MS, Krankenhaus, und trotzdem stark: Dead to Me-Star rührt Fans
MS, Krankenhausaufenthalt — und trotzdem eine Botschaft voller Kraft. Christina Applegate, bekannt als Star der Netflix-Serie Dead to Me, meldete sich nach Berichten über ihren Klinikaufenthalt Ende März öffentlich zu Wort. Wer sie abgeschrieben hat, lag falsch.
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Applegates Botschaft nach dem Krankenhausaufenthalt
Christina Applegate meldete sich am Montag über Instagram mit einem persönlichen Statement an ihre Fans. Sie dankte für die überwältigende Welle der Zuneigung und guten Wünsche, die sie nach den Berichten über ihren Krankenhausaufenthalt erreicht hatte.
In ihrer Nachricht schrieb sie klar und direkt: 'Gesundheitliche Probleme sind für mich ein ständiger Begleiter, aber ich bin eine starke Frau und werde jeden Tag stärker und besser.' Sie kündigte außerdem an, sich zunächst auf ihre Gesundheit zu konzentrieren, aber bald mit mehr zu sagen zurückzukehren.
Zuvor hatten Medien wie der Daily Mail und Page Six berichtet, dass ihr nahestehende Personen sich große Sorgen um sie machten und sich auf das Schlimmste vorbereiteten. Applegates eigene Worte zeichnen nun ein deutlich hoffnungsvolleres Bild.
Die MS-Diagnose und ihre Folgen
Im August 2021 gab Christina Applegate öffentlich bekannt, dass bei ihr Multiple Sklerose diagnostiziert worden war. Die Erkrankung traf sie mitten in den Dreharbeiten zur dritten Staffel von Dead to Me, die kurz zuvor begonnen hatten.
Applegate beschrieb damals, wie sie alle Beteiligten informieren musste: 'Ich musste alle anrufen und sagen: Ich habe Multiple Sklerose, Leute. Was zum Teufel! Und dann ging es darum, gemeinsam herauszufinden, was ich noch leisten kann.' Während der Dreharbeiten zu Staffel 3 schlief sie nach eigenen Angaben ständig und musste mit einem Rollstuhl ans Set gebracht werden.
Inzwischen hat Applegate ihren Rückzug aus der Schauspielerei erklärt. Dead to Me, die auf Netflix verfügbare Thriller-Komödie, war ihre letzte Rolle. Die dritte Staffel erschien 2022 und markierte damit das Ende einer bedeutenden Karrierephase.
Dead to Me: Applegates letztes Projekt
Dead to Me war für Christina Applegate weit mehr als nur eine weitere Serienrolle. Die Thriller-Komödie auf Netflix entwickelte sich zu einem der meistdiskutierten Streaming-Formate und zeigte Applegate in einer ihrer stärksten darstellerischen Leistungen.
Die dritte und abschließende Staffel entstand unter außergewöhnlichen Umständen: Das Team um Applegate sowie Mitstreiter wie James Marsden, Jon Hamm und Dan Levy musste sich gemeinsam neu organisieren, nachdem die Diagnose bekannt wurde. Auch Jamie-[Lynn Sigler](/person/99241-jamie-lynn-sigler), selbst MS-Patientin, stand Applegate in dieser Zeit zur Seite.
Die Serie ist weiterhin auf Netflix abrufbar und gilt als Abschluss eines wichtigen Kapitels in Applegates Karriere. Fans, darunter auch Persönlichkeiten wie La La Anthony, Kim Kardashian und Frankie Muniz, haben öffentlich ihre Unterstützung für die Schauspielerin bekundet.
Leben mit MS: Applegate spricht offen
Christina Applegate hat in der Vergangenheit immer wieder offen über die Herausforderungen gesprochen, die Multiple Sklerose mit sich bringt. Die Erkrankung veränderte nicht nur ihren Alltag, sondern beendete letztlich ihre aktive Karriere als Schauspielerin.
Dennoch sucht Applegate neue Wege, sich auszudrücken. Im Jahr 2026 veröffentlichte sie ihre Memoiren mit dem Titel 'You with the Sad Eyes', in denen sie tiefe Einblicke in ihr Leben mit der Erkrankung gibt. Das Buch wurde von Fans und Kritikern gleichermaßen als mutig und bewegend gelobt.
Persönlichkeiten wie Tracy Oliver und Taylor Frankie Paul gehören zu jenen, die Applegates Offenheit öffentlich gewürdigt haben. Ihre Bereitschaft, über Krankheit und Verlust zu sprechen, macht sie für viele Betroffene zu einer wichtigen Stimme.
Starke Frau: Was die Zukunft bringt
Christina Applegates aktuelles Statement macht deutlich, dass sie trotz aller gesundheitlichen Rückschläge nicht aufgibt. Mit den Worten 'Ich bin eine starke Frau' sendet sie ein klares Signal an ihre Fans und an alle, die mit ähnlichen Erkrankungen kämpfen.
Sie kündigte an, sich zunächst vollständig auf ihre Genesung zu konzentrieren, aber schon bald wieder mit mehr zu sagen zurückzukehren. Was das konkret bedeutet, ob neue Projekte, öffentliche Auftritte oder weitere persönliche Veröffentlichungen, bleibt offen.
Fest steht: Christina Applegate bleibt eine der prägenden Figuren der Serienlandschaft, deren Geschichte weit über ihre Rollen hinausgeht. Ihre Offenheit und Stärke im Umgang mit der Erkrankung haben ihr eine neue, tiefe Verbindung zu ihrem Publikum beschert.
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Artikel geschrieben von:

Julia Fischer analysiert Serien mit besonderem Fokus auf erzählerische Details, Charakterentwicklung und Genre-Mix.
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