Criminal Minds versetzt die Zuschauer mitten in die Arbeit der Behavioral Analysis Unit, einer Eliteeinheit des FBI mit Sitz in Quantico, Virginia. Das Team aus hochspezialisierten Profileern jagt die gefährlichsten Serienmörder der USA – nicht durch klassische Ermittlungsarbeit, sondern durch die psychologische Analyse des Täters selbst. Angeführt wird die Einheit lange Zeit von SSA Aaron Hotchner, gespielt von Thomas Gibson, während Matthew Gray Gubler als Genie Dr. Spencer Reid zur wohl ikonischsten Figur der Serie avanciert.
Was Criminal Minds von anderen Krimiserien abhebt, ist der konsequente Perspektivwechsel: Im Mittelpunkt steht nicht das Opfer, sondern die dunkle Psyche des Täters. Diese Herangehensweise verleiht der Serie eine ungewöhnliche Intensität und sorgte über Jahre hinweg für treue Einschaltquoten. Im Vergleich zu prozeduralen Kollegen wie CSI oder Law & Order wirkt Criminal Minds psychologisch tiefer und charaktergetriebener. Mit einer Bewertung von 8,3 von 10 Punkten gehört sie zu den meistgeschätzten US-Krimiserien überhaupt.
Die Serie lief ursprünglich von 2005 bis 2020 auf CBS und umfasst 15 reguläre Staffeln. Doch damit ist die Geschichte der BAU noch nicht zu Ende: Auf Paramount+ feierte Criminal Minds mit einer 16. Staffel ein gefeiertes Comeback, das die Rückkehr zahlreicher Originalmitglieder brachte. Ob weitere Folgen folgen, ist derzeit noch offen – aktuelle Informationen dazu findet ihr in unserem Artikel zur Staffel 16.