Gründungsmitglied Hawkins beendet seine Zeit bei Chicago P.D.

13 Jahre Treue, und trotzdem ist Schluss. LaRoyce Hawkins war von der ersten Folge an dabei, nun endet seine Zeit bei Chicago P.D. ohne offizielles Statement der Produktion. Während sein Abgang bereits feststeht, sucht die Serie bereits nach einem neuen Stammcast-Cop.
Artikel-Inhalt
Hawkins verlässt die Serie nach 13 Jahren
LaRoyce Hawkins war seit der Serienerstausstrahlung im Jahr 2014 Teil von Chicago P.D. und spielte in allen 13 Staffeln die Rolle des Ermittlers Kevin Atwater in der Intelligence Unit unter Hank Voight (Jason Beghe), gespielt von Jason Beghe. Nun ist Schluss: Hawkins wird in Staffel 14 nicht mehr als festes Ensemblemitglied auftreten.
Laut übereinstimmenden Berichten kehrt er jedoch für die ersten zwei oder drei Episoden der neuen Staffel zurück, um Atwaters Geschichte zu einem Abschluss zu bringen. Ein offizielles Statement von Wolf Entertainment, das die One-Chicago-Reihe gemeinsam mit Universal Television produziert, blieb aus.
Hawkins reiht sich damit in eine Liste prominenter Abgänge ein. Jesse Lee Soffer und Tracy Spiridakos, beide ebenfalls Originalmitglieder der Serie, haben Chicago P.D. in den vergangenen Staffeln ebenfalls verlassen.
Atwaters Abschied: Miami wartet
Die Drehbuchautoren haben Atwater in Staffel 13 einen möglichen Ausweg aus Chicago eingebaut. In Episode 5 trifft er die frühere Freundin Tasha Fox, gespielt von Karen Obilom, wieder. Die beiden werden ein Paar, doch Tasha verlässt Chicago bereits eine Woche später für einen neuen Job in Miami.
In Episode 11 steht Tasha plötzlich wieder vor Atwaters Tür, diesmal mit einer Neuigkeit: Sie ist schwanger. Ob Atwater ihr nach Miami folgt, bleibt bis zum Serienabschluss offen, gilt aber als naheliegende Auflösung seiner Geschichte.
Die Storyline liefert dem Produktionsteam eine organische Möglichkeit, die Figur aus dem Chicagoer Polizeialltag herauszuschreiben, ohne einen abrupten Bruch zu erzeugen.
Casting läuft: Neuer Cop gesucht
Parallel zum Abgang von Hawkins sucht die Produktion bereits nach einem neuen Stammcharakter. Gesucht wird ein schwarzer Polizist, der als Unruhestifter beschrieben wird, jemand, der Chaos in die Einheit bringt.
Diese Beschreibung deutet auf eine Figur hin, die den ruhigen, loyalen Atwater charakterlich stark kontrastiert. Wer die Rolle übernimmt, ist bislang nicht bekannt.
Ensemble-Wechsel sind bei One Chicago Normalität
Besetzungsveränderungen gehören bei der One-Chicago-Reihe seit Jahren zum Produktionsalltag. Vor Staffel 13 verließ Toya Turner die Serie, nachdem sie Officer Kiana Cook für eine Staffel gespielt hatte. Als Ersatz kam Arienne Mandi hinzu, die in Staffel 13 Officer Eva Imani verkörperte.
Hawkins ist nach Soffer und Spiridakos nun der dritte Originaldarsteller, der die Serie innerhalb kurzer Zeit verlässt. Vom Gründungsensemble bleiben damit nur noch wenige Gesichter übrig, darunter Jason Beghe als Hank Voight sowie Patrick John Flueger als Adam Ruzek (Patrick John Flueger) und Marina Squerciati als Kim Burgess (Marina Squerciati).
Benjamin Levy Aguilar als Dante Torres und Arienne Mandi als Eva Imani gehören zur jüngeren Besetzungsgeneration, die das Ensemble in den kommenden Staffeln tragen soll.
Was Staffel 14 für die Serie bedeutet
Mit dem Abgang von Hawkins verliert Chicago P.D. eine seiner stabilsten Ankerfiguren. Atwater galt über alle Staffeln hinweg als moralischer Kompass der Einheit, ein Charakter, der trotz schwieriger Fälle seine Integrität bewahrte und bei Zuschauern besonders beliebt war.
Staffel 14 steht damit vor einer doppelten Aufgabe: einen würdigen Abschluss für Atwater zu liefern und gleichzeitig mit dem neuen Charakter frischen Wind in das Ensemble zu bringen. Wie gut das gelingt, wird sich zeigen, sobald die neuen Episoden bei RTL+ verfügbar sind.
Mehr zu „Chicago P.D."

Nach dem Crossover: Wohin steuert Chicago P.D. mit Upton und Halstead?
Eine Scheidung, ein Geständnis und ein Neuanfang: Chicago P.D. verändert alles. Im One-Chicago-Crossover trafen Upton und Halstead nach ihrer Trennung erstmals wieder aufeinander. Ob die Serie diesen Faden weiterspinnt, entscheidet über die emotionale Zukunft von Chicago P.D.

Kein Happy End: Chicago P.D. schickt Imani in eine brutale Wendung
Imanis Familien-Traum endet mit einem Schuss auf sie selbst. Arienne Mandi spielt die Detektivin in Chicago P.D., das bei RTL+ läuft, und Serienchefin Gwen Sigan erklären die brutale Wendung. Dass ausgerechnet Shari abdrückt, verändert alles für Imanis Zukunft in der Intelligence-Einheit.

Warum das Staffel-13-Finale von Chicago P.D. so kompromisslos ausgefallen ist
Shari ist lebendig, frei und trotzdem verloren. Hinter dem vermeintlich erlösenden Ende des Staffel-13-Finales von Chicago P.D. steckt ein Geständnis, ein Suizidversuch und Voights dunkelste Entscheidung der Staffel. Dass ausgerechnet die Erfüllung von Imanis größtem Wunsch zur härtesten Szene der Serie wird, hat niemand erwartet.
Artikel geschrieben von:

Lea Zimmermann analysiert aktuelle Serien mit besonderem Blick für Atmosphäre, Figurenentwicklung und Erzählstruktur.
Alle Artikel von Lea