witz gedacht war, entwickelte sich zu einer echten Serienidee.

Powell und Michael Waldron erkannten das Potenzial und schufen daraus ein Konzept, das sie selbst als eine Mischung aus 'Mrs. Doubtfire' und 'Breaking Bad' beschreiben, eingebettet ins Sportfilm-Genre. Die Prämisse: Eine Lüge, die zunächst harmlos wirkt, zieht immer weitere Kreise.

Für Fans, die sich fragen, wie tief die Geschichte noch gehen kann, gibt es eine klare Ansage: Powell und Waldron haben die gesamte Geschichte von Anfang bis Ende durchgeplant, über drei Staffeln hinweg.

Staffel 2 wird deutlich dunkler

Die zweite Staffel markiert eine bewusste Kursänderung. Laut Powell sollte genau hier der Moment kommen, an dem die Lüge aufhört, lustig zu sein, und beginnt, echten Schaden anzurichten. Das Leben realer Figuren gerät durch die Täuschung in Mitleidenschaft.

Als Referenzpunkt nennt Powell den Thriller 'Uncut Gems': Die Serie werde wilder, verdrehter und deutlich dunkler, ohne den komödiantischen Kern aufzugeben. Es ist ein bewusster Stilwechsel, der das Publikum überraschen soll.

Powell und Waldron haben diesen Bogen gemeinsam kartiert. 'Es gibt einen Anfang, eine Mitte und ein Ende', sagt Powell. 'Ich weiß, wie ich diese Geschichte für das Publikum landen lassen will.' Diese Klarheit gibt der Serie eine Richtung, die viele Produktionen vermissen lassen.

Identität als zentrales Serienthema

Hinter der Sports-Komödie steckt laut Powell eine tiefere Frage: Wer bist du, wenn du dich hinter einer anderen Identität versteckst? Die gesamte Geschichte sei eine Betrachtung darüber, wie man sich selbst definiert und wie man zulässt, dass andere einen definieren.

Dieses Thema zieht sich durch alle geplanten Staffeln und verleiht der Serie eine emotionale Substanz, die über den Unterhaltungswert hinausgeht. Chad Powers ist nicht nur ein Sportfilm-Spaß, sondern eine Charakterstudie über Selbstbetrug und Konsequenzen.

Für Powell persönlich hat das Projekt auch eine besondere Bedeutung: Er ist Mitschöpfer, Hauptdarsteller und treibende Kraft hinter einer Geschichte, die er von Anfang an mitgestaltet hat. Das unterscheidet Chad Powers von vielen anderen Projekten in seiner Karriere.

Powells langer Weg nach oben

Glen Powells erster Auftritt im Branchenblatt Variety datiert auf den 20. Juli 2012: Damals hatte er gerade die Hauptrolle im Film 'Red Wing' ergattert und die Dreharbeiten zum Spielfilm 'Stuck In Love' abgeschlossen, an der Seite von Greg Kinnear und Lily Collins.

Seitdem hat Powell einen bemerkenswerten Aufstieg hingelegt. Heute ist er nicht nur Hauptdarsteller, sondern auch Co-Autor und kreativer Mitgestalter einer Serie, die auf mehreren Plattformen weltweit zu sehen ist.

Journalistinnen wie Jazz Tangcay, Emily Longeretta und Jenny Maas sowie Branchenbeobachter wie Joe Otterson, Clayton Davis und Jenny Maas verfolgen seinen Weg seit Jahren. Dass Powell heute auch hinter der Kamera Verantwortung übernimmt, gilt als logische Fortsetzung einer Karriere, die stets auf Eigeninitiative aufgebaut war.

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Quelle: HuluZuletzt aktualisiert: 15.05.2026, 23:03 Uhr

Artikel geschrieben von:

Laura Klein
Autor
Laura Klein
Sci-Fi & FantasyMysteryKomödien-Serien

Laura Klein ist spezialisiert auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Serien mit geschultem Blick für Erzähltempo und Figurenentwicklung.

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