House of the Dragon Folge 7: Ormund kauft sich einen Drachenbändiger

·03.08.2026, 04:00 Uhr·4 Min
House of the Dragon Folge 7: Ormund kauft sich einen Drachenbändiger
Bild: HBO · TMDB

Ormund hat Tumbleton einen Drachen gesichert. In Folge 7 von House of the Dragon Staffel 3 kauft der Heerführer den Drachenbändiger Ulf mit dem Versprechen einer eigenen Burg. Die anrückenden Flussmänner marschieren damit in eine Falle.

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Ormunds Trumpf: Ulf wird gekauft

Gwayne überbringt Ormund die Nachricht, dass die Flussmänner und die Winterwölfe mit Criston Coles abgeschlagenem Kopf auf einer Lanze auf Tumbleton zumarschieren. Der Feind steht nur einen Tagesmarsch entfernt. Ormund bleibt auffällig gelassen und spricht von einem Spielstein, den er bereits auf dem Brett hat.

Der Grund für seine Ruhe: Ormund hat sich über mehrere Nächte hinweg mit Ulf angefreundet und bietet ihm eine eigene Burg an, vergleichbar mit Driftmark, dessen Besitzer bald nicht mehr im Bild sein werde. Ulf nimmt das Angebot bereitwillig an. Damit sichert sich Ormund einen Drachenbändiger als Waffe gegen die anrückende Armee.

Daeron und Gwayne rätseln unterdessen, was der Anführer plant. Daeron spricht die Möglichkeit einer Kapitulation an, verwirft sie aber sofort, weil sie den Tod nur beschleunigen würde. Er betont, kein König werden zu wollen, sieht aber keinen Ausweg. Ormund lässt Lord Corlys, den er als Gefangenen hält, beim Essen vorführen und schneidet ihm schließlich einen Finger ab, den er in einer Schachtel an Alyn schickt.

Alicent vergiftet Aemond in Harrenhal

Aemond erlebt in Harrenhal eine Schockbegegnung: Alicent steht plötzlich in seinem Gemach und behauptet, mit Hilfe von Ser Adrian über die gefährliche Königsstraße geflohen zu sein. Der Moment ist zunächst innig, kippt jedoch abrupt, als Aemond aus einer Halluzination erwacht und erkennt, dass er mit Alys im Bett liegt.

Als er Ser Adrian trifft, tötet Aemond den Ritter aus reiner Paranoia, während Alicent entsetzt zusieht. Später holt sie das Messer des toten Mannes vom Boden vor der Burg und versteckt es. Den vergifteten Becher Gewürzwein, den sie ihrem Sohn reicht, nimmt Aemond arglos an. Er schleppt sich noch bis zu Alys, bevor er das Bewusstsein verliert. Alicent flieht aus der Burg.

Alys hatte Aemond zuvor gewarnt, dass Alicent mit bösen Absichten gekommen sei. Er glaubte ihr nicht. Die Szene zeigt, wie tief das Misstrauen innerhalb des Grünen Lagers bereits sitzt: Mutter gegen Sohn, Geliebte gegen Mutter, und niemand kann dem anderen noch trauen.

Rhaena sucht Vhagar, Daemon lügt

Daemon fliegt wütend ins Tal und konfrontiert Lady Arryn, weil sie Rhaena so leicht ziehen ließ. Sie kontert, dass man eine Drachenreiterin nicht einfach aufhalten kann. Rhaena hat sich offenbar auf die Suche nach Vhagar gemacht, um den Drachen zu töten und sich so in Rhaenyras Augen zu rehabilitieren oder dabei zu sterben.

Daemon bittet Lady Arryn um Zeit, bevor die Königin informiert wird, und macht sich sofort auf die Suche nach Rhaena. Addam und Baela sind ebenfalls auf Vhagars Spur, wobei Addam Baela gesteht, dass er eigentlich über eine Heirat mit ihr nachgedacht hat. Das peinliche Geständnis wird durch die Sichtung von Sheepstealer abrupt beendet.

Rhaenyra erfährt im Ratsraum von Sheepstealer und seinem Reiter. Mysaria nutzt die Gelegenheit, Damons Treue infrage zu stellen. Rhaenyra verteidigt ihren Mann, fliegt aber mit Addam selbst hin. Sie findet Daemon mit Rhaena, und der Schock ist groß: Der vermeintliche Verräter hat nicht eine fremde Verbündete versteckt, sondern seine eigene Tochter.

Sunfyre erwacht, Aegon kämpft zurück

Aegon weigert sich, weiter zu fliehen. Auf dem Weg nach Braavos dreht er um und beschließt, seinen letzten Stand bei Rook's Rest zu machen. Tyland bleibt bei ihm, während die gedungenen Helfer davonlaufen und Larys Strong sich nach Aegons ausdrücklicher Entlassung ebenfalls absetzt.

Als die Mootons ihr Lager umzingeln und Unterwerfung im Namen Rhaenyras fordern, zieht Aegon sein Schwert und gibt sich zu erkennen. Der Moment scheint verloren. Dann wenden die Mootons den Blick hinter ihn, und Sunfyre taucht auf: verbrannt, verletzt, aber lebendig. Aegons Rückkehr hat den Drachen aus seinem Todeskampf gerissen.

Aegon befiehlt Sunfyre, alle Feinde zu verbrennen, und ist damit schlagartig wieder im Spiel. Die Szene ist die stärkste Wendung der Episode: Zwei Versehrte, Reiter und Drache, stützen einander gegenseitig.

Helaena träumt, Rhaenyra zweifelt

Helaena wird von Visionen heimgesucht: Sie sieht die Geburt eines Kindes, das ihr sofort weggenommen wird, dann sich selbst auf Dreamfyre, wie sie anrückende Feinde verbrennt, und schließlich einen friedlichen Moment mit ihren Zwillingen und Hühnern, bevor eine Sonnenfinsternis und die Winde des Winters alles verdunkeln. Die Prophezeiungen deuten auf weiteres Unheil hin.

Rhaenyra hatte die Episode damit begonnen, Helaena nach Damons Verbleib, den Winterwölfen und dem Ausgang des Krieges zu befragen. Als Helaena schweigt, wird die Königin ungeduldig und erkennt, dass auch sie sich verändert. Später, als sie nicht schlafen kann, sucht sie Mysaria auf.

Sie erzählt ihr von Rhaena und konfrontiert Mysaria damit, dass sie versucht hat, sie gegen Daemon aufzubringen. Rhaenyra fragt sich, ob es ein Fehler war, den Friedensweg ihres Vaters zu gehen. Mysaria versichert ihr, dass alles gut ausgehen wird. Die beiden schlafen miteinander, eine Szene, die zeigt, wie isoliert Rhaenyra trotz allem Machtapparat wirklich ist.

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Quelle: HBOZuletzt aktualisiert: 03.08.2026, 04:00 Uhr

Artikel geschrieben von:

Laura Klein
Autor
Laura Klein
Sci-Fi & FantasyMysteryKomödien-Serien

Laura Klein ist spezialisiert auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Serien mit geschultem Blick für Erzähltempo und Figurenentwicklung.

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