Joe Mantegna als Köder: Criminal Minds dreht die Spannung weiter hoch

Rossi ist das nächste Ziel, und das verändert alles. In der Episode vom 18. Juni erhält Podcast-Host Brian Garrity ein Manifest, das den Fan direkt mit Voit verbindet. Joe Mantegnas Figur rückt ins Visier, weil der Fan Rossis Bücher gelesen haben muss.
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Ein Manifest erschüttert das BAU
Podcast-Moderator Brian Garrity, gespielt von Paul F. Tompkins, erhält ein Schreiben, das die BAU sofort alarmiert. Der unbekannte Täter, intern nur als 'der Fan' bezeichnet, schickte ein Manifest voller Wiederholungen des Satzes 'Manche nennen mich einen Fan, aber Er soll mich Gott nennen', gesetzt in geometrischen Formen. Der Poststempel verweist auf Kensington, Pennsylvania.
Der Bezug zu Elias Voit, dem Serienmörder aus den Vorjahren, ist offensichtlich. Das Schreiben ähnelt der Post, die Voit selbst nach seinen abfälligen Kommentaren in Garrittys Podcast 'The Sicarius Files' erhalten hatte. Die Großschreibung des Pronomens 'Er' deutet darauf hin, dass der Fan Voit eine gottgleiche Stellung zuschreibt, die er mit ihm teilen will.
Voit, gespielt von Zach Gilford, analysiert die Nachrichten und zieht einen klaren Schluss: Der Fan testet die Grenzen seiner eigenen Selbstkontrolle. Gelingt es ihm nicht, diese zu halten, wird jemand mit dem Leben bezahlen.
Rossi geht auf Sendung
Um den Fan aus der Reserve zu locken, braucht das BAU jemanden, der ihn intellektuell herausfordert. Da der Fan Voits Lektüre kennt, muss er auch David (Joe Mantegna) Rossis Bücher gelesen haben. Joe Mantegnas Figur ist damit der einzige glaubwürdige Köder.
Prentiss, gespielt von Paget Brewster, und Tara machen Garrity unmissverständlich klar: Er hält sich an das vorbereitete Skript, oder jemand stirbt. Voit ist bei der Aufzeichnung anwesend, bleibt aber unsichtbar. Rossi soll Garrity ausdrücklich anweisen, kein Wort über Voits Präsenz zu verlieren.
Der Plan läuft zunächst kontrolliert: Das Team nimmt Anrufe entgegen, diskutiert den Voit-Fall und wartet. Dann meldet sich eine Stimme mit den Worten 'Nenn mich Gott', und die Falle schnappt zu.
Lance als menschliches Sprachrohr
Der Fan spricht nicht selbst. Er zwingt Lance Kingston dazu, seine Worte vorzulesen, und nutzt ihn damit als lebendige Schnittstelle. Connor Storrie, der mit seiner Rolle als Stalker Lance bereits in früheren Folgen überzeugte, steht so zwischen zwei Machtblöcken.
Als Lance die Frage stellt, ob Rossi versuche, den Fan zu profilieren, erkennt der erfahrene Ermittler sofort, dass er nicht mit Lance spricht. Voit reicht Rossi einen Zettel: Lance sei bedeutungslos. Rossi konfrontiert den Fan direkt damit, dass er Lance als Stellvertreter benutze und dessen Tod ihm nichts bringen werde.
Der Fan antwortet mit einer gezielten Provokation: Er fragt, warum Voit Ramona am Leben gelassen habe, jene Frau, deren Aussage zur Verurteilung des Killers führte. Voit schreibt Rossi und der Agentin Sydney eine Antwort, die sie stellvertretend weitergeben.
Garritys Fehler gefährdet Lance
Garcia gelingt es, den Anruf zurückzuverfolgen: Er stammt aus einem Lagerraum in Richmond, Virginia, den Lance angemietet hat. In diesem Moment fragt Lance, ob Voit anwesend sei, und schreit auf.
Garrity bricht das Schweigen und bestätigt Voits Präsenz, obwohl die Agenten ihn in Echtzeit anweisen, nichts zu sagen. Die Verbindung wird getrennt. Voit wendet sich an Garrity mit den Worten: 'Du hast soeben den Tod eines Mannes verursacht.'
Tatsächlich ist Lance jedoch nicht tot. Connor Storrie ist in zwei weiteren Episoden der Staffel zu sehen, was zeigt, dass der Stalker das Ende dieser Folge übersteht. Wie er aus dem Lagerraum herauskommt und welche Rolle er weiter spielt, bleibt offen.
Paralleler Fall erschüttert Luke
Während die Jagd auf den Fan läuft, muss das BAU einen zweiten Fall bearbeiten. Tom Milliken, den Luke (Adam Rodriguez), gespielt von Adam Rodriguez, seit über zwanzig Jahren kennt, stirbt bei einer Trainingsübung für ein Geiselrettungsteam durch einen Schuss.
Zunächst deutet alles auf den Trainee Billy hin, der den tödlichen Schuss abgefeuert hatte und von Milliken besonders hart gedrillt worden war. Doch die Ermittlungen ergeben: Billy wurde manipuliert. Jemand hatte die Platzpatronen gegen scharfe Munition ausgetauscht.
Der Verantwortliche ist Tom Millikens eigener Stabschef Peter O'Connor, gespielt von Nicholas Gonzalez. Sein Bruder war einer der Anwärter, die Milliken aus dem Programm geworfen hatte, und nahm sich daraufhin das Leben. O'Connor wollte Rache, und er bekam sie.
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Artikel geschrieben von:

Laura Klein ist spezialisiert auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Serien mit geschultem Blick für Erzähltempo und Figurenentwicklung.
Alle Artikel von LauraLaura hat einen weiteren Artikel zur selben Serie verfasst.