Drei Säulen: Wie Mein Kleinstadt-Traumhaus Bildung zeigt

·20.04.2026·2 Min
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Die beste Zeit ihres Familienlebens nennt Erin Napier die Homeschool-Phase. Sie und Ben unterrichten Helen und Mae nach drei festen Säulen: Form, Expression und Chores. Fans bekommen einen intimen Einblick in den Alltag hinter den HGTV-Kulissen.

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Vom Skeptiker zum Befürworter

Erin Napier gibt offen zu, dass sie Homeschooling früher selbst seltsam fand. Doch als ihre Tochter Helen geboren wurde, lernten sie und Ben Homeschooler kennen, die sie durch ihre Reife, Kommunikationsfähigkeit und Lernbegeisterung beeindruckten.

Diese Begegnungen veränderten ihre Perspektive grundlegend. Die Napiers erkannten, dass sie genau diese Qualitäten auch für ihre eigenen Kinder wollten und entschieden sich für den Weg des häuslichen Unterrichts.

Das tägliche Bildungskonzept

Das wichtigste Dokument im Alltag der Familie ist ihr Lehrplan, der auf drei Säulen basiert. Bei Form üben die Mädchen Lesen und Nacherzählen, wobei sie Geschichten in Anfang, Mitte und Ende gliedern und logische Fragen zu Charaktermotivationen und historischen Ereignissen beantworten müssen.

Expression nutzt das Gelernte für praktische Anwendungen, ergänzt durch tägliche Hausarbeiten, Bewegung und Lesen zum Vergnügen. Dieser strukturierte Ansatz ermöglicht es Helen und Mae, Wissen nicht nur aufzunehmen, sondern aktiv anzuwenden.

Unterricht trotz Dreharbeiten

Das Produktionsteam von Mein Kleinstadt-Traumhaus zeigt sich außerordentlich kooperativ und plant an drei bis vier Drehtagen pro Woche mindestens zwei Stunden für den Unterricht der Mädchen ein. An Tagen, an denen die Bauarbeiten die volle Aufmerksamkeit von Erin und Ben erfordern, springt eine befreundete pensionierte Lehrerin als Vertretung ein.

Diese flexible Lösung ermöglicht es der Familie, ihre Fernsehkarriere mit der Bildung ihrer Töchter zu vereinbaren. Die Napiers haben ein System entwickelt, das beiden Verpflichtungen gerecht wird, ohne Kompromisse bei der Qualität des Unterrichts einzugehen.

Lernen über die Bücher hinaus

Der Unterricht beschränkt sich nicht auf die eigenen vier Wände. Helen und Mae nehmen an Reitstunden teil, besuchen Museen und belegen Homeschool-Kurse im Zoo, was ihnen vielfältige praktische Lernerfahrungen ermöglicht.

Die Mädchen ernten Gemüse aus ihrem eigenen Garten und lernten kürzlich von Erins Eltern das Einkochen. Bald soll Bens Mutter ihnen das Nähen beibringen, und manchmal begleiten sie ihre Eltern auf Arbeitsreisen. Sogar Lesewettbewerbe, Wissenschaftsmessen und Exkursionen gehören zum Homeschool-Angebot, an dem die Familie teilnimmt.

Zukunftspläne und Dankbarkeit

Die Napiers planen, ihre Töchter so lange zu Hause zu unterrichten, wie es für Helen und Mae von Vorteil ist. Für die weiterführende Schule sollen die Mädchen dann eine reguläre High School besuchen.

Erin beschreibt diese Phase als die beste Zeit ihres Familienlebens, für die sie jeden Abend Gott dankt. Die Entscheidung für Homeschooling hat nicht nur die Bildung ihrer Töchter geprägt, sondern die gesamte Familie enger zusammengebracht.

Zuletzt aktualisiert: 20.04.2026, 13:15 Uhr

Artikel geschrieben von:

Mia Braun
Autor
Mia Braun
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Mia Braun ist Redakteurin bei serien.de mit Fokus auf moderne Streaming-Serien und detaillierte Episodenanalysen.

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