Hacks beendet sich bewusst ohne Spinoff, obwohl Ideen für Kayla und Jimmy existieren

Ein Jimmy-und-Kayla-Spinoff wird es nicht geben, trotz konkreter Ideen. Hacks-Mitschöpfer Paul W. Downs bestätigte in der Talkshow Watch What Happens Live, dass er und sein Team bewusst auf einen Ableger verzichten. Die Entscheidung zeigt: Respekt vor dem Serienende wiegt schwerer als Fanwünsche.
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Downs träumt von Jimmy-Kayla-Ableger
Paul W. Downs, der Jimmy (Paul W. Downs) LaSaque Jr. in Hacks verkörpert und die Serie mitentwickelt hat, sprach in der Late-Night-Talkshow Watch What Happens Live bei Moderator Andy Cohen offen über einen möglichen Spinoff. Sein Fazit war klar zweideutig: Ja, er würde es lieben. Nein, es wird wohl nicht passieren.
Downs erklärte: 'Ich glaube, wir würden es gerne machen, aber wir wollen die Serie auch so lassen, wie sie ist. Es fühlt sich wie das Ende an. Es war schwer, das Flugzeug zu landen, und jetzt, wo wir gelandet sind, sagen wir: Lass es so.' Diese Worte machen deutlich, dass nicht fehlendes Interesse, sondern Respekt vor dem Abschluss das Team zurückhält.
Meg Stalter, die Kaylas chaotische Assistentenfigur mit unverwechselbarem Humor ausfüllte, saß ebenfalls in der Sendung. Auf die direkte Frage von Cohen, ob ein Spinoff geplant sei, antwortete sie schlicht: 'Wir wollen, aber wir werden es nicht tun.'
Zu viele gute Ideen blieben ungenutzt
Downs verriet einen interessanten Blick hinter die Kulissen der Hacks-Produktion. Immer wieder hätten das Team Ideen für Jimmy und Kayla (Megan Stalter) entwickelt, die zwar sehr komisch gewesen seien, sich aber nicht organisch in die Haupthandlung eingefügt hätten. Diese Szenen und Storys blieben unverfilmt.
Genau dieser Fundus an ungenutztem Material befeuert den Wunsch nach einem eigenständigen Format. Jimmy als Talent-Manager von Deborah Vance (Jean Smart), gespielt von Jean Smart, und Kayla als seine überforderte Assistentin hätten in einem eigenen Rahmen mehr Raum für genau solche Momente.
Ob diese Ideen jemals realisiert werden, ist offen. Downs und Stalter signalisierten auf WWHL zwar Begeisterung, stellten aber klar, dass das Finale von Hacks für sich stehen soll.
Stalter wäre sofort dabei
Bereits im Mai, kurz nach dem Serienfinale von Hacks, hatte Megan Stalter gegenüber Deadline unmissverständlich Position bezogen. 'Ich glaube, die Fans wollen einen Spinoff', sagte sie beim Las Culturistas Culture Awards Red Carpet. 'Ich würde buchstäblich jederzeit auftauchen. Ich würde sogar meine Songs streichen.'
Als die Frage aufkam, ob eine Petition für einen Spinoff sinnvoll wäre, legte Stalter noch nach: 'Ich glaube, die Leute müssen aggressiver werden.' Der Ton war scherzhaft, die Botschaft aber deutlich. Stalter steht bereit.
Ihre Figur Kayla wurde im Verlauf der Serie zu einer der beliebtesten Nebenrollen, deren absurder Humor und unerschütterliche Selbstsicherheit das Publikum begeisterten. Dass Stalter sofort zusagen würde, überrascht kaum.
Hacks endet ohne offiziellen Ableger
Hacks ist abgeschlossen. Jean Smart als Deborah Vance und Hannah Einbinder als Ava (Hannah Einbinder) Daniels werden ihre Figuren noch einmal bei einem Live-FYC-Event verkörpern, doch eine Fortsetzung oder ein Spinoff ist offiziell nicht geplant. Das Produktionsteam hat sich bewusst gegen eine Weiterführung entschieden.
Downs betonte, wie schwierig es gewesen sei, das Serienende zu schreiben und zu inszenieren. Dieses Ergebnis nun durch ein weiteres Projekt zu verwässern, widerspräche dem eigenen Anspruch. Der Respekt vor dem eigenen Werk wiegt schwerer als kommerzielle Möglichkeiten.
Für deutschsprachige Fans, die Hacks über RTL+ verfolgt haben, bleibt die Serie damit das, was sie immer war: ein in sich geschlossenes Werk über zwei Frauen im Showgeschäft, das mit seinem Ende konsequent abschließt.
Was bleibt von Jimmy und Kayla
Die Figuren Jimmy LaSaque Jr. und Kayla Schaefer standen in Hacks nie im Mittelpunkt, prägten die Serie aber nachhaltig. Jimmy als loyaler, bisweilen überfordeter Manager und Kayla als seine unberechenbare Assistentin bildeten ein komisches Duo, das mit jedem Auftritt punktete.
Dass ausgerechnet Paul W. Downs als Mitschöpfer der Serie so offen über einen Ableger spricht, zeigt, wie viel Potenzial das Team selbst in diesen Figuren sieht. Gleichzeitig macht seine Zurückhaltung deutlich, dass kreative Integrität für das Hacks-Team keine leere Phrase ist.
Ob Fans irgendwann doch noch eine Kayla-und-Jimmy-Geschichte zu sehen bekommen, bleibt ungewiss. Stalters Aufforderung zur Aggression klingt nach einem Witz, könnte aber auch als stiller Hinweis gelesen werden: Ohne Druck von außen wird sich wohl nichts bewegen.
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Artikel geschrieben von:

Sophie Hartmann analysiert seit mehreren Jahren Serienwelten mit Fokus auf Action, Sci-Fi, Fantasy und Mystery.
Alle Artikel von SophieSophie hat 2 weitere Artikel zur selben Serie verfasst.