Graves-Krankheit, Serienfinale, Absage: Erin Moriarty und The Boys lassen nicht los

Kurz vor dem Event, keine Erklärung, kein Ersatztermin. Erin Moriarty strich ihren Auftritt bei der Fan Expo Denver in letzter Minute und verwies nur auf absolute Notwendigkeit. Für eine Schauspielerin, die trotz Graves-Krankheit noch die finale Staffel von The Boys zu Ende gedreht hat, wiegt das schwer.
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Absage kurz vor dem Event
Erin Moriarty hat ihren Auftritt bei der Fan Expo Denver in letzter Minute gestrichen. Auf ihrem Instagram-Story-Kanal schrieb sie: 'I am gutted to say that I will not be able to attend @fanexpodenver this weekend. This is not a decision I make lightly; I would not be missing this unless it was absolutely necessary. I love you guys, and I'm truly sorry to disappoint anyone who was planning to come see me.' Die viertägige Veranstaltung findet ohne sie statt.
Einen konkreten Grund für die Absage nannte Moriarty nicht. Sie betonte lediglich, dass die Entscheidung absolut notwendig gewesen sei, und entschuldigte sich ausdrücklich bei allen Fans, die eigens für ein Treffen mit ihr angereist wären.
Die Absage trifft Fans zu einem emotionalen Zeitpunkt: Das Serienfinale von The Boys lief gerade erst, und viele Zuschauer hätten die Convention als Gelegenheit gesehen, sich von der Darstellerin der Annie (Erin Moriarty) January alias Starlight persönlich zu verabschieden.
Graves-Krankheit belastete Moriarty stark
Im Hintergrund steht eine ernste Gesundheitsgeschichte. Moriarty hatte öffentlich gemacht, dass sie während der Dreharbeiten zur fünften und letzten Staffel von The Boys an der Graves-Krankheit litt, einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Sie beschrieb die Zeit als 'physische Hölle einer chronischen Krankheit' und erklärte, zeitweise gedacht zu haben, sie sterbe.
Ob die aktuelle Absage direkt mit ihrer Gesundheit zusammenhängt, ließ Moriarty offen. Der Verweis auf einen 'absolut notwendigen' Grund legt jedoch nahe, dass persönliche Umstände und nicht etwa terminliche Konflikte den Ausschlag gaben.
Die Graves-Krankheit kann auch nach der akuten Phase zu Erschöpfung und unvorhergesehenen Beschwerden führen, was öffentliche Auftritte schwer planbar macht. Moriarty hatte trotz der Erkrankung die gesamte Abschlussstaffel gedreht.
Starlight bekommt ihr Happy End
Im Serienfinale 'Blood and Bone', das vergangene Woche auf Prime Video erschien, endet Moriartys Figur Annie January alias Starlight mit einem klassischen Happy End. Sie und Hughie, gespielt von Jack Quaid, erwarten in einem Zeitsprung am Ende der Episode gemeinsam ein Kind.
Das Finale markiert den Abschluss einer fünfstaffeligen Geschichte, die Eric Kripke als Showrunner verantwortete. Kripke hatte zuletzt erklärt, eine bestimmte Szene sieben Jahre lang vorbereitet zu haben und das Ergebnis als 'äußerst befriedigend' bezeichnet.
Für Moriarty bedeutet das Ende der Serie nach Jahren intensiver Dreharbeiten unter schwierigen gesundheitlichen Bedingungen auch einen persönlichen Einschnitt. Ihr öffentlicher Auftritt bei einer Convention wäre ein erster Schritt in die Zeit nach The Boys gewesen.
Das Boys-Universum wächst weiter
Auch wenn The Boys als Serie abgeschlossen ist, expandiert das Franchise weiter. Das Prequel Vought Rising soll 2027 auf Prime Video starten und das Universum um eine neue Zeitebene erweitern.
Parallel dazu befindet sich The Boys: Mexico in der Entwicklung. Als ausführende Produzenten sind Diego Luna und Gael García Bernal beteiligt, das Drehbuch schreibt Gareth Dunnet-Alcocer. Kripke äußerte sich zuletzt optimistisch und sagte, das Projekt bewege sich 'in die richtige Richtung'.
Beide Projekte zeigen, dass Prime Video das Potenzial des Franchise langfristig ausschöpfen will. Ob Moriarty in einem der Spin-offs eine Rolle spielen wird, ist bislang nicht bekannt.
Fans reagieren mit Verständnis
Die Reaktionen auf Moriartys Absage fielen in der Community überwiegend verständnisvoll aus. Viele Fans, die ihren Gesundheitszustand aus früheren Berichten kennen, zeigten sich solidarisch und wünschten ihr Erholung.
Die Fan Expo Denver ist ein mehrtägiges Veranstaltungsformat mit zahlreichen weiteren Gästen aus Film und Fernsehen. Moriartys Absage hinterlässt eine Lücke, doch die Convention findet wie geplant statt.
Für die Schauspielerin bleibt zu hoffen, dass sie nach dem intensiven Abschluss der Serie Zeit findet, sich vollständig zu erholen, bevor neue Projekte und Auftritte anstehen.
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Artikel geschrieben von:

Sophie Hartmann analysiert seit mehreren Jahren Serienwelten mit Fokus auf Action, Sci-Fi, Fantasy und Mystery.
Alle Artikel von SophieSophie hat 3 weitere Artikel zur selben Serie verfasst.